Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,7, Universit t zu K ln (Historisches Seminar - Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: 1848 - Aufruhr, Rebellion, Revolution, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Krise um die Herzogt mer Schleswig und Holstein stellte die erste au enpolitische Herausforderung gr eren Ausma es f r die Frankfurter Nationalversammlung und den Deutschen Bund dar, und sollte sich im Laufe der Jahre zu einem der Kernkonflikte entwickeln, die zur Gr ndung des Deutschen Reichs f hren sollten. Die klassisch-aristokratisch orientierten Erbfolgestreitigkeiten, die in der Vergangenheit weniger Aufsehen erregt h tten, entwickelten unter dem Druck nationalistischer und liberaler Str mungen in Europa eine Dynamik die wohl selbst die erfahrensten Machthaber berrascht haben d rfte. Die Verstrickungen zwischen hegemonialem Interesse an den Herzogt mern, nationalistischen Ideologien und Reichsbildungstendenzen f hrten symbolisch f r die gesamten Revolutions- und Reformationsbewegungen in Europa zu einem Konflikt europ ischer M chte, die sich ansonsten eher durch politisches Wohlwollen als durch unbedingte Konkurrenzhaltung ausgezeichnet hatten. Der Hilferuf des K nigreichs D nemark an imperiale Gro m chte wie England, Russland oder Frankreich, sorgte daf r dass der Konflikt, bei dem es auf der aristokratischen Seite vor allem um Territoriumsfestigung ging, auf der anderen um die Bildung eines Nationalstaats- hnlichen Gebildes unter Ber cksichtigung der Volksverteilung, zu einer ernst zunehmenden internationalen Krise auswuchs, welche schlie lich milit rische Z ge trug, und in die Geschichtsb cher als 'erster d nisch-deutscher Krieg' einging. Die Betrachtung dieser Thematik und der damaligen Problematik bietet ein unglaubliches Spektrum an M glichkeiten, und es f llt schwer sich auf etwas festzulegen, da die Umst nde und Einfl sse stark miteinander verwoben sind, und es sch