Aus einer frauenspezifischen Perspektive gibt die Studie vergleichende Einblicke in die Auswirkungen der deutschen und US-amerikanischen Drogenpolitik auf den Konsum illegalisierter Substanzen und die hiermit verknüpften gesundheitlichen und sozialen Folgen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Alltagswelt von Drogenkonsumentinnen der Straßenszenen in Frankfurt am Main und New York City. Das methodenplural ausgerichtete Forschungsdesign umfasst eine Sekundäranalyse amtlicher Statistiken, qualitative und quantitative Interviews mit Drogenkonsumierenden sowie eine Metaanalyse ethnographischer Forschungsarbeiten.
Dieses Wörterbuch in Deutsch - Englisch und Englisch - Deutsch umfasst annähernd 12000 Fachbegriffe aus der industriellen Druckluft- und Filtertechnik. Es enthält zahlreiche Begriffserläuterungen je nach fachlichem Kontext sowie viele Anwendungsbeispiele in Form von kompletten Sätzen ausformuliert.
Die Energieversorgung der Welt steht vor einer radikalen Wende: Mit Fracking erschließt eine neue Technik bislang unerreichbare Öl- und Gasquellen in der Tiefe. Das verändert die Spielregeln im globalen Energiemarkt. Durch die Ausbeutung dieser sogenannten unkonventionellen Lagerstätten können einige Staaten, die bislang von Öl- und Gas-Importen abhängig sind, zu Exporteuren aufsteigen. Die Preise für Energie werden gerade in diesen Regionen enorm sinken. Unternehmen investieren Milliarden in Fracking und die LNG-Technologie zur Erdgasverflüssigung – und verändern damit das Gefüge der Weltwirtschaft. Für energieintensive Industrien wie Stahl- und Aluminiumhütten, Automobilfertigung oder Maschinenbau werden etwa Verlagerungen in der Produktion nötig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu halten. Doch die Fracking-Technologie ist heftig umstritten. In diesem Buch stellen Experten den neuesten Stand der Diskussion, Chancen und Risiken des Fracking-Booms vor. Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft können sich so ein unvoreingenommenes Bild machen, um an einer aufgeheizten Debatte kompetent teilnehmen zu können. Die 2. Auflage wurde durchgesehen, aktualisiert und um aktuelle Technologiefakten, Statements mit dem aktuellen Stand der Gesetzgebung sowie Prognosen ergänzt.
Der Band untersucht die Zusammenhänge von Geschlechteridentitäten und beruflichen Orientierungen und Lebensplanungen junger Frauen. Er verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen sich Schülerinnen am Übergang Schule – Beruf/Studium konfrontiert sehen. Die Ergebnisse der qualitativen empirischen Studie zeigen, welche Aspekte jungen Frauen in ihren Lebensentwürfen wichtig sind, und dass es in Berufsfindungsprozessen immer auch darum geht, normative Anforderungen an (Geschlechter-)Identitäten zu bearbeiten.
Christiane Nakao untersucht Werbeanzeigen, die Bezug auf den Umgang mit dem eigenen Älterwerden nehmen, und analysiert ihre Werbebotschaften daraufhin, welche Interpretationen des Älterwerdens und welche Strategien des Umgangs mit dem Älterwerden dabei präsentiert werden. Sie bezieht sich sowohl auf den gerontologischen Diskurs als auch auf alter(n)sbezogene Marketingstrategien. Mittels rekonstruktiver Analyse gemäß der dokumentarischen Methode arbeitet die Autorin Typen von Konstruktionen des subjektiven Alterserlebens in der Marketingkommunikation als differenzierte und variable Gebilde heraus. Dadurch schärft sich der Blick auf das Alter(n) als verhandelbare gesellschaftliche Konstruktion. Auch bietet die Typologie Anhaltspunkte, subjektives Alterserleben in über das chronologische Alter(n) hinausweisenden Kategorien greifbar zu machen.
