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1000 tulosta hakusanalla Uwe Eichenbrenner

Simón Bolívar Und Die Venezolanische Nation 1999-2006
Die "Bolivarische Revolution" der venezolanischen Regierung Hugo Chavez Frias tragt den Namen einer seit mehr als 150 Jahren zum Nationalhelden erkorenen Person - Simon Bolivar. Es stellt sich daher die Frage, in welchem Masse das Erbe Bolivars gegenwartig Bedeutung fur die "Revolution" und die Selbstdarstellung Venezuelas hat. Zur Annaherung an dieses Ziel wird ein Modell zur Beschreibung des Einflusses historischer Personen auf nationale Identitaten erstellt. Hinzu kommen Ausfuhrungen zur nationalen Identitat Venezuelas, zu den Grundgedanken Simon Bolivars, zum Bolivar-Kult und zur "Bolivarischen Revolution". Mit Hilfe einer Inhaltsanalyse werden Publikationen, die von 1999 bis 2006 in Venezuela zu Bolivar erschienen sind, venezolanische Lehrwerke und die Verfassung des Landes untersucht. Die gewonnenen Daten ergeben ein komplexes Bild der Bedeutung Bolivars fur Venezuela. Bekannte Attribute finden sich ebenso wie neue Wertungen und Funktionen. Letztgenannte verstarken den Eindruck der Instrumentalisierung und der widerspruchlichen Bedeutungszuschreibungen der Person. Zugleich lassen sie Ruckschlusse auf den funktionalisierten und personalisierten Umgang mit der Geschichte des Landes und dessen gegenwartiger Selbstdefinition zu.
Unkonventionelle Betrachtungsweisen Zur Wirtschaftskrise II
In Band 1 der Unkonventionellen Betrachtungen zur Wirtschaftskrise wurden die komplexen Krisenaspekte beleuchtet und wurde in der Zusammenschau dieser Aspekte die Wirtschaftskrise verstandlich gemacht. In diesem zweiten Band sollen die wirtschaftlichen Fehlentwicklungen als wirtschaftliche Krankheiten beschrieben werden mit den zur Heilung eingesetzten wirtschaftspolitischen Massnahmen. Dabei wird die Komplexitat und Aussichtslosigkeit deutlich werden, mit konventionellen wirtschaftspolitischen Massnahmen den weltwirtschaftlichen Verwerfungen und drohenden Krisen Herr zu werden.
Unconventional Consideration Manners of the Economic Crisis III
In the beginning of 2011 Unkonventionelle Betrachtungsweisen zur Wirtschaftskrise. Von Haien, Heuschrecken und anderem Getier (Unconventional Consideration Manners of the Economic Crisis I. From Sharks, Grasshoppers and other Creatures) was published, which explained aphoristically succinct aspects of the economic crisis. At the end of August, 2011, the second volume with the subtitle Illnesses of the Economic System and Possibilities and Limits of their Healing appeared in German, which analyses the traditional measures of the economic policy and exemplarily describes the economic case history of single countries. The result of these analyses was that the conventional economic policies only cured symptoms but aggravated even the fragility of the economic system. Therefore in this book (a little modified and actualised translation of the third volume published in German in 2012) unconventional solution possibilities of the financial and economic crisis are indicated, and are backed up ethically. The treatises in this volume are clear for themselves, and at the same time give an overview about the crisis problems all together, and that’s why it seemed to be justified to translate only this volume in English.
Gottlos von Gott reden

Gottlos von Gott reden

Uwe Gerber

Peter Lang AG
2013
sidottu
Das metaphysisch-theistische Weltbild hat seine Plausibilitat verloren: Gott ist tot. Diese neuzeitliche Erfahrung zwingt und befreit Menschen, ohne Ruckgriff auf einen jenseitigen Gott von Gottes-Widerfahrnissen zu reden. In Philosophie, Soziologie und Literatur finden sich vergleichbare Versuche, atheistisch von Heiligem zu sprechen. Methodisch ist die Hermeneutik fur dieses interdisziplinare Projekt nur bedingt tauglich. Leitend ist ein dekonstruktivistisches Verfahren im Sinne einer kritischen Wahrnehmungslehre, in der sich allgemein verstandliche und fachtheologische, generalisierbare und kontingente Zu- und Umgange mischen. Das unaufloesbare Paradox menschlichen Lebens, ungefragt ins Leben gerufen zu sein und zugleich sein Leben in der unerfullbaren Orientierung am Nachsten zu gestalten, ist im Ergebnis heute auch politisch und kulturell-gesellschaftlich gegen Fundamentalismus und neoliberalen Positivismus offen zu halten. Gottes Abwesenheit als neuzeitliche Weise seiner Anwesenheit steht doppelt auf dem Spiel: gegen Ruckfall in theistischen Fundamentalismus und gegen das Vergessen auf Kosten mediatisierter Selbstinszenierung - eine Gratwanderung.
Fundamentalismen in Europa

