Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSA) ist eine h ufige Erkrankung, die 5-14 % der Erwachsenen im Alter von 30 bis 70 Jahren betrifft und durch wiederkehrende Episoden einer mehr oder weniger vollst ndigen Obstruktion der oberen Atemwege w hrend des Schlafs gekennzeichnet ist. OHSS f hrt zu iterativen Ents ttigungen und Mikroerwachen mit einer Destrukturierung der Schlafarchitektur, die zu kardiovaskul ren und metabolischen Komplikationen f hrt, was die Schwere dieser Erkrankung ausmacht.Obwohl die Definition, die Einstufung des Schweregrads und der therapeutische Ansatz von OSA haupts chlich auf dem Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) beruhen, ist mittlerweile gut belegt, dass OSA keine einheitliche Entit t ist, sondern eine komplexe und heterogene Krankheit, die zahlreiche Ph notypen umfasst, die sich stark voneinander unterscheiden. Diese Heterogenit t beruht auf einer Vielzahl von Risikofaktoren, pathophysiologischen Mechanismen, klinischen Erscheinungsformen und kardiovaskul ren und metabolischen Folgen von obstruktiven Ereignissen.