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1000 tulosta hakusanalla Sigrid 1882-1949 Undset

Das Reichskammergericht und seine Richter
Gegenstand dieses Werkes ist der Spruchkorper des einen der beiden hochsten Gerichte im Alten Reich, des "kaiserlichen und des Heiligen Romischen Reichs" Kammergerichts. Nachdem bereits 2003 Teil II mit den Einzelbiographien der im 18. Jahrhundert am RKG als Richter tatigen Assessoren erschien, wird nun der darstellende Teil I vorgelegt. Nach einer einleitenden Verortung des Gerichts im Verfassungsgefuge des Reiches, einer Bestimmung seiner rechtswissenschaftlichen Bedeutung und rechtsprechenden Funktion im Wandel dreier Jahrhunderte sowie einem Uberblick uber Stellung und Aufgaben von Direktorialpersonen und Assessoren geht es in dieser verfassungs- und sozialgeschichtlichen Studie zunachst um die Entwicklung des Vorschlagsverfahrens zur Besetzung der Assessorate. Dieses sogenannte Prasentationssystem war seit seinen Anfangen um 1500 bis zum Ende des Alten Reiches 1806 ein Spiegel der Reichsverfassung mit ihren Kraftefeldern und Problemzonen. Mit seiner reichsweiten Streuung der Vorschlagsrechte pragte das Prasentationssystem auch die Sozialstruktur der Assessorengruppe. Die Grossabschnitte, die sich auf dem Hintergrund der seit 1495/1555 geltenden normativen Bestimmungen dem sozialen und professionellen Profil des Kameralkollegiums widmen, konzentrieren sich vor allem auf geographische Rekrutierung, theoretisch-praktische Ausbildung, soziale Herkunft und soziale Mobilitat. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Wetzlarer Zeit des Gerichts. Die Darstellung zeigt das RKG und vor allem die Personalverfassung seines Richtergremiums im Spannungsfeld zwischen anfanglicher Modernitat und spaterer Reformbedurftigkeit und erkennt darin Verwerfungen in der standischen Gesellschaft sowie Probleme der gesamten Reichsverfassung in der Spatzeit des Alten Reiches.
Mehr als ein Spiel

Mehr als ein Spiel

Sigrid Zeevaert

dtv Verlagsgesellschaft
2002
pokkari
Frieda ist sauer. Sie hat Tom gerade erst kennen gelernt, aber weil er so nett war, hat sie ihm ihr teures Fernglas ausgeliehen. Und jetzt ist er nicht gekommen, um es ihr zurückzubringen. Da ist doch was faul! Gemeinsam mit Lisa versucht sie der Sache auf die Spur zu kommen – und hat schon bald einen Verdacht: Wird Tom etwa von Benno und Sven aus ihrer Schule erpresst? Frieda und Lisa geraten in ein Spiel, das schon bald keines mehr ist … Ein fesselnder Kinderkrimi, der in die Tiefe geht und Mut macht.
Goethes letzte Reise

Goethes letzte Reise

Sigrid Damm

Insel Verlag GmbH
2008
sidottu
Ich war immer gerne hier. ich glaube es kommt von der Harmonie in der hier alles steht, Gegend, Menschen, Clima, Thun und Lassen. Viele Male hat Goethe im Lauf seines Lebens sein thüringisches Arkadien aufgesucht. Die Reise, die er mit seinen Enkeln Wolfgang und Walther vom 26. bis 31. August 1831, zu seinem 82. Geburtstag, ein halbes Jahr vor seinem Tod, nach Ilmenau unternimmt, ist eine Reise im Wissen um gezählte Tage. Hier, Thüringer Wald, hat Goethes Gespräch mit der Erde, hat sein naturwissenschaftliches Interesse begonnen, ausgelöst durch die Verantwortung für den Ilmenauer Bergbau. Das schönste lyrische Ergebnis dieses Gesprächs, das berühmte Gedicht "Über allen Gipfeln", hat er 1780 an die Wand einer Bretterhütte auf dem Kickelhahn geschrieben. In den sechs Augusttagen 1831, die den Handlungsrahmen für Sigrid Damms Buch abgeben, erinnert sich Goethe an seine Frau Christiane, an die böhmischen Bäder, wo er zum letztenmal die Liebe erlebte, bis er, zurückgewiesen von der jungen Ulrike von Levetzow, sich seines Alters verzweifelt bewußt wird. Er antwortet darauf mit seiner großen Dichtung, der "Marienbader Elegie". Goethe denkt an sein Werk, an den "Faust" vor allem und den Entschluß, ihn zu versiegeln, er reflektiert sein Verhältnis zum Veloziferischen seiner Zeit und zur Julirevolution 1830 als der größten Denkübung seines Lebens.
Das Leben des Friedrich Schiller

Das Leben des Friedrich Schiller

Sigrid Damm

Insel Verlag GmbH
2006
pokkari
Nicht Friedrich Schillers Werke sind der Gegenstand dieses Buches, sondern die Umstände und die Bedingungen ihrer Entstehung, der Alltag eines Schriftstellers, Gelehrten und Theatermannes. Sigrid Damm sucht bei ihrer Wanderung die Orte von Schillers viel zu kurzem Leben auf. Es ist ein überraschend kleiner Raum; Schiller hat nie die Schauplätze seiner Dramen - Frankreich, Schottland, die Schweiz - gesehen, nie Italien, hat niemals an einem Meer gestanden. Geldmangel hat sein Leben geprägt. Schiller war einer der ersten Autoren, der einen wesentlichen Teil seiner Einkünfte als freier Autor zu bestreiten versuchte und somit gezwungen war, sich im kommerziellen Literaturbetrieb zu behaupten, ungeachtet dessen, daß er auch der citoyen war, der Ehrenbürger der Französischen Revolution, und der Mann, den Kaiser Franz II. in den "heiligen römischen Reichs-Adelstand" erhob. Bei aller äußeren Kargheit war dieses Leben dennoch kein "Leben im Kleinen". Der Mensch, dessen Lebensspuren Sigrid Damm folgt, spricht nicht nur von "Freiheit", er ist frei, innerlich unabhängig. Die Räume, die seine Gedanken durchschreiten, kennen keine Grenzen. Ein verbindlicher Mann ist der Autor der Räuber auch später nicht geworden. Er war eher ein Mann des schroffen Urteils, dabei ein fürsorglicher Sohn und Vater, fähig zu dauerhafter Freundschaft, zu Frauen wie zu Männern. Seine Freundschaft zu Goethe nannte er das wohltätigste Ereignis seines ganzen Lebens: sieben Wartejahre, in denen Goethe ihm die kalte Schulter zeigte; dann in den letzten Lebensjahren die Erfüllung einer Arbeitsgemeinschaft, auch sie nicht frei von Spannungen.