Fundamentalismen in Europa

Uwe Gerber

Peter Lang AG
2014
sidottu
Verschiedene Erscheinungen von Fundamentalismus stellen mit zunehmender Pluralisierung der Lebensstile, mit der (post-)modernen Enttraditionalisierung und Multikulturalitat in Europa und weltweit eine wachsende Gefahr dar: theokratische und evangelikale Tendenzen in Religionen, absolutistische Ambitionen im Politischen, Alleinherrschaft des Kapitals und der Zwangscharakter moderner Medien. Sie stellen die Trennung von Religion und Staat, die rechtsstaatlich-liberale Demokratie, Teilhabe aller Burger und Burgerinnen an Kapital und Markt und die Freiheit im Umgang mit Medien infrage. Solchen teilweise fanatisch vertretenen Exklusivanspruchen und bisweilen mit Erloesungsphantasien durchsetzten Praktiken von Gewaltherrschaft darf nicht mit Gegengewalt begegnet werden. Mit einer Kultur der gegenseitigen Achtung (und nicht bloss der Toleranz) koennen Fundamentalismen im Entstehen erkannt und bearbeitet werden - eine Gratwanderung im Schmelztiegel (post-)moderner Gesellschaften.
Vom Lieblingsautor zum Außenseiter

Vom Lieblingsautor zum Außenseiter

Uwe Hentschel

Peter Lang AG
2014
nidottu
Schriftsteller wie Johann Christoph Rost, Christian Ludwig Liscow, Salomon Gessner oder Garlieb Helwig Merkel, die heute nur noch Literaturhistorikern bekannt sind, avancierten wahrend ihrer Schaffenszeit zu Bestsellerautoren; ihren Werken bescheinigten die Zeitgenossen Originalitat und Ausstrahlungskraft. Die Nachgeborenen verweigerten ihnen jedoch die Aufnahme in den nationalen Kanon. In der sich ausdifferenzierenden Literaturgesellschaft des 18. Jahrhunderts, in der um die Anerkennung immer neuer asthetischer Konzepte, mithin und vor allem um (Markt-)Einfluss gestritten wurde, zeichnete sich bereits ihr Untergang ab. Sie gehoeren zu den Verlierern der fruhen Literaturgeschichtsschreibung. Was zum Aufstieg, vor allem aber zum Vergessen fuhrte, wird am Beispiel von elf Autoren aus dem Zeitraum zwischen Fruh- und Spataufklarung untersucht. Die Beschaftigung mit diversen Exklusionspraktiken versteht sich als ein Beitrag zur noch jungen historischen Kanonforschung des 18. Jahrhunderts.
Franz Fuehmann

Franz Fuehmann

Uwe Buckendahl

Peter Lang AG
2017
sidottu
Fuhmanns Held im "Judenauto" zieht als begeisterter Mitlaufer in den Vernichtungskrieg und kehrt als glaubiger Sozialist aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft zuruck in "seine" DDR. Obwohl 1962 und 1979 in differierenden Textfassungen erschienen, gilt "Das Judenauto" in der Forschung bisher nicht als Zensurfall im DDR-Literaturbetrieb. Die erste historisch-kritische Fuhmann-Studie erfasst drei publizierte sowie zwei unbekannte Textzeugen synoptisch und belegt so die Selbstzensur durch den Autor sowie die Fremdzensur. Editions- und Rezeptionsgeschichte sowie eine Textanalyse rahmen den Variantenvergleich und enthalten uberraschende Resultate, die neue Sichtweisen auf dieses Werk und dessen Autor ermoeglichen. Auf der begleitenden CD kommt Franz Fuhmann selbst zu Wort.
Der Errettete Beter

Der Errettete Beter

Uwe Schäfer

Peter Lang AG
2015
sidottu
Der Autor befasst sich mit dem ersten deutschen Brasilienbuch, die "Wahrhaftige Historia" von Hans Staden aus dem Jahr 1557. Seine Untersuchung geht neue Wege der Staden-Interpretation, indem sie die "Wahrhaftige Historia" als protestantisches Erbauungsbuch transparent macht. Sie verdeutlicht, wie der Protagonist wahrend seiner Gefangenschaft bei einem Tupi-Indianerstamm uber eine individuelle Konversion zum Glaubensvorbild wird. Die haufigen Gebetszusammenhange in der "Wahrhaftigen Historia" werden unter Bezugnahme auf die damalige Erbauungsliteratur als besondere Form einer Luther-Rezeption herausgearbeitet. Diese weisen nach Ansicht des Autors das Buch von Hans Staden als ein Beispiel volkstumlicher Glaubensvermittlung der Reformationszeit aus.
Individualisierung im digitalen Zeitalter
Fuhrt die neuzeitliche Individualisierung zur Subjektwerdung oder stehen wir im schleichenden Umbruch vom Gemeinschaftsmenschen zum egozentrischen 'Selfie' des Anthropozans? Nach verschiedenen Befreiungsversuchen betreibt der postmoderne Mensch seine digitale und oekonomische Selbstinthronisation an die Stelle des 'toten Gottes'. Diesem komplexen Prozess von Selbstermachtigung und Selbstunterwerfung ist zugleich seit der Christus-Theologie des Paulus und der Reformation das Gegenmodell von Subjekt-Werdung eingeschrieben: das paradoxe Widerfahrnis von Verpflichtung und Freiheitserfahrung. Dieses Paradox der Universalitat des Christus-Geschehens und gleichzeitiger Singularitat des glaubenden Individuums entlarvt die vornehmlich psychotherapeutischen Identitatskonzepte und Fundamentalismen fur Subjekt-Werdung als naturalistische, bewusstseinsgebundene, vereindeutigende Fehlversuche. Beispiele aus Theologie, Philosophie, Kunst, Mode und Bildung zeigen diesen Widerstreit einer fatalen Egozentrik und einer Subjekt-Werdung, die asymmetrisch vom Anderen, von Gott, ausgeht als Paradox von Verpflichtetwerden und gleichzeitigem Versetztwerden in Freiheit.