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1000 tulosta hakusanalla Sindy Polanco

Was sind menschliche Personen?
Was sind menschliche Personen? Was zeichnet sie aus? Sind alle Menschen Personen? Sind sie es wahrend ihres ganzen Lebens? Diese Fragen bewegen. Von ihrer Beantwortung hangt viel ab: fur unser Selbst-Verstandnis, fur unseren Umgang miteinander. Der Zugang zur Klarung des Begriffs der Person in diesem Buch ist akttheoretisch. Die Inspiration dazu stammt von der aristotelisch-thomistischen Tradition, wonach die typischen Tatigkeiten eines Lebewesens Aufschluss uber seine Vermogen und seine Vermogen Aufschluss uber seine Natur geben. In den Beitragen des vorliegenden Bandes reflektieren die Autoren diesen methodischen Zugang, legen ontologische Voraussetzungen frei, identifizieren typische Tatigkeiten von Personen, pladieren fur die Annahme von Vermogen und verteidigen die Willensfreiheit. Mit Beitragen von: Lynne Rudder Baker, Johannes Brachtendorf, Georg Gasser, Hans Kraml, Gunther Poltner, Timothy O'Connor, Thomas Schortl, Edmund Runggaldier SJ.
Wir sind nicht auf der Welt, um zu schweigen

Wir sind nicht auf der Welt, um zu schweigen

Josef Kopperschmidt

de Gruyter
2018
isokokoinen pokkari
Wir sind nicht auf der Welt um zu schweigen ist der Titel einer etwas unkonventionellen „Einleitung in die Rhetorik“. Sie ist keine Einführung in deren Geschichte oder System, sondern legt das spezifische Frageinteresse der Rhetorik frei. Seit der Antike fragt die Rhetorik nach den Bedingungen überzeugter Zustimmungsnötigung als Basis überlebensnotwendiger Kooperation. Der notorische Konflikt der Rhetorik mit der Philosophie resultierte aus der unterschiedlichen Funktionalisierung dieser Zustimmungsnötigung: Soll sie bloß als Konzession an die intellektuelle Schwäche von Menschen geduldet werden, um sie so für die Akzeptanz von Wahrheitsansprüchen zu gewinnnen (so Platon), oder muss man in der überzeugten Zustimmungsnötigung vielmehr den eigentlichen Grund möglicher Wahrheitsgeltung sehen (so die Sophistik)? Entschieden wurde dieser Konflikt nach Hans Blumenberg erst, als sich direkte Wege zur Wahrheit philosophisch nicht mehr seriös versprechen ließen. Dadurch konnte das rhetorische Prinzip überzeugter Zustimmungsnötigung endlich auch philosophisch zu einem attraktiven Geltungsprinzip unter Bedingungen der Moderne werden. Wenn daher heute etwas Rhetorik aktuell macht, dann ist es die Modernität dieses überzeugungs- bzw. zustimmungsabhängigen Geltungsprinzips.