Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,5, Katholische Universit t Eichst tt-Ingolstadt, Veranstaltung: Soziale Kontrolle und abweichendes Verhalten, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Bestehen der Menschheit, gab es schon immer k rperliche und geistige Zust nde bei Menschen, die als deviant bezeichnet wurden. Sie variierten von Epoche zu Epoche sowohl an der Qualit t und Quantit t ihres Vorkommens, ihrer Verbreitung und ihrer Auswirkungen. Die Gesellschaften haben verschiedenste Werkzeuge und Mechanismen entwickelt, um der Gesundheit, aber vor allem der Krankheit zu begegnen bzw. entgegenzuwirken. Eine wichtige Rolle spielen neben den Unterschieden im Laufe der Zeit auch regionale Bedingungen, die v llig andere Definitionen der beiden Begriffe hervorbrachten und somit auch in den jeweiligen sozialen Netzwerken zu anderen Sichtweisen f hrten. Jede Gesellschaft definiert f r sich eine eigene Norm. W hrend in den westlichen Industrienationen z.B. vor allem eine F lle an definierten psychischen Krankheiten besteht, die je nach Schwere einer dringenden oder gar aufoktroyierten Behandlung bed rfen, sind schizophrene oder epileptische Wesensz ge in afrikanischen Naturst mmen Zeichen einer Gabe, einer gro en Gottverbundenheit und damit wichtige Katalysatoren f r eine hierarchische Stellung innerhalb eines Stammes. Die Auffassung, was als deviant bezeichnet wird, ergibt sich oftmals aus dem "gesunden Menschenverstand"(Abel 2007: 9) der jeweiligen Gesellschaft, der die "Denkweise einer Zeit ist], in der alle Vorurteile dieser Zeit enthalten sind." (Hegel 1833: 435) In dieser Zusammenfassung sollen Probleme der Begriffsdefinition von Gesundheit und Krankheit herausgestellt, sowie verschiedene soziologische Theorien zur Materie beschrieben werden. Aufgrund der begrenzten Seitenzahl werde ich versuchen nur das Wichtigste der jeweiligen Themengebiete darzustellen und Wiederholungen m glichst zu vermeiden oder, gekennzeichnet