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1000 tulosta hakusanalla Uwe Hauser

Gob-System, Einzelbewertungsgrundsatz Und Imparitaetsprinzip
Der Einzelbewertungsgrundsatz gehort zu den das Bilanzierungsverstandnis konzeptionell pragenden GoB. Er ist daneben von grosster praktischer Relevanz, wofur die zunehmende Bedeutung sogenannter Deckungsgeschafte und die kontrovers diskutierte Finanzrechtsprechung zur Berucksichtigung anderer wirtschaftlich verknupfter Geschaftsvorfalle anschauliche Beispiele liefern. Besonderes Augenmerk wird in dieser Untersuchung der Antizipation von Einzelverlusten im Sinne des Imparitatsprinzips gewidmet. Nur die Interpretation des Einzelbewertungsgrundsatzes und des Imparitatsprinzips aus einem System oberer GoB als Kernstuck des Handelsbilanzrechtssystems ermoglicht eine folgerichtige, uber reine Kasuistik hinausgehende Losung der vielfaltigen Bilanzierungsprobleme, die sich in diesem Bereich stellen."
Erfolgsfaktoren Der Werbung Im Produktlebenszyklus
Der Werbung kommt im Lebenszyklus von Produkten eine Schlusselfunktion zum Ausbau und zur Sicherung des Markterfolges zu. Dabei muss sich die Werbung an den strategisch relevanten Situationsbedingungen, wie sie in der Taxonomie des Produktlebenszyklus-Konzeptes zum Ausdruck kommen, ausrichten. Auf der Grundlage einer Stichprobe von 185 Produkten aus 6 Warengruppen des klassischen Markenartikelbereichs geht die vorliegende Untersuchung erstmalig auf empirischer Basis den Bestimmungsfaktoren des Werbeerfolges in verschiedenen Produktlebenszyklusphasen nach. Aufbauend auf einer Operationalisierung psychographischer und okonomischer Erfolgsdimensionen wird sowohl der Einfluss strategischer Faktoren (Zielgruppen-, Instrumente- und Positionierungsstrategie) als auch massnahmenabhangiger Faktoren (Budget, Gestaltung, Mediaselektion und Integration) untersucht."
Finanzwirtschaftliches Risikomanagement in Nichtbanken
Die Volatilitat der Markte fuhrt dazu, dass dem finanzwirtschaftlichen Risikomanagement eine standig wachsende Bedeutung zugemessen wird. Der Aufschwung von innovativen Produkten zur Preisrisikosteuerung hat zu einer Diskussion in Wissenschaft und Praxis gefuhrt, die durch den Bereich der Finanzintermediation dominiert wird. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, die Konzepte und Instrumente finanzwirtschaftlichen Risikomanagements einer Analyse ausserhalb des Bankenbereiches zu unterziehen. Um die Steuerung unternehmensbezogener Risiken aus Zinsanderungen, Wechselkursanderungen und Preisanderungen von Realgutern zu untersuchen, wird eine konzeptionelle Positionierung in der Form Matching, Hedging und Diversifikation vorgenommen."
Die Mitbestimmung Des Betriebsrates Bei Ueberstunden Nach § 87 Abs. 1 Nr. 3 Betrvg
Uberarbeit als Instrument der Arbeits- und Betriebszeitflexibilisierung stellt einen festen Bestandteil des Arbeitsalltags dar. Der Mitbestimmung des Betriebsrates nach 87 Abs. 1 Nr. 3 Betriebsverfassungsgesetz kommt dabei eine erhebliche Bedeutung zu. Die vorliegende Untersuchung will die praktisch wichtigen Angelegenheiten aufzeigen, die sich mit der Wahrnehmung der Rechte des Betriebsrates ergeben konnen. Der Autor fuhrt im Rahmen einer bisher fehlenden zusammenfassenden Darstellung die mitbestimmungsrechtlich relevanten Problemkreise der Uberarbeit einer Losung zu. Gegenstand der Studie sind auch die in diesem Zusammenhang mit der Teilzeitarbeit bedeutsam werdenden Fragen."
