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1000 tulosta hakusanalla Ralf Brunner

Geldemissionsgewinne Der Deutschen Bundesbank

Geldemissionsgewinne Der Deutschen Bundesbank

Ralf Lübbersmann

Peter Lang AG
1995
nidottu
Die Gewinne bzw. Verluste der Deutschen Bundesbank haben innerhalb der Nachkriegszeit eine wechselvolle Entwicklung durchlaufen. Die vorliegende Studie befasst sich mit den Ursachen dieser Gewinnschwankungen und versucht dabei, die folgenden vier Fragen zu beantworten: Welche Determinanten bestimmen den Geldemissionsgewinn einer Notenbank aus theoretischer Sicht? Welcher Geldemissionsstrategie folgt die Deutsche Bundesbank bzw. die Bank Deutscher Lander? Stimmen die auf der Grundlage der von der Bundesbank gewahlten Geldemissionsstrategie zu erwartenden Bundesbankgewinne mit den ausgewiesenen Gewinnen uberein und welche Ursachen lassen sich fur eventuelle Abweichungen benennen? Welchen Einfluss hat die zeitliche Festlegung von Wechselkursanderungen auf die Hohe des tatsachlichen Geldemissionsgewinns?"
Absprachen Im Strafprozeß

Absprachen Im Strafprozeß

Ralf Tscherwinka

Peter Lang AG
1995
nidottu
Absprachen im Strafprozess sind mit der Strafprozessordnung und der bundesrepublikanischen Verfassung vereinbar. Vorurteile und Befangenheit gegen informelle Verfahrensprogramme und neue Entwicklungen der Zusammenarbeit zwischen den Verfahrensbeteiligten sind bei einer nuchternen Wurdigung der Absprachepraxis abzulegen. Konsens und materielle Wahrheit sind keine Gegensatze, die sich ausschliessen mussen. Notwendig ist der konkrete Blick auf den Einzelfall, auf das konkrete Gesetz und den konkreten Verfassungsgrundsatz, der im Rahmen einer Absprache tangiert sein konnte. Es geht um das 'wie' der Absprache und die Abgrenzung von Auswuchsen. Nur vom jeweiligen Einzelfall ausgehend kann man sich einer Gesamtbeurteilung von Absprachen im Strafprozess annahern, und nicht von einer Vorabwurdigung auf die Zulassigkeit im Einzelfall zuruckschliessen."
Ausgewaehlte Probleme Zum Anwartschaftsrecht Aus Der Auflassung
Gegenstand der Untersuchung sind das sogenannte Vermogensrecht aus der Auflassung sowie das Anwartschaftsrecht aus Auflassung und Eintragungsantrag des Erwerbers. An eine Skizzierung von Vermogens- und Anwartschaftsrecht schliessen sich Uberlegungen zu den dogmatischen Grundlagen dieser Rechte im allgemeinen und ihrer Notwendigkeit im besonderen an. Schwerpunkte wurden hierbei in den Bereichen Kettenauflassung, Zwischensicherung bei der Kaufpreisfinanzierung sowie Pfandung von Erwerberrechten zwischen Auflassung und Eintragung gesetzt. Daruberhinaus wird erortert, welche Auswirkungen sich daraus ergeben, dass die h.M. nur ein Anwartschaftsrecht aus der Auflassung, nicht aber auch ein Vermogensrecht aus der Auflassung anerkennt. In einem Exkurs in das osterreichische Recht werden die materiell-rechtlichen Grundlagen des ausserbucherlichen Erwerbs behandelt sowie die Verpfandung und Pfandung von Erwerberrechten erortert."
Zivil- Und Strafrechtliche Aspekte Der Veraeußerung Von Organen Verstorbener Und Lebender
Gegenstand der Arbeit ist die rechtliche Bewertung des Organhandels. Mit dem Fortschritt in der Transplantationsmedizin ist ein steigender Bedarf an Organen verbunden, der zur Zeit nicht gedeckt werden kann. Einher mit dieser Situation gehen zum einen Versuche, in Deutschland einen Handel mit Organen zu etablieren. Zum anderen kaufen sich deutsche Patienten im Ausland Nieren und lassen sie dort transplantieren. In der Arbeit wird die Zulassigkeit des Organhandels aus zivil- und strafrechtlicher Sicht untersucht, und zwar auch im Hinblick auf die Entwurfe eines Transplantationsgesetzes. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der Organverkauf zwar sittenwidrig, eine strafrechtliche Verfolgung nach geltender Rechtslage jedoch nicht moglich ist und ein Verbot des Organhandels innerhalb eines Transplantationsgesetzes angezeigt ware."
