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Die Entdeckung des Sterbens

Die Entdeckung des Sterbens

Florian Greiner

de Gruyter Oldenbourg
2023
sidottu
Tod und Sterben entwickelten sich in der Zeitgeschichte zu zentralen gesellschaftlichen Konfliktthemen. Wo war der beste Ort zum Sterben? Wie lange sollte das Leben mit Hilfe der modernen Medizin verl ngert werden? Was brauchte der Mensch f r einen "guten Tod"? Und durfte ber ein vermeintliches Tabuthema berhaupt gesprochen werden? Die Pionierstudie von Florian Greiner untersucht erstmals die Auseinandersetzungen um das Lebensende in beiden deutschen Staaten und der wiedervereinten Bundesrepublik. Greiner zeigt, wie sehr das Sterben nach 1945 zum Gegenstand religi ser, politischer und konomischer Deutungsk mpfe wurde. Kirchen, Pharmaindustrie, Gesundheitspolitik, Medizin, Sozialwissenschaften, Massenmedien und neue zivilgesellschaftliche Organisationen wie die Hospiz- und Sterbehilfebewegung stritten ber das Lebensende. Mittels vieler zuvor unerschlossener Quellen aus staatlichen, kirchlichen und privaten Archiven zeigt Greiner, wie die "Entdeckung des Sterbens" das Selbstverst ndnis moderner Gesellschaften pr gte - und wie sehr die Erfahrungen unserer Gegenwart dadurch beeinflusst werden.
Marius Victorinus als christlicher Philosoph
Die Arbeit untersucht die Hinwendung des römischen Rhetorikprofessors und Philosophen Marius Victorinus zum Christentum und seine trinitätstheologischen Schriften. Ein erster Teil widmet sich Voruntersuchungen zum Leben und zur Bekehrung des Victorinus, zur Datierung, zur historischen Verortung und zum literarischen Aufbau der trinitätstheologischen Werke. In einem zweiten Teil werden die zentralen Überlegungen des Victorinus zur Trinitätslehre, zur Seelenlehre und zur Lehre von der Materie und dem menschlichen Leib systematisierend dargestellt und in ihre philosophie- und theologiegeschichtlichen Kontexte eingeordnet. Die Leistung des Marius Victorinus wird in Auseinandersetzung mit der bisherigen Forschung völlig neu bewertet. Bisher galt Victorinus im Anschluss an Pierre Hadots Untersuchungen als weitgehend isolierter Denker, seine Schriften im Wesentlichen als Übersetzungen griechischer Texte des neuplatonischen Philosophen Porphyrius. Diese Arbeit zeigt, dass Victorinus als eigenständiger philosophischer Denker zu beurteilen ist, der die Probleme christlicher Theologie in Auseinandersetzung mit zeitgenössischen theologischen Entwürfen, mit exegetischen Diskussionen und mit philosophischen Konzeptionen durchdenkt und darstellt.
Geistliche Fürsten Und Der Reichstag

Geistliche Fürsten Und Der Reichstag

Florian Zwießler

de Gruyter Oldenbourg
2023
sidottu
Der Immerw hrende Reichstag in Regensburg war das wichtigste politische Forum im Alten Reich. In seinen vielf ltigen Funktionen als Entscheidungszentrum, als Kommunikationsplattform und als Repr sentationsort besa er gerade f r die kleinen und mittleren Reichsst nde gro e Relevanz. Die vorliegende Studie untersucht am Beispiel der Hochstifte Bamberg und W rzburg erstmals explizit die Politik geistlicher Reichsterritorien beim Reichstag. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme zum Bamberger und W rzburger Gesandtschaftswesen werden mit einem akteurszentrierten Zugriff die organisatorischen Grundlagen sowie die konkrete reichstagspolitische Praxis der beiden Hochstifte vor dem Hintergrund der spannungsgeladenen Phase Mitte des 18. Jahrhunderts analysiert. Dabei wird deutlich, dass Bamberg und W rzburg beraus aktiv Reichspolitik betrieben und dem Reichstag hohe Bedeutung beima en. Die offengelegten Entscheidungsprozesse, Netzwerke und Klientelbeziehungen stellen den Topos der geistlichen Reichsf rsten als bedingungsloser Unterst tzer kaiserlicher Politik in Frage.
Kälte-Pop

