Im interdisziplin ren Wissens- und Meinungsaustausch von Germanistik, Pal ographie, Kodikologie, Kunstgeschichte, Musikgeschichte, Geschichte und Theologie wird in diesem Band das Ph nomen des Schreibens im Mittelalter - besonders in Zisterzienserkl stern - facettenreich unter die Lupe genommen. Das Schaffen zisterziensischer Skriptorien des deutschen Sprachraums, insbesondere in dessen S dosten, vom 12. bis zum 16. Jahrhundert wird ausgelotet und unter wechselnden Blickwinkeln als Paradigma mittelalterlichen Sch pfergeistes und Kulturschaffens bewertet. Das Reiner Skriptorium dient dabei immer wieder als Rahmen oder Kontrastfolie. So werden differenzierte Blicke auf das Zisterziensische Schreiben generell gewonnen sowie auf die vielf ltigen Wechselwirkungen, die zwischen der Zisterze Rein - als dem ltesten durchgehend bestehenden Kloster dieses Ordens - und der steirischen, sterreichischen und europ ischen Kulturlandschaft bestanden und bestehen.
In der Philosophie ist sp testens seit Kant die Rede vom transzendentalen Ich gel ufig, das dem empirischen, individuellen Ich gegen bersteht und Fundie-rungsaufgaben bernimmt, die letzteres niemals er-bringen k nnte. Das Anliegen des vorliegenden Buches ist es, das Verh ltnis von individuellem und transzendentalem Ich zu kl ren. Diese Aufgabe wird in drei Abschnitten zu erf llen versucht: Im ersten geht es darum, die Annahme eines transindividuellen Ich zu plausibilisieren. Der zweite Teil versucht sodann, das Verh ltnis von individuellem und transindividuellem Ich systematisch und ohne R ckgriff auf klassische Autorit ten aufzukl ren. Der dritte Abschnitt bem ht sich schlie lich darum, im Rahmen eines durchlaufenden Kommentars zur Wissenschaftslehre nova methodo die bereinstimmung der vorangegangenen systematischen Ausf hrungen mit der Philosophie J. G. Fichtes zu demonstrieren und dadurch zugleich Fichtes Wissenschaftslehre transparent zu machen.