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691 tulosta hakusanalla Bertolt Brecht

Bertolt Brecht und Ernst Toller

Bertolt Brecht und Ernst Toller

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. KG
2024
sidottu
Bertolt Brecht und Ernst Toller zählen zu den wichtigsten Dramenautoren der Weimarer Republik. Politisch gab es zu Lebzeiten zahlreiche Berührungspunkte zwischen beiden, und ebenso finden sich hinsichtlich ihres ästhetisch avancierten Anspruchs mit experimentellen Impulsen keineswegs nur im Feld von Theater und Drama Berührungspunkte. Dennoch lassen sich kaum Belege eines intensiveren Austauschs der Autoren finden. Ein Blick in die Forschung erweckt den Eindruck, hier setze sich dieses Schweigen fort. Dieser Band unternimmt es zum ersten Mal, die beiden Autoren und Œuvres zu vergleichen. Der Schwerpunkt liegt auf den Dramen und der Dramenästhetik, aber auch Lyrik, Rundfunk, Frauenrollen, kollaboratives Arbeiten und Kanonfragen sind Themen der 20 Beiträge.
Bertolt Brecht und Laotse

Bertolt Brecht und Laotse

Heinrich Detering

Wallstein Verlag GmbH
2008
nidottu
Über einen politisch engagierten Freund bemerkt Brecht 1920 in seinem Notizbuch: ?Er hat zuviel Ziel in sich, er glaubt an Fortschritt? - und fügt dann hinzu: ?Aber er zeigt mir Laotse, und der stimmt mit mir so überein, daß er immerfort staunt.? Von den Gründen und der Geschichte dieses ?aber? handelt Heinrich Deterings Studie. Denn bis weit in die Zeit seines Exils hinein wird Brecht seine Auseinandersetzung mit dem legendenhaften Urheber des Taoismus weiterführen, kulminierend in seiner berühmten Legende von der Entstehung des Buches Taoteking (1938). Und immer wieder gerät dabei die chinesische Lehre vom ?Nicht-Handeln? in Spannung zu allem geschichtsphilosophischen Fortschrittsdenken, kommt das Leitbild vom kreisenden Lauf des Wassers der marxistischen Dogmatik in die Quere. Der Göttinger Literaturwissenschaftler macht die weitreichende Bedeutung Laotses nicht nur für Brechts Denken, sondern vor allem für seine Dichtung sichtbar und eröffnet so einen neuen, überraschenden Blick auf ein Werk, das wir längst zu kennen glaubten.
Bertolt Brecht’s Adaptations and Anti-capitalist Aesthetics Today
This book examines Brecht’s theory and method of adaptation. It first reconstructs it into a single framework using four key Brechtian concepts: Fabel, gestus, estrangement effects, and historicizing. It then uses that framework to analyse four Brechtian adaptations: The Tutor, Don Juan, “Socrates Wounded,” and Kriegsfibel. It argues that adaptation occupies a previously unrealised central place in Brecht’s thought, demonstrating that he provides us with a unique way to think about adaptation—as material transformation. It concludes by describing how Brecht is useful for anti-capitalist aesthetics today because through him one can foster a new consciousness which enables better social conditions to be created. This book is practical for both theatre practitioners and artists as well as theorists.
Bertolt Brecht in Systemkonflikten
Bertold Brecht is full of contradictions. The cracks, splits, and incompatibilities in his life as well as in his texts call active reading. His consistent denial of logical connections in life, questioning the sustainability of cultures and political systems, and vehement emphasis on the contradiction in people, in social and historical processes, form a point of orientation for a deeper reflection on the meaning of today's theatrical thinker. Given Brecht's "difficult reception" in many places, arises the question of his afterlife on different continents, social, political, and cultural systems. This encourages a new, transnational reading of Brecht, which, despite globalization and multi- and transculturalism, seems - in many places - to be caught up in old, national patterns of thought.
