Diese qualitativ angelegte Analyse problematisiert die Variation der deutschen Sprache im Dialekt-Standard-Kontinuum (DSK) beim Erwerb von Deutsch als Zweitsprache in der Bildungsinstitution Schule. Dabei wird das sprachliche Handeln von Sch ler*innen einer ober sterreichischen Volksschule im Prozess der Deutschaneignung im Kontext des DSK in den Blick genommen und jener unterrichtliche und au erunterrichtliche Alltag, von dem diese Lerner*innen in der Schule umgeben sind, beobachtet. Konkret bedeutet das die Fokussierung sprachlicher Interaktionen, denn das grundlegende Interesse gilt der Frage, inwiefern Sch ler*innen im Aneignungsprozess des Deutschen als Zweitsprache in der allt glichen schulischen Kommunikation in die 'Code-Variation' im DSK involviert sind und wie sie in ihrem schulischen Alltag mit sprachlichem Handeln im DSK umgehen. Die Datengenerierung st tzt sich auf eine ethnographische Vorgehensweise. Dabei wurden mittels teilnehmender Beobachtung Kinder im Aneignungsprozess des Deutschen als Zweitsprache in ihrem schulischen Alltag begleitet und diese Beobachtungsdaten mit Audioaufnahmen erg nzt. Die entsprechen klassifizierten Daten wurden anschlie end in Auswahl transkribiert und gespr chsanalytisch in Anlehnung an Deppermann (2008) ausgewertet.