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Umweltökonomie

Umweltökonomie

Jürgen Gernert

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
1989
nidottu
Raumliche Auswirkungen des umweltschutzbezogenen Wirtschaftens fanden in der umweltokonomischen Forschung bisher wenig Beachtung. In der Umweltokonomie werden - auf einzelne Industriegruppen bezogen - die Struktur der Umweltschutzkosten, ihre regionale Verbreitung sowie umweltokonomische Einflusse auf die raumliche Ordnung der Industrie und auf den Arbeitsmarkt analysiert. Die Untersuchung basiert auf der Auswertung offentlicher Statistiken, speziell zusammengestellter Daten der statistischen Landesamter und einer eigenstandigen Industriebefragung. Das Buch bietet dem Leser den Zugang zu einer umfangreichen regionalen Datensammlung, die bisher noch nicht vorlag. Gemass dem interdisziplinaren Ansatz der Untersuchung wird eine breite Leserschaft von Geographen, sowie Wirtschafts- und Politikwissenschaftlern angesprochen.
Sexueller Missbrauch an Maedchen Aus Der Sicht Der Muetter
Wird ein Madchen vom Vater sexuell missbraucht, wird haufig der Mutter eine Mitverantwortung zugewiesen. Bislang gibt es jedoch kaum Untersuchungen, in denen Mutter missbrauchter Madchen direkt befragt wurden. In dieser Studie kommen diese Frauen selbst zu Wort. Auf der Grundlage von 14 -qualitativen- Interviews beschreibt dieses Buch zunachst die schwere seelische Krise, die alle Frauen erleben, wenn der Missbrauch aufgedeckt ist. Zur Bewaltigung dieser Krise schlagen die Frauen jedoch unterschiedliche Wege ein: Wahrend einige Frauen ihr Leben durch den Missbrauch als weitgehend zerstort ansehen, erleben andere die Erfahrung auch als Herausforderung. Indem sie ihr bisheriges Lebenskonzept uberdenken und gleichzeitig Ressourcen mobilisieren, gelingt es ihnen, aus der Krise hinaus ein selbstbestimmtes Leben anzustreben. Mogliche Ursachen fur diese Unterschiede werden diskutiert."
Erwerbsbeteiligung Von Deutschen Und Auslaendischen Frauen 1933-1945 in Deutschland
Diese Studie untersucht den Zusammenhang zwischen dem Ausmass, der Struktur sowie der Entwicklungsdynamik der Frauenerwerbstatigkeit im Nationalsozialismus einerseits und den politischen Entscheidungen sowie den ideologischen Intensionen der politischen Fuhrung andererseits. Dabei wird durchgehend das gesamte Spektrum weiblicher Erwerbsarbeit - von der Beschaftigung -arischer- Angestellter im Offentlichen Dienst bis hin zur Zwangsarbeit uberwiegend osteuropaischer Frauen unter Einschluss der judischen KZ-Gefangenen - in der Zeitspanne 1933-1945 analysiert. Auf der Basis statistischer Daten und ausgewahlter Politikfeldanalysen weist die Autorin nach, dass zu Kriegszeiten auf eine breite Dienstverpflichtung nichtjudischer deutscher Frauen verzichtet werden konnte, weil auslandische Frauen (und Manner) zu Arbeitszwecken massenhaft ins Deutsche Reich deportiert wurden."
Der lange Weg der sozialen Innovation - Stiftungen und sozialer Wandel
Die Studie geht der Frage nach, ob, wie und wodurch unternehmensnahe Stiftungen angesichts ihrer geringen volkswirtschaftlichen Leistungskraft im Feld der Bildungs- und Sozialpolitik soziale Innovationen hervorbringen koennen. Im Kern des Untersuchungsinteresses steht eine fallspezifische UEberprufung der wiederkehrend behaupteten Innovationsfunktion von Stiftungen in staatsnahen Regelungsfeldern, auf die sich angesichts einer oeffentlich als abnehmend wahrgenommenen staatlichen Leistungsfahigkeit und Problemloesungskompetenz Modernisierungserwartungen aus Selbst- und Fremdsicht richten. Die Autorin arbeitet ein innovationstheoretisch gestutztes Bedingungsgefuge zur voraussetzungsreichen Leistungsfahigkeit von Stiftungen als Innovationsagenturen heraus und wendet dieses Verstehensmodell exemplarisch auf die Analyse der Innovationskraft einer professionell agierenden, kleineren Stiftung mit internationaler Reichweite und strategischer Ausrichtung an, die 1984 von GesellschafterInnen des Familienunternehmens Freudenberg im badischen Weinheim gegrundet wurde.
Gottlos von Gott reden

