Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Gegenwart, Note: 1,0, Universit t Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Beginn der Pandemie werfen Verordnungen immer wieder die Frage nach der Verh ltnism igkeit zwischen Freiheit und Sicherheit auf. Mit genau diesem Dilemma besch ftigt sich die vorliegende Arbeit. Es wird untersucht, recherchiert, hinterfragt, kritisiert. Nach einer grundlegenden Begriffsbetrachtung von Freiheit und Sicherheit wird anschlie end das Verh ltnis beider in Bezug auf die Staatstheorien von Thomas Hobbes, Immanuel Kant und Jeremy Bentham gesetzt. Ausgehend von den grundlegenden Staatstheorien soll versucht werden eine Antwort zu finden, ob der Staat berhaupt in der Lage ist, Sicherheit und Freiheit zu vereinen, oder ob sich eben diese in einem gewissen Grad auf nat rliche Weise ausschlie en. Die gesamte Diskussion orientiert sich dabei an dem Praxisbeispiel der Coronapandemie und erl utert anhand durch die Regierung beschlossenen Ma nahmen das Dilemma zwischen Sicherheit und Freiheit. Abschlie end wird die aktuelle Thesenformulierung des Ethikrates hinzugef gt und in Verh ltnis zu den Philosophen Hobbes, Kant und Bentham gesetzt. Am 28. Januar 2020 berichten die deutschen Nachrichten von einer Infektion eines Staatsb rger der Bundesrepublik Deutschland mit der Infektionskrankheit COVID. Eine Krankheit, derer Auswirkungen sich zu diesem Zeitpunkt noch kaum ein Zuschauer bewusst ist. Eine Krankheit, die eine gesellschaftliche und staatliche Krise ausl sen wird, wie sie es bisher noch nie gegeben hat. Eine Krankheit, derer Existenz zu einer Spaltung der Gesellschaft f hren und die Politik vor moralisches Abw gen zwischen Sicherheit und Freiheit stellen wird. Die Coronakrise ist eine bis heute anhaltende Krise, derer Diskurs weit ber die Medizin hinaus bestimmt wird. Unter anderem findet auch die Philosophie ihren Platz und muss demnach an politischen Entscheidungen teilhaben und die Lage analysieren. Ve