Christiane Siemon gibt einen Überblick zu den rechtlichen Grundlagen des ErbbauRG über den Vergleich von Annuitätendarlehen und Erbbaurecht anhand von praxisnahen Fallbeispielen bis zur Analyse der Zukunftsfähigkeit des aktuellen Erbbaurechts. Sie geht im Besonderen auf die Wertsicherungsklauseln, den marktgerechten Erbbauzins sowie auf die Möglichkeit der verstärkten Nutzung des Erbbaurechts für Kommunen ein. Außerdem wird die Problematik der Altersabsicherung erläutert. Die Autorin zeigt, dass das Erbbaurecht in Verbindung mit den aktuell niedrigen Nominalzinsen nur bedingt eine alternative Möglichkeit des Immobilienerwerbs darstellt. Einbezogen wird die Möglichkeit der Ermäßigung des Erbbauzinses zugunsten von Familien und der Änderung des Erbbauzinses anhand des VPI. Im Rahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung könnte das Erbbaurecht darüber hinaus einen größeren Stellenwert einnehmen. Diese Möglichkeit wird durch aktuelle Beispiele aus der Wirtschaft dargestellt.
Christiane Lübke untersucht, inwiefern die subjektive Arbeitsplatzunsicherheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit den Arbeitsplatzsorgen ihrer Eltern zusammenhängen. Die Analysen auf Basis des sozio-oekonomischen Panels zeigen, dass es eine intergenerationale Transmission subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit gibt. Personen aus verunsicherten Elternhäusern sind stärker verunsichert als Personen, die in sorgenfreien Familien aufgewachsen sind. Dieser intergenerationale Zusammenhang zeigt sich sowohl in der Jugend- als auch langfristig in der frühen Erwerbsphase der Kinder und kann daher zur Reproduktion sozialer Ungleichheit über Generationen beitragen.
Christiane Altmann untersucht erstmals die Debatte um den Lubavitcher rebe, Rabbi Schneerson, den sog. „Messias von Brooklyn“. Anders als die bisherigen Studien schildert die Autorin den Messianismus im Kontext jüdischer Konfliktstrategien und vertritt die These, dass die biblische Erlösungsgestalt auch in der Moderne nicht an Attraktivität eingebüßt hat. Der Messias, als zentraler Glaube des Judentums, birgt nicht nur revolutionäres Potenzial, sondern auch eine innovative Kraft. Christiane Altmann erklärt, wie sich der Messias-Glaube um Schneerson entwickelte, Spannungen provozierte und jene Dynamik entfaltete, die bis heute erfolgreich jüdischer Assimilation und Säkularisierung widerspricht.
Christiane Carris zentrales Anliegen ist es, die Verschränkungen von Sexualität und Geschlecht in ihrer juristisch-medizinischen Machtdimension zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu hinterfragen. Dafür rückt die Autorin die psychiatrischen Gutachten der Gerichtsakten Berliner Entmündigungsverfahren in den Jahren 1900–1933 in den Mittelpunkt ihrer Analyse. Die juristischen Quellen zu ‚weiblichem Wahnsinn‘ sind im deutschsprachigen Raum bislang unbeachtet geblieben und werden im Zuge dieses Buches auf unterschiedlichsten Wegen untersucht. Konzepte von Geisteskrankheit und die Kategorisierungen des Wahnsinns im psychiatrischen Diskurs sowie die Konstruktionen geschlechtlicher Identität werden herausgearbeitet.
Christiane Knecht zeigt Perspektiven für Wissenschaft und Praxis auf, wie Geschwister im Kontext der chronischen Krankheit eines Geschwisterkindes unterstützt werden können. Die Autorin untersucht in dieser Grounded Theory Studie, wie sich das Beziehungsgefüge aus der Perspektive gesunder Geschwister darstellt, wenn sie mit einem von chronischer Krankheit betroffenen Geschwisterkind aufwachsen. Sie zeigt, dass es Anpassungs- und Familienarbeit von den gesunden Geschwistern erfordert, um sich selbstverständlich zwischen ihrer eigenen sozialen sowie der durch die Krankheit irritierten familialen Welt bewegen zu können.Die Autorin Christiane Knecht ist Pflegewissenschaftlerin und vertritt derzeit die Professur Akutpflege an der Universität Witten/Herdecke. Des Weiteren ist sie dort als Postdoktorandin im kooperativen Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück beschäftigt. Sie hat ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich familienorientierter Pflege und betrachtet insbesondere die Geschwisterbeziehung.
