Business Development in Emerging Markets
Timo Waldhauser; Prof. Dr. Hans A. Wüthrich
Deutscher Universitatsverlag
2007
nidottu
Geleitwort Im Gegensatz zu Unternehmen haben Markte keine Kultur, keine Fuhrer und keine Emotionen; sie e- finden nicht Verzweiflung, Depression, Ablehnung oder Hoffnung. Sie kennen weder Erinnerungen noch Reue. Markte haben keine Denkmodelle - Sie warten einfach darauf, dass die herrschenden Krafte etwas hervorbringen. G. Foster und R. Kaplan Der Ausdruck Emerging Market steht im wirtschaftlichen Kontext fur einen aufst- benden Markt. Dazu zahlen grosse Staaten wie China, Indien, Indonesien aber auch kleinere Lander in Osteuropa wie Bulgarien und Rumanien. Die okonomische Attr- tivitat der Emerging Markets liegt insbesondere in den im Vergleich zu den gesattigten Markten hohen Wachstumsraten. Im Rahmen der Internationalisierungsbemuhungen vieler Unternehmen geniessen diese Markte deshalb heute eine hohe Aufmerksamkeit. Bei der Erschliessung wenden Organisationen oft die in den gesattigten Markten (- ture Markets) bewahrten Markteintrittsstrategien an, d. h. man versucht die erfahre- basierten Erfolgsmuster zu multiplizieren. Hier setzt die Arbeit von Herrn Waldhauser ein. Er hinterfragt die Pramisse, dass- merging Markets zwingend den Trittspuren der Industrielander folgen mussen und stellt dieser linearen der Entwicklungsleiter von Keni Ohmae folgenden Logik - teressante alternative Betrachtungen entgegen. Seine Schlussfolgerung lautet: Die Entwicklung von Emerging Markets kann als linearer Pfad oder mehrdimensionaler Raum gesehen werden."