Italienische «Fremdarbeiter» Im Nationalsozialistischen Deutschland 1937-1945
Im Rahmen der gesamten -Fremdarbeiterproblematik- im Nationalsozialismus wird hier zum ersten Mal die Rolle der italienischen -Fremdarbeiter- von 1937-1945 unter zwei Aspekten untersucht. Zum einen von einem migrationsgeschichtlichen Ansatz aus, indem der Einfluss der traditionellen italienischen Arbeitsmigration dargestellt wird. Zum anderen wird unter dem Blickwinkel der politischen, wirtschaftlichen, rassistisch-ideologischen und militarischen Entwicklung die Dynamisierung des Einsatzes hin zu einer Zwangsmigration analysiert. Dabei konnte aus einem durch polykratische Herrschaftsstrukturen haufig verworrenen Gewebe von Gesetzen, Verordnungen und Fuhrerbefehlen eine politisch motivierte Sonderstellung der italienischen Arbeiter herausgearbeitet werden. Aus vielfaltigen Widerspruchen erklart sich der nach dem Ausscheiden Italiens aus dem Krieg verscharfte Rassenhass und das ambivalente Verhaltnis zwischen Faschismus und Nationalsozialismus."
Politische Oekonomie Der Transformation Von Wirtschaftsordnungen in Entwicklungslaendern
Fragen der Transformation von Wirtschaftsordnungen sind mit den politischen und wirtschaftlichen Umwalzungen in Osteuropa verstarkt in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses geruckt und finden auch in der Entwicklungslanderforschung zunehmende Beachtung. Dieses Buch liefert mit Hilfe der Neuen Politischen Okonomie und verwandter Erklarungsansatze eine positive Analyse von Systemtransformationen in der Turkei, im Iran und in Afghanistan. Es wird aufgezeigt, dass Transformationen von Wirtschaftsordnungen in Entwicklungslandern weder historisches Zufallsprodukt noch Ergebnis eines determinierten Geschichtsablaufs sind, sondern aus der Interessengruppenkonstellation des jeweiligen Landes endogen erklart werden konnen."
Philosophische Dichtung - Dichtende Philosophie
Schon im Alter von 18 Jahren setzt sich Jean Paul intensiv mit den philosophischen Konzeptionen seiner Zeit auseinander. Dabei weicht anfanglicher Optimismus, besonders durch Leibniz vermittelt, zunehmender Skepsis. Die Rehabilitation der Sinnlichkeit, u.a. in der Philosophie Herders, erregt und verunsichert ihn zugleich. Erst mit der Entdeckung der Einbildungskraft findet Jean Paul einen "poetischen" Zugang zu den drangenden metaphysischen Problemen. An dieser Nahtstelle zwischen Denkubung und Dichtung setzt die vorliegende Arbeit ein.
Die Steuergesetzgebung Des Nationalsozialismus ALS Mittel Der Machtpolitik
Dieses Buch vermittelt dem Leser einen detaillierten Einblick in die Steuergesetzgebung des Nationalsozialismus und analysiert die dazu ergangene Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs im Hinblick auf die Intentionen der damaligen Machthaber im Rahmen des Gesamtgeschehens der Zeit von 1933 bis 1945. Der Autor untersucht, ob und inwieweit der Steuergesetzgebung und Steuerrechtsprechung zur Zeit des Dritten Reichs eine Funktion als machtpolitisches Instrument zukam. Eine Reihe von Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang, die aus heutiger Sicht zum grossen Teil eindeutig beantwortet werden koennen: Wie wirkte sich die Steuergesetzgebung ab 1933 auf den Einzelnen aus? Bedeutete sie fur jeden Staatsburger dasselbe oder gab es Unterschiede? Wurde etwa ein Unternehmer mehr belastet als ein Arbeiter? Ein Jude mehr als ein Arier? Kann man insgesamt noch von Recht sprechen oder ware Steuerunrecht die treffendere Bezeichnung?
Marktorientierte Steuerung Der Gemeinkosten Im Rahmen Des Target Costing
In diesem Band wird die Frage, wie Gemeinkosten im Rahmen des Target Costing zu behandeln sind, aus der Sicht von Theorie und Praxis beleuchtet. Ziel der Arbeit ist die erstmalige Gestaltung einer Methode zur durchgangigen Einbindung der Gemeinkosten in das Target Costing. Diese Methode starkt die Marktorientierung des gesamten Unternehmens. Basierend auf der Analyse der Merkmale des Target Costing und der Gemeinkosten wird ein System zur marktorientierten Gemeinkostenplanung im Rahmen des Target Costing entworfen. Das theoretische Konzept wird am Beispiel eines Unternehmens, das Mobiltelefone herstellt, uberpruft und im Detail illustriert.
