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1000 tulosta hakusanalla Hermann Hesse

Hermann Hesses Kunstauffassung Auf Der Grundlage Seiner Rezeptionshaltung
Die kritische Untersuchung von Hermann Hesses Kunstauffassung geht vom Rezipienten Hesse aus und sucht aufzudecken, inwiefern dessen Ansichten zur Kunst und Literatur von existentiellen Bedingungen abhangig sind. Es wird gezeigt, wie die vielfaltigen Urteile, die er zur traditionellen und zeitgenoessischen Kunst fallt, nachdrucklich von seiner lebensweltlichen Situation gepragt sind. So fungiert die Kunst zunachst als Kompensation fur die moderne Lebensrealitat, spater als Forum fur den Appell zu einer 'seelischen Neueinstellung' und zuletzt als Medium, geistige Werte des Menschen vor dem nivellierenden Zugriff der NS-Herrschaft zu bewahren. Mit der systematischen Erschliessung von Hesses Rezensionen und Aufsatzen zur Literatur wird der Forschung schliesslich eine neue Quellenbasis eroeffnet.
An Hermann Hesse

An Hermann Hesse

Gabriele Lück

Peter Lang AG
2009
nidottu
Von den Briefen, die Hermann Hesse Zeit seines Lebens aus aller Welt erhielt, bewahrte er die fur ihn interessantesten auf: ca. 35.000. Groesstenteils hat er sie auch beantwortet. Die Autorin erschliesst dieses bisher fast unbearbeitete Korpus stichprobenartig, wobei der nicht prominente Leser und seine Briefe im Zentrum der Betrachtung stehen. Die Untersuchung ergibt, dass sich die verschiedenen literarischen Tatigkeitsfelder des Autors Hesse in der Briefproduktion seiner Leser spiegeln, dass diese Leser aus der Rezipientenrolle heraustreten und zu Produzenten werden: zu Geschichtenerzahlern, Dichtern, Literaten, Lyrikern, Philosophen und Interpreten. Eine einzigartige Umkehr des Verhaltnisses zwischen Autor und Leser ist zu beobachten: Der Leser wird zum Autor, Hesse zum Leser.
Mythisches Erzählen bei Hermann Hesse und Thomas Mann
Die Studie befasst sich mit der Verhältnisbestimmung von Mythos und Rationalität im modernen philosophischen und literarischen Diskurs. Ausgehend von einer Analyse der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mythos um den Beginn des 20. Jahrhunderts werden zunächst Hermann Hesses und Thomas Manns jeweiliger Mythosbegriff untersucht, um im Anschluss daran ihr literarisches Mythenerzählen anhand von ausgewählten Romanen und Erzählungen zu beleuchten.Obwohl Hesse und Mann beide in der Verbindung von Mythos und Psychologie einen humanistischen Zugang zum Mythos sehen, unterscheiden sich ihre Strategien zum Umgang mit mythischem Erzählen grundlegend. Während man Hermann Hesses Ansatz mit dem Schlagwort ‚Mythos als Psychologie‘ umschreiben könnte, hat Thomas Mann für sein eigenes Mythenerzählen selbst die Formel ‚Mythos plus Psychologie‘ geprägt. So sieht Mann in Mythen einen Ausdruck des Irrationalen, der durch psychologische Durchleuchtung und Ironisierung erst „ins Humane umfunktioniert“ werden muss, um sich der politischen Instrumentalisierung entziehen zu können. Hermann Hesse dagegen schließt sich an C. G. Jung an und interpretiert Mythen als Verbildlichung psychischer Prozesse und transrationaler Erfahrung,en die bereits inhärent humanistisch sind.