Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,7, Hochschule Ansbach - Hochschule f r angewandte Wissenschaften Fachhochschule Ansbach, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge dieser Arbeit soll eruiert werden, inwieweit sich rechtsnationale und demokratiefeindliche Tendenzen bzw. grundrechtseinschr nkende Forderungen in dem gesellschaftlichen und politischen Alltag in Deutschland und sterreich etablieren konnten. Au erdem wird analysiert, inwieweit eine Affinit t zu rechtsnationalem und diskriminierendem Gedankengut in den jeweiligen L ndern vorherrscht. Beantwortet werden sollen diese Fragen anhand einer empirisch durchgef hrten Umfrage unter deutschen und sterreichischen Staatsb rgern und einer Schnittmengenanalyse bezugnehmend auf die Forderungen in den Wahlprogrammen von AfD bzw. FP und deren Umsetzung in den jeweiligen Regierungsprogrammen. Zudem soll eine Expertenbefragung eine weitere Untersuchung dieser Fragestellung erm glichen. Der 8. Mai 1945 markierte das Ende des zweiten Weltkrieges auf dem europ ischen Kontinent. Millionen Tote einten die V lker der Erde in dem Bestreben, Nationalismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit keine Chance mehr zu geben. Nun, mehr als 70 Jahre nach dem Ende dieses Konflikts, scheint die Scheu vor nationalem Gedankengut immer mehr zu br ckeln. In mehreren europ ischen L ndern haben sich ber die vergangenen Jahrzehnte Parteien des rechten Spektrums organisieren und etablieren k nnen. Angefangen bei der Rassemblement National in Frankreich oder der Partij voor de Vrijheid in den Niederlanden, haben sich sp testens seit der Flucht tausender Migranten nach Deutschland und sterreich auch hier die politischen Vorzeichen nachhaltig ver ndert. Die bereits seit den 1950er Jahren in der zweiten Republik operierende Freiheitliche Partei sterreichs (FP ) wurde im Jahr 2017 ein Teil der Regierungskoalition. In der Bundesrepublik Deutschland wiederum, entwickelte