Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,7, FernUniversit t Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schwerpunkte dieser Arbeit sind der Reichsnationalismus und der (Anti-)Feminismus im Kaiserreich. Zu der Frage, welche Rolle der Nationalismus in der (Anti-)Feminismusbewegung gespielt hat, wird die These aufgestellt, dass die b rgerliche Frauenbewegung ihre politische und ffentliche Anerkennung erst nach der Nationalisierung ihrer Ziele und durch den Einsatz f r das Vaterland im Ersten Weltkrieg erlangte. Nach der Einleitung wird im zweiten Kapitel die Nationalstaatsbildung und der Reichsnationalismus skizziert. Dar ber hinaus werden die Idee der nationalen Identit t und Nationszugeh rigkeit err tet und die Geschlechterrollen im Kaiserreich aufgezeigt. Im dritten Kapitel wird die b rgerliche Frauenbewegung und ihre Ziele anhand verschiedener politischer Frauenvereine dargestellt. Mit besonderer Aufmerksamkeit auf den Bund Deutscher Frauenvereine wird aufgezeigt, dass die Frauen ab der zweiten H lfte des 19ten Jahrhunderts um die Verbesserung von Bildungs- und Berufschancen, Schaffung weiblicher Gewerbeschulen, Frauenstudium, sexuelle Freiheit und Ehe- und Frauenstimmrecht k mpften. Im Anschluss des dritte Kapitels werden die zum Teil erzielte Erfolge der Frauenbewegung wiedergegeben. Das vierte Kapitel zeigt auf, dass die politischen Frauenaktivit ten, insbesondere die Forderung nach Frauenstimmrecht, viel Gegenwind erfahren haben. Das f nfte Kapitel skizziert die Aktivit ten der Frauen im Nationalen Frauendienst sowie in der Frauenarbeitszentrale und im Frauenreferat. Welche Folgen die Nationalisierung der Frauenbewegung f r die politische und ffentliche Stellung der Frauen hatte, wird im 5.2 Kapitel dargestellt. F r die Darstellung verschiedenen Forschungspositionen bez glich der Nationalisierung der Frauenbewegung, werden im 5.3 Kapitel die Positionen von Historikerinnen Planert und Frevert gegen b