Einlage, Tausch und tauschaehnlicher Vorgang im Zivilrecht und im Steuerrecht
Bis dato gab es keine umfassend angelegte Untersuchung zum Verhaltnis der Einlagebegriffe im Zivilrecht und im Steuerrecht. Der allgemeine Teil dieser Arbeit schliesst diese Lucke. Hier werden die Begriffe der Einlage, der Verausserung, des Tausches und des tauschahnlichen Vorgangs erlautert. Neben der Beschreibung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie des Verhaltnisses der Begriffe zueinander werden prazise gegeneinander abgegrenzte Definitionen formuliert. In einem weiteren Teil der Arbeit folgt eine eingehende Analyse der Rechtsprechung des BFH zu den offenen Einlagen, wobei insbesondere die gesellschaftsrechtliche Argumentation des BFH hinterfragt wird. Der Autor gelangt zu dem Ergebnis, dass die so genannten tauschahnlichen Vorgange im geltenden Ertragsteuerrecht nur unzureichend dogmatisch fundiert sind. Die "Tauschtheorie" der uberwiegenden Auffassung lehnt er de lege lata ab, diskutiert aber ihre gesetzliche Verankerung de lege ferenda.
Der Rechtsschutz Der Potentiellen Organempfaenger Nach Dem Transplantationsgesetz
Am 5.11.2007 wird das Transplantationsgesetz 10 Jahre alt, mit dem das Verfahren der Organverteilung in Deutschland erstmals eine umfassende gesetzliche Regelung gefunden hat. Vom Gesetz offen gelassen und auch durch die Literatur und Rechtsprechung noch nicht abschliessend geklart ist die Frage, welche Rechtsschutzmoeglichkeiten potentielle Organempfanger im Hinblick auf die im Rahmen des Organverteilungsverfahrens zu treffenden verteilungsrelevanten Entscheidungen haben. Der Autor beschaftigt sich zunachst mit der rechtlichen Einordnung der zwischen potentiellem Organempfanger auf der einen und Transplantationszentrum und Vermittlungsstelle auf der anderen Seite entstehenden Rechtsbeziehungen im Spannungsverhaltnis zwischen oeffentlichem und privatem Recht. Die Untersuchung erfolgt an Hand einer systematischen Auswertung der bisherigen Rechtsprechung zur Abgrenzung zwischen oeffentlichem und privatem Recht und beschaftigt sich mit den verfassungsrechtlichen Grenzen staatlicher Rechts- und Organisationswahlfreiheit bei der funktionellen Privatisierung oeffentlicher Aufgaben vor dem Hintergrund des sich aus Art. 2 Abs. 2 GG ergebenden Teilhabeanspruchs und staatlicher Schutzpflichten, des Rechtsschutzgebots aus Art. 19 Abs. 4 GG und des in Art. 20 Abs. 2 GG verankerten Demokratieprinzips. In einem zweiten Teil werden verfassungs- und verwaltungsrechtliche Einzelfragen konkreter Rechtsschutzmoeglichkeiten gegen die verteilungsrelevanten Entscheidungen des Transplantationsgesetzes angesprochen und Loesungsmoeglichkeiten aufgezeigt.
Monetary Policy, Interest Rate Rules, and the Term Structure of Interest Rates
Interest rate rules play an important role in the empirical analysis of monetary policy as well as in modern monetary theory. Besides giving a comprehensive insight into this line of research the study incorporates the term structure of interest rates into interest rate rules. This is performed analytically as well as empirically. In doing so, state of the art techniques of modern finance for the analysis of the term structure of interest rates are introduced into the macroeconomic concept of interest rate rules. The study implies that from the theoretical perspective term structure effects are an important extension of interest rate rules. From an empirical perspective it shows that including term structure effects in interest rate reaction functions improves our understanding of the interest rate setting of the Deutsche Bundesbank and the European Central Bank.
Deutsche Kolonialrechtspflege

