?Notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Akteuren der Unternehmensumwelt. Die verschiedenen Modelle des wissenschaftlichen Diskurses der Stakeholdertheorie bieten hierfür ein geeignetes Instrumentarium. Mit Hilfe des Neoinstitutionalistischen Ansatzes als Analyserahmen kann ein Bezug zwischen den Spezifika der Unternehmensumwelt und Strategien und Strukturen der Unterneh-menskommunikation hergestellt werden. In drei Teilen werden in diesem Buch geeignete Ansätze diskutiert, auf ihre Kompatibilität hin überprüft sowie strategische und strukturelle Implikationen herausgearbeitet. Im Fokus steht dabei stets die Unternehmenskommunikation als elementarer Bestandteil der Unternehmenstätigkeit.
Timo Schulze zeigt die Erlosquellen und -interdependenzen bei Online-Zeitungen auf und entwickelt bestehende Verfahren zur Ermittlung optimaler Nutzungspreise weiter. Auf der Basis von Befragungsdaten erarbeitet er einen Ansatz, mit dem der monetare Wert von Tarifform-Biases gemessen und bei der Optimierung der Nutzungspreise berucksichtigt werden kann.
Auf der Basis eines Aktienportfolios sowie eines Aktien-/Rentenportfolios untersucht Timo Reinschmidt den okonomischen Mehrwert einer dynamischen Steuerung von Portfoliorisiken. Hierzu entwickelt er einen neuen vergangenheits- und zukunftsorientierten Varianz-Kovarianz-Schatzer, der neben weiteren, klassischen Schatzverfahren als Grundlage fur die Portfoliobildung dient."
Geleitwort Beteiligungserwerb und Ubernahmen sind ein in Theorie wie Praxis unverandert aktuelles Thema. Wahrend sich die meisten Untersuchungen bisher auf die Frage konzentrierten, ob und unter welchen Bedingungen M&A-Strategien erfolgreich sind, geht der Autor der vorl- genden Studie einer anderen Fragestellung nach. Aus der Sicht des Akquisiteurs sind Ub- nahmen typischerweise Ausdruck einer Wachstumsstrategie. Herr Grunert untersucht da- gen, ob M&A-Aktivitaten auch als Teil einer Krisenbewaltigungsstrategie eingesetzt werden konnen. M&A-Massnahmen waren dann in gewisser Weise eine Flucht nach vorne . Diese bisher kaum untersuchte, originelle Fragestellung weckt die Neugierde des Lesers. Die konzeptionellen Grundlagen dieser empirischen Studie bestehen in einer Zusammenf- rung der Krisentheorie und der M&A-Theorie. Auf der einen Seite werden zwei M&A- Grundstrategien unterschieden: kostenorientierte Konsolidierung einerseits und leistungso- entiertes Wachstum andererseits. Beide Strategien lassen sich getrennt voneinander, aber auch kombiniert realisieren. Eine Kombination wurde bedeuten, dass der Akquisiteur glei- zeitig Kosten- und Umsatzsynergien realisieren will. Diese fur die Praxis wesentlichen Ziele von M&A-Vorhaben weisen auf der anderen Seite Parallelen zum Management von Ertra- krisen auf. Ertragskrisen, als eine besonders relevante Krisenform, sind langfristig nicht - lein durch Massnahmen zur Kostensenkung zu beheben. Vielmehr mussen sich Kostens- kungs- und Umsatzsteigerungsmassnamen erganzen, um einen Turnaround dauerhaft erfo- reich zu gestalten."
Geleitwort Im Gegensatz zu Unternehmen haben Markte keine Kultur, keine Fuhrer und keine Emotionen; sie e- finden nicht Verzweiflung, Depression, Ablehnung oder Hoffnung. Sie kennen weder Erinnerungen noch Reue. Markte haben keine Denkmodelle - Sie warten einfach darauf, dass die herrschenden Krafte etwas hervorbringen. G. Foster und R. Kaplan Der Ausdruck Emerging Market steht im wirtschaftlichen Kontext fur einen aufst- benden Markt. Dazu zahlen grosse Staaten wie China, Indien, Indonesien aber auch kleinere Lander in Osteuropa wie Bulgarien und Rumanien. Die okonomische Attr- tivitat der Emerging Markets liegt insbesondere in den im Vergleich zu den gesattigten Markten hohen Wachstumsraten. Im Rahmen der Internationalisierungsbemuhungen vieler Unternehmen geniessen diese Markte deshalb heute eine hohe Aufmerksamkeit. Bei der Erschliessung wenden Organisationen oft die in den gesattigten Markten (- ture Markets) bewahrten Markteintrittsstrategien an, d. h. man versucht die erfahre- basierten Erfolgsmuster zu multiplizieren. Hier setzt die Arbeit von Herrn Waldhauser ein. Er hinterfragt die Pramisse, dass- merging Markets zwingend den Trittspuren der Industrielander folgen mussen und stellt dieser linearen der Entwicklungsleiter von Keni Ohmae folgenden Logik - teressante alternative Betrachtungen entgegen. Seine Schlussfolgerung lautet: Die Entwicklung von Emerging Markets kann als linearer Pfad oder mehrdimensionaler Raum gesehen werden."
Ausgehend von einem integrativen Konzernverstandnis, das erstmals die organisationstheoretischen Eigenheiten des Konzerns explizit berucksichtigt, identifiziert Timo M. Kafer konzernale Dezentralisierungspfade. Sein Mehr-Ebenen-Modell der Konzernorganisation (MEMKO) bietet dem fur den Wandel verantwortlichen Management ein Werkzeug zur Bestimmung struktureller Ist- und Soll-Zustande."
Im Fluss treiben immer wieder unbekleidete M nnerleichen an. Die Opfer wurden vor ihrem Tod offenbar gefoltert. Bernd Schiller, ein eher kleines Licht in der Mordkommission "Domina", kommt der sch nen T terin bei seinen Ermittlungen sehr nahe, vielleicht zu nahe...