Mit der Krebserkrankung eines Kindes ergeben sich vielfaltige korperliche und psychosoziale Auswirkungen fur die gesamte Familie. Im Anschluss an die akute Behandlungsphase stehen die Familienmitglieder vor der Aufgabe, zum Alltag zuruckzukehren. Familienorientierte Rehabilitationsmassnahmen wurden entwickelt, um diesen Normalisierungsprozess zu unterstutzen. Das Buch stellt die Situation der Familie nach der Entlassung aus der Akutklinik dar. Daruber hinaus werden die Ziele und Aufgaben stationarer familienorientierter Rehabilitationsmassnahmen sowie der derzeitige Forschungsstand auf dem Gebiet der padiatrisch-onkologischen Rehabilitation beschrieben. Verschiedene psychosoziale Versorgungsmodelle werden dargestellt. Anhand empirischer Ergebnisse wird die Wirksamkeit von familienbezogenen Rehabilitationsmassnahmen beim Abbau von psychosozialen Folgen und der Vermittlung gunstiger Krankheitsbewaltigungsstrategien belegt. Schliesslich werden zukunftige Schwerpunkte der Konzeptentwicklung in der padiatrisch-onkologischen Rehabilitation diskutiert."
Patents protecting biotechnological invention are becoming ever more important. Because biotechnology has many differences with respect to other technologies, lessons learned in other fields of technology cannot simply be transferred to adopt a suitable strategy for dealing with biotechnology inventions. In this volume, general aspects of biopatent law will be discussed. This involves questions of patentability, including ethical issues and issues of technicality, as well as questions of patent exhaustion in cases were reproducible subject matter, like cells or seeds, is protected. Moreover, active and passive patent strategies are addressed. Further, insight will be given into patent lifetime management and additional protective measures, like supplementary protection certificates and data exclusivity. Here, strategies are discussed how market exclusivity can be extended as long as possible, which is particularly important for biopharmaceutical drugs, which create high R&D costs.
Die anhaltende Transformation des Sozialstaats ist mit einer Bedeutungszunahme tarifvertraglicher Regulierung von sozialer Sicherung verbunden. Der Band bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Stand und die Entwicklung tariflicher Sozialpolitik. Als Bestandsaufnahme enthält er umfangreiche und die zeitliche Entwicklung nachzeichnende Darstellungen für die Alterssicherungs-, Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Familienpolitik in verschiedenen Branchen. Die Untersuchung fragt zudem nach den grundsätzlichen Wahrnehmungen, Einschätzungen und Bewertungen der Tarifvertragsparteien hinsichtlich der Verlagerung sozialpolitischer Verantwortung auf das System der industriellen Beziehungen. Neben Branchen und sozialpolitischen Feldern vergleicht die Studie auch Institutionensysteme. Obwohl mit Deutschland und Österreich zwei institutionell sehr ähnliche Distributionsregimes gegenübergestellt werden, finden sich erhebliche Unterschiede zwischen den beiden Ländern sowohl in Hinblick auf den Vertariflichungsgrad als auch auf die Sichtweisen von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften. Im Ergebnis zeigt sich: Die Möglichkeiten der Tarifpolitik, eine den Interessen der Beschäftigten angemessene soziale Sicherung zu organisieren, hängen ab von den Rahmungen des Gesetzgebers: Auch bei zunehmend vertariflichter sozialer Sicherheit bleibt der Sozialstaat in sozialpolitischer Verantwortung.
Dieses Open Access essential wendet sich an Personen, die Projekt-, Bachelor- oder Masterarbeiten im Kontext einer praktischen Fragestellung beauftragen, betreuen oder begutachten. Es basiert auf zahlreichen Workshops in den Unternehmen und erläutert, wie themenspezifische Anforderungen an eine wissenschaftliche Arbeit in der Praxis erklärt werden können, wie konstruktives Feedback zu Entwürfen eines Exposés oder einer Gliederung erfolgen kann und wie Textentwürfe lektoriert werden. Konkret beschreibt es: die Aufgaben eines fachlichen Betreuers,welche Unterstützung Studierende brauchen,wie Sie Studierende fördern, ohne sie zu überfordern,wie Sie eine geeignete, bearbeitbare Themenstellung finden,welche Rolle Theorie in einer Praxisarbeit spieltu.v.m.
In this publication a widespread phenomenon is studied: in many usage scenarios modern complex machines show a significant difference between the maximum sustainable performance available in well specified environments and the average performance many users experience in their everyday interaction with the machine. This performance gap appears to be increasing with technical progress and performance of machines. Although this situation is probably well known to many readers -- and very often not so quietly endured -- it was not studied systematically so far. This publication describes the conceptual background of the performance gap in a very general way. It develops a semi-quantitative description and points to approaches to reduce the performance gap in current and future environments. Process executives, engineers and system analysts will hopefully benefit from this approach especially in the dynamic environments envisioned in initiatives like the German Industrie 4.0. In the technology network Intelligent Technical Systems OstWestfalenLippe (short: it’s OWL) around 200 companies, universities, research institutions and organisations have joined forces to jointly shape the innovative leap from mechatronics to intelligent technical systems. Together they develop approaches and technologies for intelligent products and production processes, smart services and the working world of the future. The spectrum ranges from automation and drive solutions to machines, vehicles, automats and household appliances to networked production plants and platforms. This creates a unique technology platform that enables companies to increase the reliability, resource efficiency and user-friendliness of their products and production systems and tap the potential of digital transformation.