Deutsche Kolonialrechtspflege

Ralf Schlottau

Peter Lang AG
2007
sidottu
Das Deutsche Reich fand erst spat seinen Platz in der Reihe der europaischen Kolonialmachte, als es gegen Ende des 19. Jahrhunderts seine Expansion nach UEbersee begann. Mit der Erschliessung der neuen Gebiete taten sich Rechtsprobleme auf, die ihren Ursprung im Aufeinandertreffen grundverschiedener Rechtskulturen hatten. Der sich entwickelnde Rechtsdualismus von weisser und indigener Bevoelkerung trat auf dem Gebiet der kolonialen Strafrechtspflege besonders nachdrucklich hervor. Sie steht daher im Mittelpunkt dieses Buches. Gleichzeitig musste die Gerichtsverfassung sowie das Strafverfahrensrecht dargestellt werden. Dabei wird der Versuch einer umfassenden Darstellung der wesentlichen Probleme aller sieben deutschen Schutzgebiete unternommen.
Bonhoeffer and Beyond

Bonhoeffer and Beyond

Ralf K. Wüstenberg

Peter Lang AG
2008
sidottu
What might the often cited phrases from Dietrich Bonhoeffer’s prison theology mean for the ethical discourse at the beginning of the 21st century? Which hermeneutical concepts might enable contemporary religious thinkers to enter into a dialogue with Bonhoeffer’s thought? This collection of lectures will address questions like these both by examining the intellectual, cultural and historical origins of Bonhoeffer’s Tegel Theology and by drawing out the ethical consequences of Bonhoeffer’s contribution for current political discourses. Going Bonhoeffer and Beyond – as the title indicates – means interpreting contemporary issues like religious pluralism and political ethics in the light of Bonhoeffer’s key ideas such as his Christological «life-concept» or his ethical distinction between the «ultimate and the penultimate things».
Das Internet ALS Spontane Ordnung Aus Wettbewerbsoekonomischer Sicht
Im Wettbewerb als Entdeckungsverfahren werden nach Hayek standig neue Gelegenheiten gesucht und Anreize hervorgebracht, um menschliche Fahigkeiten und Praferenzen sowie knappe Ressourcen wirkungsvoller nutzen zu koennen. Zu den neuen Gelegenheiten gehoert das Internet. Zwei Fragen stehen im Mittelpunkt der Arbeit: Erstens - wie verandern sich unter dem Einfluss des Internets die Marktprozesse? Zweitens - welche Konsequenzen folgen daraus fur die Wettbewerblichkeit der Markte und fur die Wettbewerbspolitik? Fur einen systematischen Aufriss der beiden Hauptfragen der Arbeit werden die Elemente und Prinzipien der Ordnungstheorie mit Erkenntnissen der Neuen Institutionenoekonomik sowie der dynamischen Markttheorie von Ernst Heuss verknupft.
Der Vermeintliche Erbe in Der Personengesellschaft
Nicht selten steht die wirkliche Erbfolge erst langere Zeit nach dem Eintritt des Erbfalls endgultig fest. In der Zwischenzeit kann ein vermeintlicher nachfolgeberechtigter Erbe in die Gesellschafterstellung des Erblassers nachgeruckt oder ein vermeintlicher eintrittsberechtigter Erbe in die Gesellschaft aufgenommen worden sein. Die Arbeit setzt sich mit der Problemlage auseinander, die sich bei der Fortsetzung einer Personengesellschaft mit einem vermeintlichen Erben auf Grund einer Nachfolge- sowie Eintrittsklausel ergibt.
Hitlers Geheimpolitik

