Integration von Migrantenkindern in deutsche Grundschulen
Ricarda Schafer
Grin Publishing
2011
nidottu
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich P dagogik - Interkulturelle P dagogik, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universit t Frankfurt am Main (Fachbereich Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Differenz, Hetrogenit t und P dagogik, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Hausarbeit habe ich mich mit der Frage befasst, inwieweit die Integration von Migrantenkindern in die deutschen Grundschulen bisher gelungen ist. Unter dem Begriff Migrantenkinder m chte ich alle ausl ndischen Kinder, die aus den verschiedensten Gr nden nach Deutschland kamen, zusammenfassen. Hierzu geh ren unter anderem die Kinder von Arbeitsmigranten, Asylbewerbern, Fl chtlingen und Aussiedlern aus Osteuropa (vgl. Diehm/ Radtke, 1999, S.116). Den Begriff der Integration m chte ich zudem nicht als Synonym f r Assimilation verstanden wissen, wie es oft der Fall ist. Mir geht es nicht darum herauszufinden, ob sich die Migranten an unser Unterrichtssystem angepasst haben und wie Deutsche geworden sind (vgl. Hinz, 1993, S.186-188). Ich m chte vielmehr untersuchen, inwieweit es funktioniert, Migranten in unser Schulsystem so zu integrieren, dass ihre eigene Pers nlichkeit dabei erhalten bleibt. Die Frage nach der Integration von Migrantenkindern gewinnt in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung. Ganz besonders betroffen sind hierbei die Grundschulen. W hrend im Schuljahr 1965/66 nur 3.767 ausl ndische Sch lerInnen die deutschen Grund- und Hauptschulen besuchten, so waren es im Schuljahr 1970/71 bereits 15.550. Diese Zahlen stiegen stetig an und so besuchten im Schuljahr 2000/01 bereits 62.179 ausl ndische Sch lerInnen die Grund- und Hauptschulen (vgl. http: //www.kultusministerium. hessen.de/downloads/statistiken2001/ 6.5.Auslaendische Schueler.pdf Rev. 11.6.02). Allein in der Stadt Frankfurt am Main waren in diesem Schuljahr von den 21.088 Grundsch lern 7.829 ausl ndischer Herkunft (vgl. http: //kultusministerium.hessen.de/downloads/statistiken2001/6u