Reprint of the original, first published in 1872. The publishing house Anatiposi publishes historical books as reprints. Due to their age, these books may have missing pages or inferior quality. Our aim is to preserve these books and make them available to the public so that they do not get lost.
Reprint of the original, first published in 1872. The publishing house Anatiposi publishes historical books as reprints. Due to their age, these books may have missing pages or inferior quality. Our aim is to preserve these books and make them available to the public so that they do not get lost.
Reproduction of the original. The publishing house Megali specialises in reproducing historical works in large print to make reading easier for people with impaired vision.
Reproduction of the original. The publishing house Megali specialises in reproducing historical works in large print to make reading easier for people with impaired vision.
Periphere Neuropathien gehoren in der ganzen Welt zu den schwersten Krankheitsbildern. Die iitiologischen Faktoren, welche zu diesem Krank heitsbild fiihren, sind sehr unterschiedlich und schlieBen genetische, meta bolische, toxische, entzlindliche, traumatische und nutritionale Ursachen ein. Manche Polyneuropathietypen sind prinzipiell reversibel, wiihrend bei anderen eine Therapie kaum zielfiihrend ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor 3 Jahren ein Pro gramm zur Prophylaxe und Kontrolle peripherer Neuropathien gestartet und zahlreiche Symposien liber dieses Thema in den verschiedensten Liindern der Welt organisiert. Feldstudien liber die diabetische Poly neuropathie werden derzeit in Nigeria, Senegal, Mexiko, der Volksrepu blik China, Japan, Deutschland, Italien, Portugal und Spanien unter An wendung eines internationalen, standardisierten Protokolls durchgefiihrt. Aus den Ergebnissen dieser Studien hofft die WHO Anhaltspunkte fiir die Priivention, die Kontrolle und das pharmakologische Management der Erkrankungen des peripheren Nerven zu erhalten und damit eine bessere Rehabilitation von Millionen unter dieser metabolischen Erkrankung leidenden Patienten zu erzielen. Klirzlich hat die WHO Anstrengungen unternommen, ein ProtokolI zu einer Feldstudie liber traumatische periphere Nervenliisionen zu konzipieren. Diese Untersuchungen werden in Italien, Nigeria, Spanien und in der Volksrepublik China erfolgen."
, Vir haben nunmehr die Gefahren, welche die allgemeine Nar- kose und insbesondere die Chloroformnarkose fur Leben und Ge- sundheit des zu Betaubenden mit sich bringen kann, vor unsere Kritik gefordert und sind zu der unumstoesslichen Gewissheit gelangt, dass wir so ohne weiteres nicht berechtigt sind, aus Grunden der per- soenlichen Bequemlichkeit und der persoenlichen Annehmlichkeit fur den Operateur die Narkose in Anwendung zu ziehen. Wir haben fur den Nachweis und den realen Bestand dieser Gefahren die tag- liche Erfahrung, das Bewusstsein der AErzte, die Statistik und die wissenschaftliche Deutung der Phanomene der Narkose herangezogen, und wir stehen nun vor der Frage, was soll denn an Stelle der Narkose, wo sie unanwendbar erscheint, in Anwendung kommen? Gibt es denn irgend eine Methode, welche diese ideale Forderung, schmerzlose Eingriffe der schwersten Art zu gestatten, in einer Weise erfullt, dass uberhaupt gewagt werden koennte, dieselbe der Narkose gegenuberzustellen? Nun, in der Tat, unser heftiger Angriff auf die Narkose hatte wenig Sinn, wenn wir nicht in der Lage waren, auf Grund vieljahriger Erprobung an mehreren Tausenden von Operationen eine Methode zu empfehlen, welche auf einem prinzipiell entgegengesetzten Wege dem unumganglichen humanen Postulat der Analgesie gerecht zu werden vermag. Meine Methode zur lokalen Anasthesie, die Anasthesie durch Infiltration, durch kunst- liche OEdemisierung des Operationsgebietes mit indifferenten Loesungen, vermag, einmal im Besitze aller AErzte, zum mindesten 90 Proz. aller arkosen uberflussig zu machen. ]\fan rechne dabei nicht nach dem: \Iaterial eines grossen Krankenhauses, welches naturgemass eine 168 Die oertliche Narkose und die Anasthesie durch Infiltration.