Hitlers Geheimpolitik

Ralf Reiter

Peter Lang AG
2008
nidottu
Geheimpolitiken im Nationalsozialismus waren kein Zufall, keine Entgleisung oder eine Randerscheinung der NS-Herrschaft. Sie waren vielmehr ein wesentliches Element, sie waren, wie der umfassende Terror, sogar eine der konstitutiven Saulen der totalen Herrschaft, wie uber 500 Geheime Reichssachen belegen. Ohne Geheimhaltung ware Hitlers Aussenpolitik nicht erfolgreich gewesen, hatte das System des Terrors nicht aufgebaut werden koennen, und ebenso wenig die Stufen der Vernichtungspolitiken gegen die eigene Bevoelkerung, die mit der Anstiftung des Zweiten Weltkrieges entfacht wurden. Untersucht und dargestellt werden die Geheimen Reichssachen zur Vernichtung der Juden, der Patienten und in der Justiz, das gesamte System der Geheimpolitik des Nationalsozialismus und ebenso die Formen der Geheimhaltung, die den Unterdruckten und den Opfern des Nationalsozialismus aufgezwungen worden sind.
Freunde, Juenger Und Herausgeber

Freunde, Juenger Und Herausgeber

Ralf Eichberg

Peter Lang AG
2009
nidottu
Die Geschichte der Nietzsche-Rezeption ist nicht von den Verstellungen und politischen Zurichtungen der Nietzsche-Texte durch die Tatigkeit des Weimarer Nietzsche-Archivs zu trennen. Die Arbeit untersucht die historischen und geistesgeschichtlichen Bedingungen im Vorfeld der Archivgrundung. Sie beleuchtet Nietzsches eigene Editionstatigkeit ebenso wie die Beziehungen zu seinen Verlegern, sein Ringen um die typographische Gestalt der Schriften und die Entstehung der ersten Gesamtausgabe. Die Arbeit zeigt Tendenzen einer problematischen Nietzsche-Rezeption und -Edition bereits vor der Grundung des Archivs auf. War es Nietzsches Intention fur ein zwar kleines aber erlesenes Publikum zu schreiben, bedient die Editionspolitik des Archivs eine denkbar breite Leserschaft. Ein von der Archivleitung autorisierter, kanonisch gewordener Textkorpus wird in diversen Ausstattungsvarianten vom limitierten Prachtband bis zur preiswerten Kriegsausgabe dem Buchmarkt zur Verfugung gestellt.
Das Landgericht Altona (1879 -1937) Und Die Anfaenge Des Landgerichts Itzehoe (1937-1945)
Das Landgericht Altona bestand vom 1. Oktober 1879 bis zum 31. Marz 1937. Dadurch verfugte die Provinz Schleswig-Holstein in dieser Zeit neben Kiel uber ein weiteres grossstadtisches Landgericht. Zu seiner Grundung kam es aufgrund des Inkrafttretens der Reichsjustizgesetze. Diese Arbeit enthalt eine breite, detailreiche Darstellung der Geschichte des Landgerichts Altona. Unter anderem werden die Lebenslaufe der Gerichtsprasidenten und weiterer Richter, die Geschaftsubersichten, die Tatigkeit des Schwurgerichts, die Anfange des "jugendstrafrechtlichen Verfahrens" in Altona seit 1908 und die Tatigkeit der Rechtsanwalte und Notare aus dem Gerichtsbezirk dargestellt. Den Schwerpunkt bildet die Darstellung unterschiedlichster rechtspolitischer Stellungnahmen und vieler Generalberichte aus der Zeit von 1880 bis 1930. Durch die umfassende Heranziehung und Auswertung dieser UEberlieferungen, insbesondere der Kaiserzeit, liegt erstmals fur ein grosses preussisches Landgericht eine umfassende Darstellung vor. Sie enthalt am Ende auch einen Abriss uber die Anfange des Landgerichts Itzehoe, das 1937 an Stelle des durch das Gross-Hamburg-Gesetz aufgehobenen Landgerichts Altona gegrundet wurde.