Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Padagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: gut, Universitat Potsdam (FB Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: soziales Leben und Lernen im Anfangsunterricht, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist mit unseren Kindern los? Diese Frage wird in letzer Zeit immer ofter gestellt. Sind die Kinder anders geworden? Ja sie sind es. Besser gesagt, die Verhaltnisse, in der die Kinder aufwachsen, haben sich verandert - zum Teil radikal. Deshalb sind die Kinder anders geworden. Die Umwelt der Kinder wird immer starker durch die Werke der Menschen / Erwachsenen bestimmt. Die Stadt ist wohl das beste Beispiel, wie wir Menschen versuchen unsere Welt einzurichten. Heute leben die meisten Kinder in der Stadt und damit in einer kunstlich erbauten Welt. Die Kinder wohnen mit ihrer Familie in Wohnungen, in denen sie kaum Platz fur ihre naturliche Lebendigkeit haben, weil die Wohnungen zu klein oder sehr hellhorig sind. Das spielen vor der Haustur ist auch verboten, dafur hat man einzelne Inseln fur Kinder gebaut, die meist langweiligen oder kaputten Spielplatze. Auf den Weg dahin mussen sie oft verkehrsreiche Strassen uberqueren, was sehr gefahrlich ist. Die Kinder werden auch durch gesamtgesellschaftliche Verhaltnisse beeinflusst. Wir betreiben einen Luxus, den es in diesem Ausmass noch nie gegeben hat. So sind die meisten Kinderzimmer vollig uberfrachtet. Die Kinderkleidung unterliegt durch den raschen Wandel der Mode einen sehr starken Konsumzwang, wodurch vorallem okonomisch schwachere Familie in Schwierigkeiten geraten. Auch technische Unterhaltungsgerate gehoren zum selbstverstandlichen Bestand der Kinderwelt. Fernseher, Radios, der Walkman, der Computer usw. Nahezu jedes Kind besitze mehrere dieser Gerate. Dies alles und die vielen Reize, die Kinder auch sonst Tag fur Tag verarbeiten mussen, hat zu einer Reizintensitat gefuhrt, der gegenbuber nur noch mit Abwehr reagiert wer