Kälte-Pop

Florian Völker

de Gruyter Oldenbourg
2023
sidottu
Am Ende der 1970er Jahre entstand ein sthetisch-subjektkulturelles Konzept in der deutschsprachigen Pop-Musik, das alles 'Kalte' affirmierte: 'K lte-Pop'. Bands wie Kraftwerk, DAF und Einst rzende Neubauten entwickelten als Gegenentwurf zum pop- wie gegenkulturell hegemonialen W rme-Kult ein System von Motiven und Strategien, das all jene Zeichen und Prozesse der (Post-)Moderne sthetisierte und glorifizierte, die in der bundesdeutschen Gesellschaft und vor allem im linksalternativen Milieu als negative Aspekte einer vermeintlich kalten Welt interpretiert wurden: Gef hlslosigkeit und Dehumanisierung, Industrie und Gro stadt, K nstlichkeit und Entfremdung, Disziplin und k rperliche Funktionalit t, Schnee und Eis, Beton und Stahl sowie Computer, Maschinen und Roboter. Dabei schlugen die 'K lte'-Akteur: innen eine Br cke zu den Historischen Avantgarden der 1920er Jahre und inszenierten sich stereotypisch als 'kalte Deutsche'. Die Arbeit analysiert unter Einbeziehung der transnationalen Verkn pfungen die 'K lte-Welle' (1978-1983) in der deutschen Pop-Musik, ihre Bildwelten und Codes, historischen Bez ge und Rezeption, das historische Umfeld ihrer Entstehung sowie nachfolgende Erscheinungsformen 'kalter' Musik, die sich bis heute in der internationalen Pop-Musik und bei Acts wie Rammstein zeigen.
Die Fassung *C des ›Nibelungenlieds‹ und der ›Klage‹
Die Studie untersucht die Vermittlungs- und Konstitutionsleistung der Fassung *C des Nibelungenkomplexes als Teil eines ‚Gesprächs‘ über die Form eines angemessenen Erzählens in Bezug auf den materialen Befund, die Bedingungen einer Literarisierung des Nibelungenstoffs, die Merkmale eines ‚Lied‘ und ‚Klage‘ umfassenden Erzählverbunds, das Plus-/Minusmaterial hinsichtlich formaler, inhaltlicher und erzähltechnischer Aspekte sowie der Medialität.
Jewish Men and the Holocaust: Sexuality, Emotions, Masculinity
During the Holocaust, amid death and violence, Jewish men were not mere powerless victims. Linking gender studies with a history of sexuality and emotions will highlight intimate agency, power struggles, negotiations of relationships, social dynamics, and representations of masculinities. Considering the agency and vulnerability will further convey intimate choices, the representation of masculine ideals, intimate violence, and the expression of various emotions such as honour and love. As research on the Holocaust often links women with sexuality or portrays women as gendered beings, it is crucial to excavate the intimate, hidden lives of Jewish men and their specific intimate experiences as men. The analysis not only demonstrates how Jewish men remember and make sense of their experiences, but also how they chose to form the narrative and how they represented their ordeal in four chapters, namely ghettos, concentration camps, Jewish resistance in the countryside, and finally, DP camps in the aftermath of the Holocaust. The consideration of these four spaces allows a nuanced, innovative understanding of the intimate history of Jewish men during the Holocaust, i.e. how some men established male dominated structures and established intimate strategies to find solace and pleasure.
Verantwortung in Der Evangelischen Ethik: Begriff - Imagination - Soziale PRAXIS
Verantwortung ist zum Schl sselbegriff evangelischer Ethik geworden. Trotzdem ist die Ambivalenz der Zurechnung von Verantwortung - auch durch Ethik selbst - kaum reflektiert worden. Um dies nachzuholen, bearbeitet der Band praxissoziologische und imaginationstheoretische Kategorien f r die Selbstreflexion evangelischer Ethik. Das erm glicht es, Verantwortung als soziale Praxis zu verstehen. Die Ambivalenz dieser Praxis wird untersucht, indem systematisch der Mehrwert des Verantwortungsbegriffs insbesondere gegen ber dem Pflichtbegriff herausarbeitet wird. Dann werden Imaginationen diskutiert, die der Verantwortungsbegriff in Diskursen vor allem evangelischer Ethik konnotiert. Abschlie end wird der Ansatz einer ambivalenzsensiblen, selbstreflexiven Ethik freier Verantwortung entwickelt, die endliche und fehlbare Verantwortungs bernahmen im Horizont des Unverantwortbaren orientieren soll. Der Band schl gt evangelischer Ethik einen konkreten Verantwortungsbegriff vor, zeichnet Linien der Begriffsgeschichte nach, lotet die Ambivalenzen von Verantwortungspraktiken imaginationstheoretisch aus und entwickelt Kategorien und Orientierungen f r den Verantwortungsgebrauch, die gerade f r Materialethiken hochrelevant sind.
Der Behinderung Einen Sinn Verleihen: Über Die Interpretation Von Seh- Und Gehbehinderungen Bei Figuren Des Antiken Mythos
