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1000 tulosta hakusanalla Constanze Lippstreu

Diskurshandlungen

Diskurshandlungen

Constanze Spiess

De Gruyter
2011
sidottu
Die vorliegende Arbeit stellt eine theoretische und methodische Auseinandersetzung mit der Diskurslinguistik sowie eine empirische Umsetzung dar. Diskurslinguistik im Anschluss an Foucault befasst sich mit textübergreifenden, sprachlichen Wirklichkeitskonstitutionsprozessen, die zugleich als kulturell und weltanschaulich bedingtes Wissen aufzufassen sind. Diskurslinguistik wird handlungstheoretisch fundiert und darauf aufbauend ein Mehrebenendiskursanalysemodell als methodisches Verfahren entwickelt, das sprachstrukturelle, semantische, funktionale sowie situativ-kontextuelle Analysedimensionen umfasst. Am Beispiel des öffentlich-politischen Bioethikdiskurses um Stammzellforschung wird gezeigt, wie Schlüsselwörter, Metaphern und Argumentationstopoi in den je eigenen weltanschaulichen Argumentationskontext gestellt und semantisch fixiert werden, was zu einer perspektivierten Konstruktion von Wirklichkeit führt. Kulturelle und weltanschauliche Voraussetzungen manifestieren sich dementsprechend immer schon in diskurstypischen Sprachgebräuchen, die als semantische Grundfiguren das diskursrelevante Hintergrundwissen bilden.
Monster als Medien literarischer Selbstreflexion
Monströse Figuren spielen in mittelalterlichen Texten eine große Rolle, ihre Relevanz und insbesondere Funktionsweise als poetologische Reflexionsfiguren ist allerdings bisher nicht umfassend betrachtet worden. Anhand dreier mittelhochdeutscher Romane (Hartmanns von Aue Iwein, Heinrichs von dem Türlin Crône und Johanns von Würzburg Wilhelm von Österreich) wird die selbst- und literaturreflexive Dimension von monströsen Figuren herausgearbeitet. Die Polyfunktionalität von Monstern auf den verschiedenen Ebenen zwischen Handlung und Poetologie wird in Engführung von mittelalterlichen philosophisch-theologischen Diskursen und modernen medientheoretischen Ansätzen beschreibbar gemacht. Dazu wird ein Close Reading mit der Analyse intra- und intertextueller Bezüge und kulturwissenschaftlicher Dimensionen verbunden. Die Arbeit bietet Neulektüren zentraler Texte der Altgermanistik und leistet einen Beitrag zur Frage nach mittelalterlicher Theoriebildung und ihrer modernen Beschreibbarkeit.
Lawful Conquest?

Lawful Conquest?

Constanze Weiske

De Gruyter
2021
sidottu
The global expansion of European colonization is commonly perceived as lawful according to the valid European colonial law of the time. This book is substantially challenging this belief by uncovering its legal justifications based on discovery and terra nullius as retrospectively created legal fictions and demonstrating it´s untenability in practice. Focused on the critical reconstruction of Spanish and Dutch colonization practices in northeastern South America, Trinidad and Tobago between 1498 and 1817, the book offers an illuminating view on the European shadow of the colonial past in the Americas. Based on the application of an innovative comparative spatio-legal Global History approach to 1,770 excavated European colonial written sources from archives of both sides of the Atlantic in comparison to the colonial legal provisions of Europe´s most influential legal writers, the book, moreover, provides a substantial argument to the contemporary Caribbean-European reparation debate in favor of the return of Indigenous Peoples´ historical territories. Therefore, the book calls for the extension of the traditional territory approach to reparations of the United Nations Declaration of the Rights of Indigenous Peoples (UNDRIPs) and the Inter-American Court of Human Rights (IACHR).
Migranten im Sozialstaat

Migranten im Sozialstaat

Constanze Janda

Mohr Siebeck
2012
sidottu
In einer nationalstaatlich organisierten Weltordnung ist die Gewährung sozialer Sicherheit ureigene Aufgabe der Nationalstaaten. Angesichts weltweiter Migration ist es jedoch fraglich, ob der Anspruch des Einzelnen auf soziale Inklusion tatsächlich noch länger als Ausdruck seiner Mitgliedschaft in einem territorial begrenzten Solidarverband verstanden werden kann. Constanze Janda sucht nach Wegen, soziale Sicherheit statt dessen als Menschenrecht - als das von der Staatsangehörigkeit unabhängige "Recht, Rechte zu haben" (Hannah Ahrendt) - wahrzunehmen. Sie weist nach, wie stark Europa- und Völkerrecht die sozialrechtlichen Kompetenzen der Nationalstaaten beeinflussen. Vor diesem Hintergrund nimmt Constanze Janda eine Neubestimmung der Anknüpfungsmomente sozialer Sicherheit vor, die den Anforderungen einer mobilen, zunehmend global agierenden Gesellschaft gerecht werden.