Die Entwicklung Wettbewerbsorientierter Marketingstrategien Auf Basis Des Konzepts Der Strategischen Gruppen
Uberdurchschnittliche Renditen erzielen in den immer transparenter werdenden Markten allein jene Unternehmen, die den Nachfragern einen hoheren Nettonutzen bieten als ihre Wettbewerber. Voraussetzung fur die Erarbeitung erfolgsversprechender Marketingstrategien ist dementsprechend die Feinstrukturierung des Wettbewerbsumfeldes. Zur Ermittlung der strategischen Ausgangspositionen und Antipazion des Wettbewerbsverhaltens bietet sich das aus der Industrieokonomik stammende Konzept der strategischen Gruppen geradezu an. Am Beispiel der Hersteller von Hochleistungs-PCs und PC-Standardanwendungssoftware wird gezeigt, dass es durch die Integration praferenztheoretischer Aspekte gelingt, das Konzept der strategischen Gruppen zur Entwicklung wettbewerbsorientierter Marketingstrategien fur Unternehmen jeder Art und Grosse nutzbar zu machen."
Die Verhaengung Und Zumessung Der Jugendstrafe Gemaeß § 17 Absatz 2, 2. Alt. Jgg Im Hinblick Auf Das Ihm Zugrundeliegende Antinomieproblem
Die vorliegende Arbeit greift ein heftig umstrittenes und bislang ungelostes Grundproblem des Jugendgerichtsgesetzes auf: den Widerspruch des Resozialisierungsgedankens zu anderen Strafzwecken, insbesondere zu dem der Vergeltung im Rahmen der Verhangung der Jugendstrafe wegen Schwere der Schuld. Zur Festlegung des Verhaltnisses von Schuld und Pravention werden u.a. die Zweckbestimmung des Jugendgerichtsgesetzes im Vergleich zum Strafgesetzbuch, das Schuldprinzip sowie die Funktion der Strafe eingehend erortert. Aufgrund der dogmatischen und kriminalpolitischen Konzeption des Jugendgerichtsgesetzes gelangt der Verfasser zu dem Ergebnis, dass sich auch bei schwerer Schuld die Strafzweckerwagungen dem Resozialisierungsauftrag des Jugendgerichtsgesetzes grundsatzlich unterzuordnen haben."
Diagnostik Und Therapie Der Erektilen Dysfunktion
Erektile Dysfunktionen sind die wohl bedeutsamsten und haufigsten sexuellen Storungen des Mannes. Der Begriff 'Erektile Dysfunktion' hat die fruher gebrauchliche Bezeichnung 'Impotenz' heute weitgehend ersetzt. Erektile Dysfunktionen beruhen in den meisten Fallen auf somatischen und psychologischen Faktoren. Das Buch beschreibt ein innovatives Untersuchungs- und Behandlungskonzept, das in einer von Urologie und Klinischer Psychologie gemeinsam getragenen Spezialambulanz verwirklicht wurde. Das aktuelle Wissen uber die psychische und organische Atiopathogenese wird dargestellt und diskutiert. Anhand der Erfahrungen der ersten 3 Jahre der Spezialambulanz werden die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Optionen bei erektilen Dysfunktionen kritisch erortert. Es werden zahlreiche praktische Empfehlungen gegeben, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Schwellkorper-Auto-Injektionstherapie (SKAT) liegt."
Moeglichkeiten Einer Rechtlich Und Oekonomisch Operationalen Optimierung Im Treuhandgesetzlichen Privatisierungsprozeß
Die Entscheidung fur die deutsche Einheit am 3. Oktober 1990 war zugleich eine Entscheidung fur die soziale Marktwirtschaft in ganz Deutschland. Im Vordergrund dieser historisch einmaligen Aufgabe steht die durch das Treuhandgesetz bestimmte und von der Treuhandanstalt durchzufuhrende Privatisierung des ehemals volkseigenen Vermogens der fruheren DDR. Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, im Spannungsfeld gesetzlicher Vorgaben und okonomischen Anspruchsdenkens pragmatische Losungswege fur den Umsetzungsprozess der Treuhandanstalt aufzuzeigen. Die optimierungsorientierte Analyse beschaftigt sich dabei mit einer rechtlich und okonomisch konkordanten Bewaltigung verschiedenster im Privatisierungsprozess auftretender Aufgaben- und Einflussbereiche."