How are disabled figures portrayed in ancient mythology? This thesis examines six prominent figures with disabilities (Thersites, Teiresias, Oidipus, Hephaestus, Philoctetes and Pluto) and analyses how different authors of various genres of ancient literature portray these figures and what role their lameness or blindness plays. It is shown that the treatment of disabled characters is by no means limited to their exclusion, but that disabilities are part of the sophisticated instruments of ancient narrative art. At the same time, it shows how changeable myths are in the hands of their narrators, who adapt the narrative material to their intentions. Oidipus, for example, by no means necessarily achieves the status of a seer through his self-blinding, but in Sophocles shows that he does not recognise his own responsibility; the limping blacksmith god Hephaestus is by no means always just an outsider, but in Homer even the popular figure on Mount Olympus. The inclusion of late antique philosophers and allegorists in the area of Hephaestus closes a research gap. In this way, the work corrects schematising interpretations and reveals reception phenomena.
Affirmation Und Kritik Des Modernen Zeitregimes Bei Friedrich Schiller, Heinrich Heine Und Gottfried Keller: Konzeptionen Von Zeit Und Geschichte 1789
Dass sich moderne Gesellschaften in ihrem Denken und Handeln seit dem 18. Jahrhundert zunehmend auf die Zukunft ausrichten, stellt nicht das Ergebnis eines nat rlichen Prozesses dar, sondern ist auf eine komplexe Diskursformation zur ckzuf hren: das moderne Zeitregime. Seinen deutlichsten Ausdruck findet diese Zeit- und Geschichtskonzeption in der Fortschrittsidee, die sich geradezu als Mythos der Moderne bezeichnen l sst. Die Studie zeichnet die zwischen Affirmation und Kritik schwankende Haltung Friedrich Schillers, Heinrich Heines und Gottfried Kellers gegen ber diesem Schl sselkonzept der Moderne nach. Artikulieren die drei Autoren in ihren fr hen Schriften noch die Hoffnung auf die "Emanzipation der ganzen Welt" (Heine), so nehmen sie in ihren Sp twerken auch die Kosten und Opfer des Fortschritts in den Blick wie insbesondere die Naturzerst rung und die Unterwerfung der au ereurop ischen V lker im Kolonialismus. Die Studie verbindet nicht nur literarische, geschichtsphilosophische, soziologische und postkoloniale Perspektiven, sondern wirft zugleich ein Schlaglicht auf die multiplen Krisen unserer Gegenwart, in der die Fortschrittsidee l ngst ihre Anziehungskraft verloren hat, ohne dass ein Ersatz erkennbar w re.
Das Jüngere Hildebrandslied: Sämtliche Hochdeutschen, Niederdeutschen, Jiddischen, Niederländischen Und Dänischen Fassungen Und Versionen
Das 'J ngere Hildebrandslied', in modernen Literaturgeschichten kaum mehr als eine Marginalie, ist ein veritabler 'Gassenhauer' der Fr hen Neuzeit. Die berlieferung des kurzen Liedes erstreckt sich ber eine Zeitspanne von 1459 bis um 1700, erhalten ist es in ber 50 Textzeugen - zuerst Sammelhandschriften, dann vor allem Flugschriften, sp ter auch Liederb chern und Musikdrucken -, vom hochdeutschen Bereich strahlt es aus ins Niederdeutsche, Jiddische, Niederl ndische und D nische. Die mit ihm verbundene Melodie wird in f nf mehrstimmigen Musiks tzen verarbeitet und findet so Eingang in die Avantgardemusik des 16./17. Jahrhunderts. Der Band bietet erstmals Editionen s mtlicher Fassungen und Versionen einschlie lich der Musiks tze. Flankiert werden die Editionen von einer umfassenden Einf hrung in die Stoff-, Text- und Rezeptionsgeschichte des Liedes. In eingehenden Untersuchungen zur berlieferung wird das 'J ngere Hildebrandslied' zum paradigmatischen Fall f r die textkritischen Umbr che im Zuge des Medienwandels vom Handschriften- zum Druckzeitalter.
Die Entdeckung Des Sterbens: Das Menschliche Lebensende in Beiden Deutschen Staaten Nach 1945
Tod und Sterben entwickelten sich in der Zeitgeschichte zu zentralen gesellschaftlichen Konfliktthemen. Wo war der beste Ort zum Sterben? Wie lange sollte das Leben mit Hilfe der modernen Medizin verl ngert werden? Was brauchte der Mensch f r einen "guten Tod"? Und durfte ber ein vermeintliches Tabuthema berhaupt gesprochen werden? Die Pionierstudie von Florian Greiner untersucht erstmals die Auseinandersetzungen um das Lebensende in beiden deutschen Staaten und der wiedervereinten Bundesrepublik. Greiner zeigt, wie sehr das Sterben nach 1945 zum Gegenstand religi ser, politischer und konomischer Deutungsk mpfe wurde. Kirchen, Pharmaindustrie, Gesundheitspolitik, Medizin, Sozialwissenschaften, Massenmedien und neue zivilgesellschaftliche Organisationen wie die Hospiz- und Sterbehilfebewegung stritten ber das Lebensende. Mittels vieler zuvor unerschlossener Quellen aus staatlichen, kirchlichen und privaten Archiven zeigt Greiner, wie die "Entdeckung des Sterbens" das Selbstverst ndnis moderner Gesellschaften pr gte - und wie sehr die Erfahrungen unserer Gegenwart dadurch beeinflusst werden.