Bertolt Brechts Interferenz mit der Quantenphysik
Quantenmechanik und Brechts Episches Theater erschüttern das Paradigma einer unbeteiligten Betrachtung, die ihren Gegenstand unverändert lässt. Auf beiden Gebieten wird die Annahme der Kontinuität und strikten Kausalität der untersuchten Vorgänge sowie der Anschaulichkeit, der Individualität und Identität der beobachteten Objekte prekär. Erstmals wird Brechts Bezug zur Quantenmechanik ausführlich untersucht. Die Wechselwirkung zwischen dem neuen Theater und der neuen Physik baut auf einem gemeinsamen historischen, sozialen und biographischen Hintergrund auf und schöpft aus einem Reservoir gemeinsamer Konzepte und Methoden. Die Spuren der Interferenz der beiden Wissensgebiete finden sich im Archiv mit dem Nachlass des Philosophen und Physikers Hans Reichenbach ebenso wie in Brechts Kaukasischem Kreidekreis. Aus der Neubestimmung von Atom und Individuum und ihrer problematischen erkenntnistheoretischen Beziehung zieht Brecht weitreichende ästhetische und ethische Konsequenzen und entwickelt in seinem Spätwerk eine Verhaltenslehre der Unschärfe.
Bertolt Brechts lyrische Darstellung des Exils
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,7, Universit t zu K ln, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit besch ftigt sich haupts chlich mit der Frage, auf welche Art und Weise Bertolt Brecht die Lyrik des Exils darstellt. Um diese Fragestellung bestm glich beantworten zu k nnen, werden zun chst die Hintergr nde der Exilliteratur n her erl utert, um dann anhand der Analyse der Gedichte Gedanken ber die Dauer des Exils und Zufluchtsst tte aus der Svendborger Sammlung f r einen tieferen Einblick und Verst ndnis der Exilgedichte Brechts zu sorgen. Diese Analyse schlie t den formalen Aufbau, den Inhalt sowie die Interpretations- und Sprachebene der Gedichte ein. Abschlie end folgt eine ausf hrliche Erarbeitung der "lyrischen Darstellung des Exils" seitens Bertolt Brecht, die durch die n here Betrachtung bestimmter Motive, Symbolik und Darstellungsstruktur ausgearbeitet wird. Aufgrund der politischen Umst nde, unter denen die Dichter zur Zeit des Nationalsozialismus litten, hat sich die Poetik bzw. Lyrik dieser hat sich stark ver ndert, und den Bedingungen angepasst. Sie mussten fliehen, ihre Heimat und teilweise ihre Familie zur cklassen und verloren ihre Arbeitsstellen, "erzwungen durch die "finsteren Zeiten", die alle Lebens u erungen des Menschen berschatteten".
Bertolt Brechts Erfolgsmarke

Bertolt Brechts Erfolgsmarke

Jan Knopf

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. KG
2017
nidottu
Das Buch vor dem Film. – Am 31. August 1928 schlug Brechts Dreigroschenoper im Berliner Theater am Schiffbauerdamm wie eine Bombe ein und beendete die Herrschaft der hohen Kultur in Deutschland. Doch Brechts größter Erfolg ging bald in der Unterhaltungsindustrie auf: der Haifisch verlor seine Zähne. 1930 entwarf Brecht einen Dreigroschenfilm, nannte ihn Die Beule und versuchte dem Dreigroschenstoff mit den avantgardistischen Film-Techniken der Zeit seinen gesellschaftskritischen Biss wiederzugeben. Den möglichen Film verhinderten die Apparate der schwergewichtigen Filmproduzenten sowie die Politik. – Jan Knopfs Buch erzählt die dornenreiche wie ruhmgekrönte Story, die zu Brechts Erfolgsmarke führte, und bezieht dabei unbekannte Dokumente wie die Urfassung des Schlüsselstücks der Weimarer Republik, Mann ist Mann, ein. Darüber hinaus legt Knopf ein Treatment für einen Dreigroschenfilm vor, den Brecht womöglich im digitalen Zeitalter gern realisiert hätte.