Wechselnde Ressourcenbeanspruchung Im Verlauf Von Denkleistungen
Psychische Leistungen wie z.B. Denken stellen uber die Zeit wechselnde Anforderungen an die menschliche Verarbeitung. Fur eine bekannte Aufgabe der Denkpsychologie wird vorhergesagt, dass Aktivitaten von Enkodierung, Gedachtnisanalyse und -vergleich sowie Entscheidungsprozesse mentale Ressourcen in der Zeit unterschiedlich beanspruchen. Ein als Computerspiel realisiertes Experiment dient dazu, das -timing- der Ressourcenbeanspruchung zu bestimmen. Begriffliche, wissenschaftstheoretische und -historische Grundlagen der Theorie multipler Verarbeitungsressourcen werden entfaltet und kritisch diskutiert."
Eigenkapitalersetzende Bankdarlehen

Eigenkapitalersetzende Bankdarlehen

Uwe Hildebrand

Peter Lang AG
1994
nidottu
Die Regelungen uber die eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen gehoren inzwischen zum festen Bestandteil des Gesellschaftsrechts. Gleichwohl sind viele Einzelfragen noch nicht abschliessend geklart. Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen dieser Regelungen auf die Bankpraxis, insbesondere das Kreditgeschaft der Banken. Es wird gezeigt, in welchem Verhaltnis die Kundigungsrechte zur gleichzeitigen Beteiligung der Bank am Schuldnerunternehmen stehen und wie sich diese Kapitalerhaltungsgrundsatze auf banktypische Beteiligungs- und Finanzierungsformen auswirken."
Interaktionsebenen-Modell Fuer Dialogsysteme
Obwohl Software-Ergonomie zu immer moderneren Benutzeroberflachen gefuhrt hat, sind Systeme aufgrund anwendungsunabhangiger Gestaltungskonzepte oftmals disfunktional und zur Losung der Arbeitsaufgabe nur bedingt geeignet. Auch Dialogsteuerung und Maskenlayout sind nicht angemessen auf die Anwendung abgestimmt. Diese Kritik wird in der Arbeit zum Anlass genommen, einen anwendungs- und arbeitsorientierten Ansatz sowie ein Modell zur software-ergonomischen Gestaltung von Burosystemen zu entwickeln. Auf der Basis dieses Modells werden sowohl die Mensch-Rechner-Interaktion handlungstheoretisch dargestellt als auch praxisbezogene Losungen beschrieben. Die Vorteile anwendungs- und arbeitsorientierter Konzepte werden abschliessend am Beispiel des bremischen PROSOZ-Projekts erortert."
Joseph Glanvill Und Die Neue Wissenschaft Des 17. Jahrhunderts
Der Theologe Joseph Glanvill (1636-1680) wurde um 1665 Mitglied der Londoner "Royal Society," einer Organisation, die sich die empirische Erforschung der Natur und ihre technische Nutzung zum Ziel gesetzt hatte. Erstaunlicherweise war Glanvill weder Naturforscher noch brachte er Geld in die noch junge Konigliche Gesellschaft. Dennoch wurde er um 1670 zu einem ihrer prominentesten Vertreter. Die vorliegende Arbeit untersucht Glanvills Funktion als Popularisator der Neuen Wissenschaft, sein sich veranderndes Verhaltnis zur "Royal Society" und die Motive, die ihn sowie den Fuhrungszirkel der Gesellschaft dabei leiteten. Sie wirft schliesslich ein Licht auf den Zusammenhang von kirchenpolitischer Entwicklung und Naturwissenschaft im England des 17. Jahrhunderts."