Die Fähigkeit zur Kommunikation und zum Austausch von Gedanken und Gefühlen durch Sprache ist zweifellos eines der bedeutenden Merkmale des Menschen. Doch ebenso bedeutsam wie das Gesprochene ist oft das Ungesagte, das Verborgene, das in der Sprachlosigkeit, dem Nicht-Sprechen oder Schweigen liegt. Vor mehr als zwei Jahren begann an der Klinik I für Innere Medizin des Universitätsklinikums Köln die Erforschung des Phänomens der Sprachlosigkeit mit der einhergehenden Entwicklung des Kölner Fragebogens zur Sprachlosigkeit. Im vorliegenden Fragebogenmanual wird in die Welt der Sprachlosigkeit, des Nicht-Sprechens und des Schweigens eingetaucht – eine facettenreiche Thematik, die weit über Prozesse der Sprachproduktion hinausgeht und eine faszinierende, wenn auch oft übersehene Dimension menschlicher Existenz offenbart. PD Dr. Michael Kusch ist approbierter Psychologischer Psychotherapeut und Leiter der Arbeitsgruppe: Psychoonkologische Versorgungsforschung im Bereich Klinische Psychoonkologie der Klinik I für Innere Medizin der Universitätsklinik Köln. Seit 2012 ist er am Universitätsklinikum Köln im Bereich der psychoonkologischen Versorgungsforschung tätig. Für seine Projekte ist Herr Kusch mit dem ersten Preis des Gesundheitspreises 2003 des Landes NRW, Düsseldorf, und in 2019 mit dem ersten Preis des MSD Gesundheitspreises ausgezeichnet worden. Dr. Thilo Dietz studierte Sozial- und Versorgungswissenschaften an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen sowie der Humanwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. In seiner Promotion widmete er sich dem Themenkomplex und Forschungsgebiet der Sprachlosigkeit. Seit 2024 ist als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschung und Lehrkoordination des Lehrstuhls für Medizinsoziologie des Instituts für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaften (IMVR), der Universität zu Köln. Vera Schiewer (M.Sc.) studierte Versorgungswissenschaft an der Humanwissenschaftlichen und Medizinischen sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Von 2020 bis 2023 gehörte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Psychoonkologische Versorgungsforschung im Bereich Klinische Psychoonkologie der Klinik I für Innere Medizin der Universitätsklinik Köln an. Ihr Forschungsschwerpunkt lag dabei auf der sektorenübergreifenden Psychoonkologie und der Sprachlosigkeit. Hildegard Labouvie ist Dipl.-Psychologin und begann 1993 zunächst in der psychosozialen Versorgung in der Kinderonkologie am Universitätsklinikum Bonn. 2006 legte sie ihren Aufgabenschwerpunkt in die psychoonkologische Versorgungsforschung, wobei sie von 2012 bis 2022 der Arbeitsgruppe: Psychoonkologische Versorgungsforschung im Bereich Klinische Psychoonkologie der Klinik I für Innere Medizin der Universitätsklinik Köln angehörte. 2022 übernahm sie die Bereichsleitung der Klinischen Psychoonkologie am Universitätsklinikum Köln sowie die Geschäftsführung von LebensWert e.V. Es beginnt damit, das Schweigen als eigenständige Kommunikationsform zu erkennen und zu verstehen. Es wird untersucht, wie die Kommunikationsform des Schweigens als eine wahrnehmbare Form der Sprachlosigkeit wahrgenommen werden kann und in Folge dessen zu fassen und zu interpretieren ist. Sprachlosigkeit ist jedoch nicht immer der bewusste Ausdruck eines Schweigens – oft resultiert sie aus physischen oder psychischen Herausforderungen. In den folgenden Seiten werden Theorien diskutiert, empirische Forschungsergebnisse präsentiert und Fallstudien analysiert. Wir hoffen, dass dieses Manual nicht nur dazu beiträgt, unser Verständnis von Sprache und Kommunikation zu erweitern, sondern auch eine Hilfestellung bietet indem Personen, die unter Sprachlosigkeit leiden identifiziert werden können.
This book provides the methodological background to directing cooperative product engineering projects in a micro and nanotechnology setting. The methodology is based on well-established methods like PRINCE2 and StageGate, which are supplemented by best practices that can be individually tailored to the actual nature and size of the project at hand. This book is intended for everyone who takes an active role in either practical product engineering or in teaching it. This includes project and product management staff and program management offices in companies working on innovation projects, those active in innovation, as well as professors and students in engineering and management.
This book provides the methodological background to directing cooperative product engineering projects in a micro and nanotechnology setting. The methodology is based on well-established methods like PRINCE2 and StageGate, which are supplemented by best practices that can be individually tailored to the actual nature and size of the project at hand. This book is intended for everyone who takes an active role in either practical product engineering or in teaching it. This includes project and product management staff and program management offices in companies working on innovation projects, those active in innovation, as well as professors and students in engineering and management.