zur zweiten und dritten Ausgabe. Da im Jahre 1898 die Abteilung I der Sieher- heitsvorschriften einer Revision unterzogen wurde, so erschien auch eine neue Bearbeitung der lIEr- Hi.uterungen" notwendig. GIeiehzeitig mu13ten die Erlll.uterungen auf den Anhang A der A bteilung I und auf die Abteilung II (fiir Hochspannungsan- lagen) ausgedehnt werden. Den Herren von Gaisberg, G6rges, Heinke, Kapp, May, Passavant, Seubel und West, deren einsichtsvoller Mitarbeit eine gro13e Zahl wich- tiger Erglinzungen und Verbesserungen zu verdan- ken ist, sei hierfiir der geziemende Dank ausge- sprochen. Berlin, Januar 1899. Die dritte Ausgabe ist gegeniiber der vorigen durch die Aufnahme der Abteilung II (fiir Anlagen mit mittleren Spannungen) vermehrt worden. Dabei hat sich gezeigt, daB manche Fragen noeh weiterer Aufkliirung sowohl naeh der theo- retischen wie nach der experimentellen Seite hin bediirftig sind. Mehrfach hat dies Bediirfnis bereits zu neuen Untersuchungen Anla13 gegeben. Beispiele hierfiir sind: die Festsetzungen zur schlirferen Kenn- zeichnung der Schmelzsicherungen, die Unter- suchungen iiber die Art der Einwirkung elektrischer Strome auf den mensehliehen Organismus, die Er- orterungen iiber den Sehutzwert der Erdung. Berlin, Oktober 1899. Dr. C. L. Weber. Aus dem Vorwort zur vierten bis siebenten Ausgabe. Durch dieBeschlusse derSicherheits-Kommission vom September 1901 ist den Vorschriften fUr Nieder- spannungsanlagen eine wesentlich geanderte Fassung gegeben und gleichzeitig der neue Titel: "Vor- schriften fur die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen" eingeftthrt worden. Berlin, Januar 1902.
In dem vorliegenden Buche sind die Erfahrungen nieder- gelegt, welche ich seit dem Jahre 1889 in meiner Privatklinik mit einer Reihe von Methoden und Praparaten gewonnen habe, die von mir selbst ersonnen sind, um das bisherige unangefoch- tene Schema del' chirurgischen Prophylaxe und Therapie da zu durchbrechen resp. umzugestalten, wo es vermoge seiner Kompli- cirtheit sich offenbar nicht mehr eignet, Allgemeingut sammtlicher Aerzte zu werden. Diese Maassnahmen entsprangen keineswegs etwa einer Neigung, durchaus Neues auszutiifteln, sondern haben sich aus del' dira necessitas enger privateI' Verhaltnisse und aus dem klaffenden Kontrast, in welchen sich die "grosse" Chirurgie immer mehr gegen die taglichen Bediirfnisse allgemeiner arzt- licher Thatigkeit zu setzen beginnt, fast wie eine unabweisbare Konsequenz ergeben. Wer als Einzelner konkurrenzfahig bleiben will mit den Resultaten der chirurgischen Centralstellen, muss in der Praxis ebenbii. rtige Methoden an die Stelle der sonst un- durchfiihrbaren Maassnahmen offentlicher Institute, denen die Munificenz des Staates oder del' Stadt stets hii. lfbereit zur Seite steht, treten lassen konnen. Mit einem Wort, die praktischen Aerzte miissen sich, wenigstens was die haufigeren und land- laufigen Eingriffe betrifft, unter allen U mstanden chirurgisch- therapeutisch den wissenschaftlichen Postulaten del' immer ge- schlossener vorrii. ckenden Phalanx der Specialisten gegenii. ber leis. tungsfahiger ausrii. sten, als sie es bisher waren. Dass das und wo das moglich ist, solI in diesem Buche seinen Nachweis Vorwort. VI erfahren.