Laendergesetzgebung in Der Bundesrepublik Deutschland
Als Beitrag zur Foderalismusdiskussion widmet sich die vorliegende Untersuchung einem bis heute in der juristischen Forschung nur wenig beachteten Bereich - der Gesetzgebung der Bundeslander. Anhand von sechs Regelungsbereichen erfolgt eine systematische Auswertung der Gesetzesproduktion der -alten Bundeslander- fur den Zeitraum von 1949 bis 1989. Die entsprechenden Gesetze der einzelnen Lander werden in chronologischer Reihenfolge dargestellt und ihr Verhaltnis zueinander sowie zu sonstigen Rechtsquellen beleuchtet. Die hierbei gewonnenen Ergebnisse stellen nicht nur eine Bestandsaufnahme dar, sondern ermoglichen auch praktische Vorschlage zur Verbesserung von Gesetzesbegrundungen und einen Ausblick in die Zukunft der Landergesetzgebung im Bundesstaat."
Die Entwicklung Des Kritischen Jugendprogramms Im Zweiten Deutschen Fernsehen Und Seine Zielgruppe
Die vorliegende Untersuchung eroffnet vor dem Hintergrund klassischer Jugendkonzepte einen Zugang zum Problem der Zielgruppenkonzeptionen im kritischen Jugendprogramm. Auf der Basis wissenschaftlicher Jugendkonzepte, der massenmedialen Zielgruppenproblematik von Jugendprogramm, historiografischer Darstellung und systematischer Uberlegungen uber die Zugangsbedingungen und Zugangsaporien werden drei ZDF-Reihen (-Direkt-, -Schulerexpress- und -Doppelpunkt-) analysiert, die dem Sender sein Jugendprofil gegeben haben. Vom Versuch der authentischen Selbstdarstellung von Jugendgruppen in den 70er Jahren bis zu den wohlinszenierten Talkrunden unserer Tage vollzieht sich hier ein Wandel von streng definierten Jugendvorstellungen bis hin zur Auflosung definitiver Zielgruppenvorstellungen."
Devisenspekulation Bei Heterogenen Erwartungen
Diese Arbeit beschaftigt sich mit den Auswirkungen heterogener Erwartungsbildung auf die Wechselkursbestimmung. Ausgehend von einer Kritik des Asset-Price-Modells der Wechselkursbestimmung mit rationalen Erwartungen wird mittels einer Simulationsstudie gezeigt, dass sich die beobachtbare Realitat der modernen Devisenmarkte unter weit weniger restriktiven Anforderungen an die individuellen Informationsverarbeitungsprozesse darstellen lasst. Unter Verwendung verschiedener Typen von Technischer Analyse und Fundamentalanalyse in den Erwartungsbildungsprozessen der Wirtschaftssubjekte lassen sich sowohl seifenblasenartige als auch quasi-explosive Kurslaufe simulieren."
Alltagsstreß Und Koronare Herzkrankheit Unter Besonderer Beruecksichtigung Der Angina Pectoris
Die Koronare Herzkrankheit (KHK) mit ihren Symptomen Angina pectoris, Herzinfarkt, Herzrhythmusstorungen und plotzlicher Herztod ist eine der wichtigsten chronischen Erkrankungen der heutigen Zeit. Nach progredientem Verlauf fuhrt sie bei einer Vielzahl der betroffenen Patienten zum Tod. Neben den bekannten Einflussfaktoren wie erhohter Blutfettgehalt, Bluthochdruck und Tabakkonsum wird auch das Vorhandensein von Stress seit geraumer Zeit zu den sogenannten Risikofaktoren der Koronaren Herzkrankheit gezahlt. Im Rahmen dieser Langzeituntersuchung sind 42 KHK-Patienten uber ein Jahr begleitet und deren Krankheitssymptomatik sowie subjektiv empfundener Alltagsstress wochentlich erhoben worden. Ein Zusammenhang zwischen dem Verlauf der Koronaren Herzkrankheit, insbesondere der Angina pectoris, und dem Ausmass subjektiv empfundenen Alltagsstresses kann eindeutig nachgewiesen werden."
