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Organisationsprüfung

Organisationsprüfung

Helmut Martens

Gabler
1972
nidottu
Aufgabe dieser Arbeit ist es, Grundsatze fiir Organisationspriifungen zu entwickeln und das Verfahren der Organisationspriifung darzustellen. Die Grundsatze der Organisationspriifung ergeben sich aus den person- lichen Anforderungen an den Organisationspriifer (subjektbezogene Grundsiitze), dem Wesen des Priifungsgegenstandes Organisation (objekt- bezogene Grundsiitze) und den Besonderheiten des Verfahrens der Organi- sationspriifung (verfahrensbezogene Grundsiitze). lch versuche, Grund- siitze ordnungsmiif3iger Organisationsprufungen zu entwerfen. Das Verfahren der Organisationspriifung wird in seinen Phasen, seinen Stufen und in seiner Technik dargestellt. Dabei kommt es mir weniger auf Einzelheiten als vielmehr auf die wesentlichen Vorgange und ihren metho- dischen Zusammenhang an. lch habe mich bemiiht, das im Schrifttum enthaltene grundlegende Gedankengut zur Organisationsanalyse und -synthese in den Verfahrenszusammenhang der Organisationsprufung einzuordnen. Die Untersuchung liillt eine Verbindung zwischen Organisationspriifung, Organisationsplanung und Organisationsberatung erkennen, die in der Natur des Priifungsvorganges begriindet liegt. Dieser prozeBbedingte Zusammenhang ist eine ErkHirung dafiir, daB in der Praxis Organisations- priifungen meist in Organisationsberatungen iibergehen. Ein empirisches Priifungsbeispiel erganzt die Arbeit. Es soIl die allgemei- nen Ausfiihrungen erHiutern und erharten. 1m Vordergrund der Untersuchung steht die freiberufliche Organisations- priifung. Zwischen externer und interner Organisationspriifung besteht jedoch in den Verfahrensgrundziigen kein Unterschied. AuBerdem sollten die wichtigsten Grundsatze externer Organisationspriifer auch fiir interne Priifungen gelten.
Absatzpolitik mit Hilfe der Nachfrageverwandtschaft
FUr manche GUter hangt das AusmaB der Nutzenstiftung davon ab, ob sie gemeinsam oder getrennt verwendet werden. DafUr hat sich die Bezeichnung Nachfragever- wandtschaft eingebUrgert. Nachfrageverwandtschaft wird seit jeher absatzpolitisch genutzt. Allerdings lassen sich die Unternehmer dabei starker von quali- tativen Vermutungen als von quantitativen Informa- tionen leiten. Der Grund liegt darin, daB ein theore- tisch einwandfreies Instrument zur Bestimmung der Nachfrageverwandtschaft nicht zugleich auch praktika- bel sein kann. Mit der vorliegenden Studie wird ver- sucht, das Dilemma zu Uberwinden, indem vor allem Moglichkeiten zur indirekten - damit freilich theore- tisch weniger anspruchsvollen - Bestimmung der Nach- frageverwandtschaft diskutiert und dem Unternehmer empfohlen werden. Die Untersuchung ist im Februar 1974 abgeschlossen worden. Veroffentlichungen, die danach erschienen sind, konnten nicht mehr eingearbeitet werden. 1m Juni 1974 wurde die Studie unter dem Titel "Moglich- keiten zur Bestimmung der Nachfrageverwandtschaft mit Hilfe von Indikatoren" vom Fachbereich Wirt- schaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe- Universitat Frankfurt am Main als Habilitations- schrift angenommen. Urn den Verkaufspreis in Grenzen zu halten, wird das Buch im Fotodruck-Verfahren hergestellt. Verlag und Verfasser hoffen, daB der Leser bereit sein wird, dafUr einige formale Unzulanglichkeiten in Kauf zu nehrnen. Helmut Brede Inhaltsverzeichnis Seite A Problernstellung und Gang der Untersuchung B Grundlegende Begriffe und Zusammenhange 8 8 I Wesen und Forrnen der Nachfrageverwandtschaft.
Wettbewerbs- und Kartellrecht
In diesem praxisorientierten Buch haben wir versucht, das Wettbewerbsrecht und Kar- tellrecht so darzustellen, dag es nicht nur fur Juristen, sondern auch fur einen breiten Kreis juristisch wenig vorgebildeter Leser verstandlich wird. Dazu schien uns weder eine rein theoretisch-systematische Darstellung des Rechtsgebiets noch eine bezie- hungslose Aneinanderreihung von Fallstudien tauglich. Wir haben uns daher bemuht, sowohl die grogen Linien zu zeichnen als auch die Anwendung der Theorie auf die Praxis in charakteristischen Fallbeispielen aus der Rechtsprechung aufzuzeigen. Die hier und da etwas breitere Darstellung einzelner FaIle sollte unsere Leser jedoch nicht davon abhalten, zum tieferen Verstandnis die eine oder andere Entscheidung in ihrem vollen Text nachzulesen. Das Falleverzeichnis erleichtert das Auffinden der Urteile in den meistverbreiteten Zeitschriften und Entscheidungssammlungen. Auf die Austragung wissenschaftlicher Streitfragen und auf Literaturangaben haben wir in diesem fUr das Studium und die Praxis bestimmten Buch bewugt verzichtet. Das bedeutet nicht, dag wir nicht viele Anregungen aus der wissenschaftlichen Literatur entnommen und die Rechtsprechungspraxis unkritisch hingenommen hatten. Wir haben aber jeweils deutlich gemacht, wo eine Frage noch nicht abschliegend entschie- den ist und wo wir eine von der herrschenden Meinung abweichende Auffassung vel'" treten. Schlieglich mugten wir bei der Darstellung eines so umfangreichen Rechtsgebiets auch den Mut zur Lucke haben. Das Umfeld des Wettbewerbsrechts und das Verfahrensrecht wurden wegen der Zielsetzung dieses Buches nur in den Grundlagen dargestellt. 1m Kernbereich des Wettbewerbsrechts haben wir dagegen eine breitere Darstellung ge- wahlt, weil dort nach unserer Erfahrung die Schwerpunkte der Rechtsanwendung lie- gen.