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Die Soziologie Theodor Geigers

Die Soziologie Theodor Geigers

Thomas Meyer

Springer Fachmedien Wiesbaden
2001
nidottu
Theodor Geiger (1891-1952) zählt zu den vernachlässigten Klassikern der deutschen Soziologie. Realismus und Ideologiekritik bilden die Klammer für ein Opus, das von der Schichtungs-, Rechts- und Erziehungssoziologie über Fragen zur Eugenik bis hin zur Erkenntnis-, Modernitäts- und Demokratietheorie reicht. Die vorliegende Studie ist der Versuch, trotz der zahlreichen Wechselfälle in Geigers Leben eine Gesamtwürdigung seines umfangreichen und heterogenen Werkes vorzulegen. Berücksichtigt werden die zum Teil schwer zugänglichen Schriften aus dem skandinavischen Exil sowie einige bislang unveröffentlichte Arbeiten aus dem Nachlass. Dies erlaubt es, wissenschaftsbiographisch aufschlussreiche Aspekte aus der Zeit der nationalsozialistischen Machtergreifung zu erhellen. Der Vergleich mit alten und neuen Klassikern macht deutlich, dass dem "Querdenker" Geiger innerhalb der frühen deutschen Soziologie eine Ausnahmerolle zukommt. So ist er zum einen Pionier einer kritischen Problem- und Wirklichkeitswissenschaft, der danach strebt, die Soziologie mit den Mitteln der empirischen Sozialforschung und der Sozialstatistik auf eine methodisch kontrollierte Grundlage zu stellen. Zugleich ist Geiger aber auch Machtkritiker, Wertnihilist und Modernist. Als Ausdruck dieser Grundposition lässt sich nicht nur die entschiedene Gegnerschaft zu Kulturkritik, Gemeinschaftsschwärmerei und der NS-Ideologie verstehen, sondern auch sein Beitrag zur Entwicklung einer "realistischen" Demokratiekonzeption.
Der Heidelberg Karl-Theodor-Globus von 1751 bis 2000

Der Heidelberg Karl-Theodor-Globus von 1751 bis 2000

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. K
2004
nidottu
Ein gelungenes Beispiel für eine lebendige Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Disziplinen wird mit der Restauration dieses wichtigen Kulturguts veranschaulicht: Das Heidelberger Exemplar eines Vaugondy Globus von 1751 hat eine wechselvolle Geschichte und wurde in jüngster Zeit mit hochmodernen Methoden aufwendig restauriert. Historische Quellen über die Art der Herstellung von Globen wurden ebenso zu Rate gezogen wie moderne mathematische Verfahren aus der Bildverarbeitung, mit denen die digitalisierte Weltkarte gefiltert wurde. In der Auseinandersetzung mit historischen Aspekten gelang darüber hinaus ein Einblick in die Bedeutung von Globen und das Entstehen eines neuen Weltbildes im 18. Jahrhundert, das mit den wissenschaftlichen Akademien einherging.
Soziale Mobilitaet in Theodor Fontanes Gesellschaftsromanen
Diese interdisziplinare, literaturwissenschaftlich-soziologisch ausgerichtete Studie untersucht erstmals soziale Mobilitatsprozesse in den Handlungsgefugen von Theodor Fontanes Gesellschaftsromanen "Die Poggenpuhls", "Frau Jenny Treibel", "Irrungen, Wirrungen", "Mathilde Moehring" und "Stine". Die Zielsetzung besteht in der Beantwortung folgender Fragen: Streben die Romanfiguren einen sozialen Auf- oder Abstieg innerhalb ihrer Klasse wie auch zwischen den verschiedenen Klassen an und vermoegen sie diesen tatsachlich zu realisieren? Die Analysegrundlage bildet dabei Pierre Bourdieus Theorie der sozialen Ungleichheit. Mit ihrer Hilfe lassen sich die sozialen Mobilitatsprozesse in dem von ihm eroeffneten Raum der sozialen Positionen verorten; zudem ermoeglicht sie es, die den Mobilitatswunschen zugrundeliegenden Motive sowie die zu diesem Zwecke eingesetzten Mittel und Vorgehensweisen der Figuren gezielt zu beschreiben und zu analysieren.
Gedichte Und Symbole in Theodor Storms Immensee
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, University of Sheffield (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit hat f r mich bereits antiquarischen Wert, da ich sie in meinem ersten Semester an der Universit t geschrieben habe und nun mit meinem Studium fertig bin. Da es sich bei dieser Arbeit wie gesagt um meine allerersten Schritte als Germanistin handelt, erscheint sie auf den ersten Blick etwas tapsig und unprofessionell - vor allem im Hinblick auf die Verwendung der 1. Person Singular. Aber, und das kann ich nun auch noch nach 10 Semestern ber meine Arbeit sagen, sie enth lt wahnsinnig gute Informationen ber Storms Werk und ist f r einen allgemeinen Einstieg in das Werk sicherlich besser als zahlreiche unverst ndliche Reclam-Heftchen.: -) Infos - entnommen aus der Einleitung: Theodor Storms Novelle "Immensee" wurde in der jetzigen Fassung zum ersten Mal 1851 in den "Sommergeschichten und Liedern" ver ffentlicht. Mit "Immensee" ist ihm meiner Meinung nach ein Meisterwerk der Literatur gelungen. Storm hat eine wunderbare k nstlerische Technik, seine Novelle ist voll von Symbolen und Motiven. Auch Hermann Engelhard hat dies erkannt, als er schrieb, dass sich "die Verwendung solcher Symbole manchmal] bis zu vollendeter Kunst steigert]" (Engelhard, Hermann: Theodor Storm. Gedichte M rchen Novellen, S. 41). Aus diesem Grund habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die zahlreichen Symbole, wie Tiere und Pflanzen, aber auch die Gedichte, die sich durch die ganze Novelle hindurchziehen und somit einen roten Faden bilden, in meiner Seminararbeit zu bearbeiten. Um verst ndlich vorangehen zu k nnen, werde ich meine Seminararbeit in drei Teilgebiete unterteilen und die Novelle systematisch durchgehen. Beginnen m chte ich mit der Rahmenerz hlung, in der der Alte in seinem Zimmer sitzt und sich an seine Jugendzeit erinnert. Als n chstes werde ich versuchen, die Gedichte und Lieder in "Immensee" zu int