Die Bedeutung Und Zukunft Der Modernen Konsumentenbank
Im Finanzdienstleistungsmarkt ist seit Jahren eine erhebliche Verscharfung der Wettbewerbssituation insbesondere im Privatkundengeschaft zu verzeichnen. Mit Hilfe von Marktsegmentierung sowie gezielter Marktbearbeitung sichern sich die Konsumentenbanken ihren Marktanteil. Diese Studie gibt einen Uberblick uber die historische Entwicklung der modernen Konsumentenbank und zeigt Entwicklungsmoglichkeiten fur die Zukunft auf. Daruber hinaus analysiert der Autor die wesentlichen Erscheinungsformen der Konsumentenbanken in der Bundesrepublik Deutschland. Der Verfasser stellt die strategischen Erfolgsfaktoren der Konsumentenbank vor. Insbesondere die individuelle Betreuung der komplexer werdenden Mengenkundschaft setzt die Differenzierung dieses Kundensegments in Basis-, Standard- und Individualkunden voraus. Dabei spielen nicht nur die Preispolitik und das standardisierte Teilleistungsprogramm, sondern auch die kundenfreundliche Bedienung eine wesentliche Rolle."
Theorie Einer Großen Wechselkursunion
Diese Arbeit analysiert die Wirkungen isolierter stabilisierungspolitischer Massnahmen eines Landes einer zunachst kleinen und dann grossen Wechselkursunion. Die Analyse unterstellt alternative Auspragungen der Angebotsseiten der Volkswirtschaften. Es liegt ein interdependentes Drei-Lander-Modell mit einem gemischten Wechselkurssystem und einem importierten Faktor Rohstoff, der neben dem Faktor Arbeit ebenfalls kurzfristig variabel ist, zugrunde. Dieser Modellansatz bedingt bei Storungen faktorpreisbedingte Substitutionseffekte zwischen den Faktoren, die in traditionellen Modellen einer Wechselkursunion mit nur einem variablen Faktor nicht auftreten konnen. Die Subsitutionsprozesse konnen bewirken, dass selbst bei einem Produktionsanstieg infolge einer wechselkursbedingten Anderung der realen Faktorpreise keine Beschaftigungszunahme eintritt."
Spoetter VOR Gericht

Spoetter VOR Gericht

Uwe Wolf

Peter Lang AG
1995
nidottu
Gerichtliche Auseinandersetzungen um Satiren und Karikaturen haben Tradition. Diese Arbeit stellt dar, wie die Rechtsordnungen in Deutschland, Frankreich, England und den USA auf die Herausforderung der aufmupfig-renitenten Genres reagieren, wie weit die Freiheit der Spotter reicht und wo die Grenzlinie zum Ehrenschutz gezogen wird. Parallel zur Darstellung des juristischen Rahmens streift die Arbeit auch die von Land zu Land unterschiedlichen Einflusse von Tradition, Geschichte, Nationalcharakter und - last but not least - Humor."
Das Wechselseitige Bild Der Außen- Und Sicherheitspolitik Der USA Und Der Udssr in Den Zeitungen «Pravda», «Izvestija», «Washington Post» Und «New York Times» Der Jahre 1985 Und 1989
Die Arbeit geht dem allgemeinen Bild der Aussen- und Sicherheitspolitik der jeweils anderen Seite in den sowjetischen und amerikanischen Zeitungen nach. Leitfrage ist dabei, ob die USA und die UdSSR als gefahrlicher Gegner oder als kooperationsfahiger Partner eingestuft werden. Die Inhaltsanalyse ergibt fur 1985, dass alle vier Blatter die Politik der Gegenseite uberwiegend negativ beurteilen. Die "Pravda" betrachtet die USA auch 1989 als bedrohlichen Gegner mit offensiven Absichten. Die "Izvestija" dagegen hat dieses Feindbild 1989 aufgegeben; sie sieht die USA jetzt als Partner an. Die beiden US-Zeitungen haben 1989 teilweise das Bild eines Partners, teilweise treten aber auch Reste des Feindbildes hervor. Somit ist ein Ruckgriff auf das traditionell negative Russland-Bild in den USA moglich."