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1000 tulosta hakusanalla Henning Mankell

«Leoninische Vereinbarungen» und Ergebnisbeteiligungspflicht im deutschen und italienischen Gesellschaftsrecht
Der Vergleich der Gesellschaftsrechtsordnungen hat neue praktische Relevanz gewonnen. Die Arbeit untersucht die deutsche und eine wichtige romanische Gesellschaftsrechtsordnung, die italienische. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Ergebnisbeteiligung eines Gesellschafters. Ausgangspunkt ist die Vorschrift zum patto leonino des Codice civile. Diese besagt: «Die Vereinbarung, nach der einer oder mehrere Gesellschafter von jeder Beteiligung am Gewinn oder an Verlusten ausgeschlossen sind, ist nichtig». Die Norm greift die societas leonina nach Römischem Recht auf. Sie berührt grundsätzliche Fragen der gesellschaftsrechtlichen Dogmatik. Die Untersuchung steht exemplarisch für eine rechtsvergleichende Auseinandersetzung mit dem romanischen Rechtskreis. Das deutsche Gesellschaftsrecht folgt einer liberaleren Logik. Nur im Recht der stillen Gesellschaft ist die Ergebnisbeteiligung eines Gesellschafters konstitutiv für das Vorliegen einer Gesellschaft. Zumindest im Recht der Personenhandelsgesellschaften erscheint es lohnenswert, wie im italienischen Recht über die Vermittlung der Gesellschafterstellung «über das Ergebnis» als alternatives Kriterium nachzudenken.
Rechtsfaehige Wohnungseigentuemergemeinschaft Und Nichtrechtsfaehige Gemeinschaft Der Wohnungseigentuemer
Rechtsetzung ist im demokratischen Rechtsstaat nicht auf die Legislative beschrankt. Auch der Judikative kommt die Aufgabe der Rechtsetzung dort zu, wo Normzweckverwirklichung zu scheitern droht oder Normzwecke entfallen sind. Am Beispiel der Entscheidung des BGH zur Rechtsfahigkeit der Wohnungseigentumergemeinschaft wird deutlich, dass die Grenzen erlaubter Rechtsfortbildung immer wieder uberschritten werden. Die Arbeit zeigt auch, dass unerlaubte Rechtsfortbildung nicht nur grundsatzliche Bedenken wegen Verletzung des Gewaltenteilungsprinzips aufwirft, sondern die vermeintliche Problemloesung oft neue Probleme schafft. Auch im Gesetzgebungsverfahren zur Normierung der Rechtsfahigkeit fand eine umfassende Folgenabschatzung nicht statt, was anhand ausgewahlter Folgeprobleme verdeutlicht wird.
Der Deliktische Erfolgsort Bei Reinen Vermoegensschaeden Und Persoenlichkeitsrechtsverletzungen
Diese Arbeit untersucht die Erfolgsortbestimmung bei reinen Vermoegensschaden und Persoenlichkeitsrechtsverletzungen. Der Erfolgsort entscheidet daruber, wo der durch eine unerlaubte Handlung mit Auslandsberuhrung Geschadigte Ersatzanspruche gerichtlich geltend machen kann und nach welchem materiellen Deliktsrecht diese Anspruche beurteilt werden. Hauptfragestellung ist, ob in den untersuchten Fallgruppen der Erfolgsort als der Ort, an dem die Rechtsgutsverletzung eingetreten ist, definiert werden kann. Bei der Erfolgsortbestimmung besteht zudem die Notwendigkeit, die Anzahl moeglicher Erfolgsorte nicht ausufern zu lassen. Neben der Zivilprozessordnung (ZPO) und dem Einfuhrungsgesetz zum Burgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) werden in dieser Untersuchung auch die Brussel-I- und die Rom-II-Verordnung betrachtet.
Die Rechtsproblematik Multipler Regulierungsstrukturen in Der Doping-Bekaempfung
Die Problematik multipler Regulierungsstrukturen tritt immer dort zutage, wo staatliche Regelungskompetenzen und zwischenstaatliche oder privatrechtliche Regelungen koexistieren und in Konflikt geraten. Besondere Brisanz erfahrt dieses Konfliktpotenzial aufgrund der Internationalisierung der Verbandsstrukturen im professionellen Sport. Der Autor befasst sich mit jenen Regulierungsstrukturen im Sportverbandswesen, die uber die einfachen Regeln zu Sieg oder Niederlage, Abseits oder Foulspiel hinausgehen und den einzelnen Sportler in seiner Berufsausubung moeglicherweise ein Leben lang treffen koennen. Nachdem zunachst die Notwendigkeit einer oeffentlich-rechtlichen Kontrolle von Sportverbanden eroertert wird, stellt sich die Frage nach den Moeglichkeiten einer solchen. Denn dort, wo staatliches Recht an territorialen Grenzen endet, beginnt erst die Internationalitat des Sports. Bedarf es dann nicht auch einer wirksamen internationalen Aufsicht uber die hierarchische Struktur des Sports? Mit diesem Thema beschaftigt sich die Arbeit in rechtswissenschaftlicher Hinsicht und wagt einen Blick auf eine Staatengemeinschaft, die zum Schutze des Sports subsidiar und zum Schutze des einzelnen Sportlers verantwortungsbewusst und konsequent handeln koennte.
Risiko und Bankenaufsicht