Der wachsende Innovations- und Konkurrenzdruck veranlasst viele gewerbliche und sozialwirtschaftliche Unternehmen, sich gezielt und schnell zu verändern. In diesem OE-Lehrbuch werden Prinzipien und Strategien für die Gestaltung dieses komplexen Prozesses dargestellt. Die Grundlage bildet ein integratives Beratungsmodell. Es verknüpft das phasenorientierte Prozessmodell zum Lösen komplexer Probleme/Aufgaben mit den Wirkprinzipien bzw. Erfolgsfaktoren zur Förderung der Selbstorganisation. Im Interesse der Balance zwischen Theorie und Praxis enthält das Buch zahlreiche Fallbeispiele, Übungen und Anleitungen für die praktische Umsetzung von Veränderungsvorhaben. Damit leistet die Publikation einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung dieses Beratungsfeldes.Der InhaltRahmenbedingungen einer Organisationsentwicklung (z. B. Auftragsklärung und Prozessarchitektur) • Organisationsentwicklung als Förderung von Problemlöse- und Selbstorganisationsprozessen• Startszenarien einer Organisationsentwicklung (z.B. Workshops und Großgruppenverfahren) • Projektmanagement als Kern organisationaler Veränderungsstrategien (inklusive Scrum und Design Thinking)• Teamentwicklung • Optimierung von Ablaufprozessen (Prozessmanagement) • Wissens- und Kompetenzmanagement • Coaching von Führungskräften als OE-Strategie • Moderation und Mediation bei Konflikten in OrganisationenDie Zielgruppen• (externe und interne) OE-BeraterInnen• Führungskräfte• Arbeits- und OrganisationspsychologInnen und -soziologInnen• TrainerInnen und DozentInnenDie AutorenChristiane Schiersmann ist Professorin für Weiterbildung und Beratung an der Universität Heidelberg.Heinz-Ulrich Thiel ist OE-Berater und Supervisor. Er war an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen in Forschung und Lehre im „Schwerpunkt Beratung“ und ist als Dozent an der Universität Heidelberg tätig.
Christiane Faller untersucht mit dem Begriff der Bildungsgerechtigkeit einen schillernden Terminus bildungspolitischer und erziehungswissenschaftlicher Debatten um bildungsbezogene Ungleichheiten. Dabei macht sie es sich zur Aufgabe, diesem Begriff dispositivanalytisch nachzuspüren und den Diskurs um Bildungsgerechtigkeit auf unterschiedlichen Dispositivebenen zu rekonstruieren – insbesondere im Hinblick auf die zentralen gouvernementalistischen Führungsstrategien, die an dieses Hochwertwort gekoppelt sind. Die Verbindung von Macht- und Dispositivanalyse ermöglicht es, einen bildungspolitischen Kampfbegriff unabhängig von seiner Programmatik auf seine Machteffekte hin zu befragen.
Die Studie untersucht die Verwendung von Legitimationsargumenten und zeigt, dass und wie im bundesrepublikanischen politischen Diskurs Legitimität zunehmend über die Verwendung postdemokratischer Argumente konstruiert wird. Damit wird erstmals die in der Literatur seit Langem geführte Postdemokratisierungsdebatte mit legitimationstheoretischen Überlegungen verknüpft und zudem umfangreich empirisch fundiert. Die Studie begründet zudem eine relationale Betrachtung von Legitimationspolitik und eine methodisch angemessene Umsetzung über einen diskursnetzwerkanalytischen Zugang.
Christiane Fitzke stellt den Stand der Notwendigkeit, überfachliche Kompetenzen in der Studieneingangsphase an Hochschulen zu fördern, dar. Sie beschreibt Erhebungsinstrumente, welche die Förderungsbedarfe seitens der Studierenden differenzieren und Aspekte wie Selbstwirksamkeit und Emotionen mit berücksichtigen. Je nach Wert der Selbstwirksamkeit ist es sinnvoll, die Studierenden individuell zu coachen und für sie relevante Workshops zu empfehlen. Auf dieser Grundlage entwickelt die Autorin ein Workshopkonzept und Themenbereiche, die in der individuellen Studienberatung angesprochen werden sollen. Sie schlägt vor, die Erklärung pädagogischer und psychologischer Lern- und Arbeitsstrategien, im Sinne einer Psychoedukation, um neurowissenschaftliche Erkenntnisse zu ergänzen und die Förderung der Studienkompetenzen in das Curriculum zu integrieren.Die Autorin:Dipl.-Psych. Christiane Fitzke ist Mitarbeiterin im Prorektorat Karriere und Weiterbildungund Koordinatorin und Studienberaterin im Studiengang Betriebswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.