"Keshi hom a: kuwaye a: k'okshi. - Willkommen liebe Freunde." Mit dieser Begr ung durch den Governor der Zuni-Indianer begann eine ungew hnliche Freundschaft. Hans Grugel hat ber einen Zeitraum von vierzig Jahren immer wieder in New Mexico und Arizona mit Indianern auf den Reservationen zwischen Grand Canyon und Rio Grande zusammengelebt, mit Zuni, Laguna, Acoma, Hopi, Navajo. Touristengruppen hat er als Reiseleiter h ufig durchs Indianerland gef hrt und einen ungew hnlichen Austausch mit Sch lergruppen ber zwanzig Jahre mit drei Indianerschulen geleitet, der gro e Aufmerksamkeit bis in hohe politische Spitzen fand. Er pflegt bis heute freundschaftliche Beziehungen zu den Indianern. Wie es zu dieser einzigartigen N he kam, schildert er im ersten Teil des Buches. Es folgen viele Erz hlungen, die tiefe Einblicke geben in das Leben, die Kultur, die Religion und die Probleme heutiger Indianer, oft aus ihrer eigenen Sicht. Der Autor entwirft ein faszinierendes und einzigartiges Bild vom modernen "roten Mann", das in der Welt der "Melicas", der Bleichgesichter, weitgehend unbekannt ist. Er weist berzeugend nach, dass man die indigenen V lker Nordamerikas sehr differenziert betrachten muss. Zwar gibt es zwischen den etwa 500 V lkern viele Gemeinsamkeiten, aber auch gewaltige Unterschiede. Uns Heutigen verm gen vor allem die Native Americans im S dwesten der USA viel zu geben und vorzuleben, was uns weitgehend abhandengekommen ist: Religiosit t, sozialer Zusammenhalt, kultureller Reichtum, Leben in der Gegenwart, Umgang mit der Natur, Stressfreiheit, Gelassenheit und Optimismus.