Risiko und Bankenaufsicht

Henning Hilke

Peter Lang AG
2014
sidottu
Das Geschaftsfeld von Banken ist untrennbar mit der UEbernahme verschiedener Risiken verbunden. Die exzessive Risikoubernahme hat den Bankensektor aber auch immer wieder an den Rand des Abgrunds gefuhrt. Die Gesetzgeber in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika haben die jungste Finanzkrise zum Anlass genommen, um strengere Regelungen zur Risikobegrenzung auf den Weg zu bringen. Die Arbeit untersucht und vergleicht die Regulierungsansatze in Deutschland, Europa und den USA. Dabei wird gezeigt, dass trotz internationaler Rahmenvereinbarungen wie Basel III zum Teil erhebliche Unterschiede bestehen.
Erzaehler – Text – Leser in Ovids "Metamorphosen"
Wer erzählt die Metamorphosen? Gibt es nur einen Erzähler? Muss man überhaupt zwischen Autor und Erzähler trennen? Und ist die Haltung des Erzählers nun distanziert-ironisch oder fromm-naiv? Die vorliegende Arbeit liefert mittels aktueller narratologischer und rezeptionsästhetischer Analyseverfahren eine Typologie der primären Erzählerfigur von Ovids Epos. Zudem zeigt sie anhand detaillierter Textinterpretationen, wie inkonsistent Ovid seinen Erzähler konstruiert hat. Im Ergebnis wird die Neuartigkeit von Ovids Erzählanlage gegenüber tradierten Formen epischen Erzählens deutlich: Seine Erzählerfigur ist schillernder und präsenter, zudem oftmals keineswegs allwissend und objektiv – und vor allem fehlt ihr vielfach die eigentlich zukommende Zuverlässigkeit und Autorität.
Das internationale Nachlassinsolvenzverfahren
Nachlassinsolvenzverfahren mit Auslandsberuhrung werfen an der Schnittstelle zwischen internationalem Insolvenzrecht und internationalem Erbrecht eine Reihe dogmatischer Fragestellungen auf. Nach einer historischen und rechtsvergleichenden Untersuchung erfolgt eine Einordnung des Nachlassinsolvenzverfahrens im Anwendungsbereich der Europaischen Insolvenzverordnung sowie des autonomen internationalen Insolvenzrechts. Sodann geht der Autor der Frage nach, wie ein Nachlassinsolvenzverfahren auch bei Anwendbarkeit eines auslandischen Erbrechts als "hybrides" Nachlassinsolvenzverfahren durchgefuhrt werden kann. Der Band schliesst mit einer Untersuchung der Problemstellungen im Fall einer Nachlassspaltung und fasst die wesentlichen Ergebnisse in Thesenform zusammen.