Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 1,7, Hamburger Fern-Hochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: "Armut" geh rt zu den Begriffen, die zwar fest im Alltagsbewusstsein verankert sind, unter denen aber jeder etwas anderes versteht. In den Medien dominieren Armutsbilder, die stark vom Massenelend der sogenannten Dritten Welt bestimmt sind. Die deutsche Sozialwissenschaft hat bisher noch keinen allgemein verbindlichen Armutsbegriff hervorgebracht, sondern bedient sich unterschiedlicher Definitionen. Kinderarmut in Deutschland hat jedoch nichts mit den Bildern zu tun, die man aus Asien und Afrika kennt. Hier wird Armut in Relation zum gesellschaftlichen Wohlstand gesehen und das hei t nicht nur, kein Geld zu haben. Mindestens genauso wichtig sind bei Heranwachsenden negative Begleiterscheinungen in den verschiedenen Lebensbereichen, vor allem auf emotionaler, sozialer und kultureller Ebene. Dies zeigt sich besonders deutlich in den Bereichen Schule, Bildung, soziale Kontakte, Wohnen und Gesundheit. Armut im umfassenden Sinn ist ein Mangelzustand und bedeutet deshalb in vielen F llen eine gravierende Einschr nkung der Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen. Nicht nur f r den Einzelnen spielt Gesundheit eine gro e Rolle, sondern ist auch f r die Gesellschaft von immenser Bedeutung, da die sozialen Sicherungssysteme zu einem gro en Teil f r die Kosten durch entstehende Krankheiten aufkommen. Daher ist es wichtig, wenn m glichst umfangreiche und wissenschaftlich gesicherte Informationen vorliegen, um die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen m glichst gezielt und effektiv einzusetzen. Diese Informationen und Daten zu liefern ist Aufgabe der Epidemiologie und der Gesundheitsberichterstattung (GBE). Nach Darlegungen dieser Grundlagen werde ich anhand vorliegender Studien und Auswertungen aufzeigen, welche Zusammenh nge zwischen Armut und Gesundheit existieren. M gliche L sungsans tze und Ausblicke sollen helfen, die Ris