Gottlos von Gott reden

Uwe Gerber

Peter Lang AG
2013
sidottu
Das metaphysisch-theistische Weltbild hat seine Plausibilitat verloren: Gott ist tot. Diese neuzeitliche Erfahrung zwingt und befreit Menschen, ohne Ruckgriff auf einen jenseitigen Gott von Gottes-Widerfahrnissen zu reden. In Philosophie, Soziologie und Literatur finden sich vergleichbare Versuche, atheistisch von Heiligem zu sprechen. Methodisch ist die Hermeneutik fur dieses interdisziplinare Projekt nur bedingt tauglich. Leitend ist ein dekonstruktivistisches Verfahren im Sinne einer kritischen Wahrnehmungslehre, in der sich allgemein verstandliche und fachtheologische, generalisierbare und kontingente Zu- und Umgange mischen. Das unaufloesbare Paradox menschlichen Lebens, ungefragt ins Leben gerufen zu sein und zugleich sein Leben in der unerfullbaren Orientierung am Nachsten zu gestalten, ist im Ergebnis heute auch politisch und kulturell-gesellschaftlich gegen Fundamentalismus und neoliberalen Positivismus offen zu halten. Gottes Abwesenheit als neuzeitliche Weise seiner Anwesenheit steht doppelt auf dem Spiel: gegen Ruckfall in theistischen Fundamentalismus und gegen das Vergessen auf Kosten mediatisierter Selbstinszenierung - eine Gratwanderung.
Fundamentalismen in Europa

Fundamentalismen in Europa

Uwe Gerber

Peter Lang AG
2014
sidottu
Verschiedene Erscheinungen von Fundamentalismus stellen mit zunehmender Pluralisierung der Lebensstile, mit der (post-)modernen Enttraditionalisierung und Multikulturalitat in Europa und weltweit eine wachsende Gefahr dar: theokratische und evangelikale Tendenzen in Religionen, absolutistische Ambitionen im Politischen, Alleinherrschaft des Kapitals und der Zwangscharakter moderner Medien. Sie stellen die Trennung von Religion und Staat, die rechtsstaatlich-liberale Demokratie, Teilhabe aller Burger und Burgerinnen an Kapital und Markt und die Freiheit im Umgang mit Medien infrage. Solchen teilweise fanatisch vertretenen Exklusivanspruchen und bisweilen mit Erloesungsphantasien durchsetzten Praktiken von Gewaltherrschaft darf nicht mit Gegengewalt begegnet werden. Mit einer Kultur der gegenseitigen Achtung (und nicht bloss der Toleranz) koennen Fundamentalismen im Entstehen erkannt und bearbeitet werden - eine Gratwanderung im Schmelztiegel (post-)moderner Gesellschaften.
Individualisierung im digitalen Zeitalter
Fuhrt die neuzeitliche Individualisierung zur Subjektwerdung oder stehen wir im schleichenden Umbruch vom Gemeinschaftsmenschen zum egozentrischen 'Selfie' des Anthropozans? Nach verschiedenen Befreiungsversuchen betreibt der postmoderne Mensch seine digitale und oekonomische Selbstinthronisation an die Stelle des 'toten Gottes'. Diesem komplexen Prozess von Selbstermachtigung und Selbstunterwerfung ist zugleich seit der Christus-Theologie des Paulus und der Reformation das Gegenmodell von Subjekt-Werdung eingeschrieben: das paradoxe Widerfahrnis von Verpflichtung und Freiheitserfahrung. Dieses Paradox der Universalitat des Christus-Geschehens und gleichzeitiger Singularitat des glaubenden Individuums entlarvt die vornehmlich psychotherapeutischen Identitatskonzepte und Fundamentalismen fur Subjekt-Werdung als naturalistische, bewusstseinsgebundene, vereindeutigende Fehlversuche. Beispiele aus Theologie, Philosophie, Kunst, Mode und Bildung zeigen diesen Widerstreit einer fatalen Egozentrik und einer Subjekt-Werdung, die asymmetrisch vom Anderen, von Gott, ausgeht als Paradox von Verpflichtetwerden und gleichzeitigem Versetztwerden in Freiheit.