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1000 tulosta hakusanalla Mathias Jüsche

Kollektives Gedachtnis Und Die Gesellschaftliche Konstruktion Der Wirklichkeit: Eine Theorie Der Erinnerungskulturen
Trotz intensiver Bearbeitung des Forschungsfelds Erinnerungskultur bestehen zwei Probleme bis heute: Das Verhaltnis zwischen Individuum und Kollektiv bleibt weitgehend ungeklart, und zu oft wird von der Existenz einer "wahren", unverfalschten Erinnerung ausgegangen. Die vorliegende "Theorie der Erinnerungskulturen" bietet eine Losung fur diese Probleme an, indem sie Erinnerungskultur als Teil des gesellschaftlichen Wissensvorrats analysiert - und zwar systematisch in ihrer Entstehung, Struktur und Funktion. Sie erganzt die Beschreibung der kulturellen Existenz des Menschen als animal symbolicum um das Kapitel der Erinnerung.Dabei bringt die Arbeit die konstruktivistische Wissenssoziologie von Peter L. Berger und Thomas Luckmann mit der Lebenswelt-Analyse von Alfred Schutz zusammen. Auf dieser theoretischen Basis systematisiert sie die Ergebnisse der Gedachtnisforschung, von den Neuro- und Literaturwissenschaften uber die Psychologie und Soziologie bis zu den Geschichtswissenschaften, um zu einer koharenten Theorie des kollektiven Gedachtnisses zu gelangen. Erinnerungskulturen sorgen dafur, gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen, und sind deshalb stets Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Eine "wahre" Erinnerung kann es in den komplexen Prozessen kollektiven Gedachtnisses nicht geben.
Die Münchner Nsdap 1925-1933

Die Münchner Nsdap 1925-1933

Mathias Rösch

Walter de Gruyter
2002
sidottu
Munchen und der Nationalsozialismus - eine Beziehung, die nicht nur fur Thomas Mann oder Oskar Maria Graf ein offenes Ratsel war. Mathias Rosch geht ihm aus einer neuen Perspektive nach: Er stellt die Parteibasis der NSDAP in den Mittelpunkt und findet Antworten auf viele Fragen: Wer engagierte sich in der Munchner NSDAP? Warum dominierten 1925-1928 Krise und Stagnation? Wie finanzierten sich der gewaltige Organisationsapparat und die Propaganda? War dieser Apparat uberhaupt notwendig fur den Erfolg? Wie wirkte sich der innerparteiliche Streit aus? Warum leistete sich eine aktivistische Partei eigentlich ein so reges Vereinsleben? Wie reagierten Gesellschaft und Politik auf den Erfolg der NSDAP und deren Aggressivitat? Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Munchen vor 1933 nicht die "Hauptstadt der Bewegung" war. Mathias Rosch ist Projektleiter und Referent bei der Weien Rose Stiftung in Munchen. Aus der Presse: "Das Ergebnis ist eine Studie, wie sie die NS-Forschung in Deutschland noch nicht gesehen hat. Detailfreudig und gut lesbar, ubersichtlich strukturiert und mit einem hervorragenden Anhang ausgestattet, bietet Mathias Rosch in "Die Munchner NSDAP 1925-1933" ehrliche historische Information." Daniel Moglich, in: Die Berliner Literaturkritik vom 23.01.2003
Schuld Und Schuldgefuhl: Zur Psychoanalyse Von Trauma Und Introjekt
Schuld und das Gefuhl von Schuld sind zentrale Topoi der menschlichen Existenz. In der Mythologie, in der Dramatik, im taglichen Umgang zwischen Menschen - uberall gilt Schuld wie ein Kompass fur das Verhalten. Selbstverstandlich hat sich Sigmund Freud beim Entwurf seiner Tiefenpsychologie von Anfang an der Schuld und des Schuldgefuhls angenommen und in dieser Differenzierung bereits die Dialektik von Schuld und Schuldgefuhl deutlich gemacht: Schuldgefuhl ist nicht nur ein Problem des Taters, sondern, im Odipus-Konflikt etwa, das untatige Fuhlen und Wunschen allein bringt das Gefuhl von Schuld hervor. Das Gewissen, bei Freud das Uber-Ich, konstituiert sich aus Schuldgefuhlen und macht so den Menschen erst schuldfahig, aber dadurch auch fahig zu reifen. In der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie kann die Schuld des Taters als eine Seite des Traumas gesehen werden, das durch Gewalttatigkeit gegen das Opfer, ihrer Annahme und Introjektion und schliesslich Identifikation zum Schuldgefuhl des Opfers geworden ist. Wenn die Psychoanalyse die so beschaffene Schuld des einstigen Opfers erkennt, muss sie in der Therapie zwischen Schuld und Schuldgefuhl sorgfaltig unterscheiden. Mathias Hirsch stellt in diesem grundlegenden Werk eine Systematik des Schuldgefuhls vor, die ein differenziertes Feld erschliesst: ein Basisschuldgefuhl (aufgrund der blossen unerwunschten Existenz), - ein Vitalitatsschuldgefuhl (aufgrund behinderter vitaler Bedurfnisse), - ein Trennungsschuldgefuhl (wegen verspateter Autonomiebestrebungen), - ein traumatisches Schuldgefuhl (aufgrund der Internalisierung traumatischer Gewalt).
Antike Und Antikerezeption in Sachsischen Museen: Bestandsentwicklung - Ausstellungsgeschichte - Technologiewandel
Grosse Mengen kulturgeschichtlich wertvoller Exponate mit einem Antike- oder Antikerezeptionshintergrund finden sich heute in vielen Museen und Ausstellungen im Bundesland Sachsen. Zu verdanken ist dieser Umstand der Sammlungstatigkeit von sachsischen Kurfursten, Konigen und auch Privatpersonen, die damit unter anderem ihre Faszination fur die antike Welt zum Ausdruck brachten. Dennoch besitzt das Thema wenig bis kaum Gewicht innerhalb der sachsischen Museums- und Kulturlandschaft. Das Buch analysiert erstmals die Ausstellungs- und Bestandsentwicklung antiker Exponate sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf deren Prasentation in den Museen des Freistaates. Dadurch sollen nicht zuletzt Moglichkeiten aufgezeigt werden, wie auch kleinere Institutionen verborgenes Potential innerhalb ihrer Sammlungen entdecken, aufarbeiten oder zentraler prasentieren konnen.