Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Ethik, Note: 1,0, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: Tag f r Tag eine Aufgabe zu erledigen, die kein Ende zu nehmen scheint, immer wieder den gleichen Fleck wischen und fegen. Genau das ist die Definition der umgangssprachlichen Sisyphos-Arbeit. Der franz sische Philosoph und Literat Albert Camus hat sich diese Frage auch gestellt. Allerdings hat er sie nicht bei der Geb udereinigung belassen: egal ob Fabrikarbeiter oder B rojob, h ufig begegnet man solchen Sisyphos-Arbeiten. Und Camus f hrt sie letztlich zu einer gr eren, bedeutsameren Frage hin: Wo ist der Sinn des Lebens? Diese Arbeit versucht, nach einer kurzen biographischen Skizze Camus', diesen Grundgedanken seiner Philosophie, welchen er als das Absurde bezeichnet, zu erkl ren. Dabei soll auch die Herkunft des Wortes "Sisyphos-Arbeit" ergr ndet werden, welches seinen Ursprung in der griechischen Mythologie hat und f r Camus erstes philosophisches Werk eine besonders gro e Rolle spielt. Anschlie end soll gezeigt werden, dass Camus aus diesen vielen absurden Widerspr chen, die er entdeckte, auch einen Ausweg zu erkennen glaubte, welcher kurz dargestellt werden soll. Abschlie end folgt eine kurze pers nliche Stellungnahme.