Mill vertrat die Ansicht, dass der Einzelne frei sein sollte, das zu tun, was er will, solange er anderen keinen Schaden zuf gt. Er erkl rte: Der einzige Zweck, zu dem die Menschheit, einzeln oder kollektiv, berechtigt ist, in die Handlungsfreiheit eines ihrer Mitglieder einzugreifen, ist der Selbstschutz. Der einzige Zweck, zu dem Macht ber ein Mitglied einer zivilisierten Gemeinschaft gegen seinen Willen rechtm ig ausge bt werden kann, besteht darin, Schaden von anderen abzuwenden. Sein eigenes Wohl, sei es physisch oder moralisch, ist keine ausreichende Rechtfertigung. Er kann nicht rechtm ig gezwungen werden, etwas zu tun oder zu unterlassen, weil es f r ihn besser w re, weil es ihn gl cklicher machen w rde, weil es nach Meinung anderer weise oder sogar richtig w re.... Der einzige Teil des Verhaltens eines Menschen, f r den er der Gesellschaft gegen ber verantwortlich ist, ist der, der andere betrifft. In dem Teil, der nur ihn selbst betrifft, ist seine Unabh ngigkeit von Rechts wegen absolut. Das Individuum ist souver n ber sich selbst, ber seinen eigenen K rper und Geist. Die Diskussion dieser und weiterer Aussagen finden Sie hier im neu bersetzten Buch.