An exceptional talent, master of Expressionist art, co-founder of Die Brücke group. Where Ernst Ludwig Kirchner’s work is concerned, superlatives are basic. It is all the more surprising, therefore, that there has been little critical appraisal of one of the most important chapters in the painter’s life and oeuvre. Besides his Expressionist acme, his imposing later-phase work deserves special attention and recognition. In exile in Davos, Kirchner again managed to produce an outstanding cycle of pictures, before committing suicide at the age of fifty-eight. Though continuing to use his inimitable style, he nevertheless invented something entirely new. Nature appears as an intoxicating space in intense colours, where the dignity of the human figure is negotiated in a dynamic aesthetic. The scholarly publication gives readers the complete picture in the context of another Expressionist living in a self-imposed exile during those years: Danish painter J. F. Willumsen (1863–1958). The juxtaposition of Kirchner and Willumsen poses a visually persuasive and entirely new perspective on an intense, colourful and vital vision of painting from the 1910s–1930s.
Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzahler der zweiten Halfte des 17. Jahrhunderts vor funfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem suddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Ferdinand Boberg är en av Sveriges genom tiderna märkligaste arkitekter, formgivare och konstnär. Han var redan under sin livstid kontroversiell, och har fortsatt att väcka känslor långt efter sin död 1946. Han var oerhört produktiv, och har ritat fler märkesbyggnader i Stockholm än kanske någon annan arkitekt. Det finns många frågor kring honom. Varför slutade han abrupt rita byggnader i 55-årsåldern, trots att han levde i 30 år till? Varför bedömdes han så kritiskt av en del kollegor, och varför har många än idag svårt att erkänna att hans verk skulle ha några förtjänster? Hade han verkligen bara sina goda sociala förbindelser att tacka för sin karriär? Och hur var det egentligen med den där byggnaden för Nobelstiftelsen, den som aldrig blev byggd? Varför uppfördes den aldrig?Den här boken försöker genom att utnyttja de källor som finns i olika arkiv och böcker, en del av dem sällan eller inte alls citerade tidigare, ge svar på dessa frågor. Den söker samtidigt ge en mer heltäckande och förhoppningsvis rättvisare bild av denne egenartade person och hans gärning.
This book has been considered by academicians and scholars of great significance and value to literature. This forms a part of the knowledge base for future generations. So that the book is never forgotten we have represented this book in a print format as the same form as it was originally first published. Hence any marks or annotations seen are left intentionally to preserve its true nature.
Die Stadt Triest stellt im 18. Jahrhundert in mehrfacher Hinsicht eine Besonderheit dar. Durch das Freihandelspatent Karls VI. zu Beginn des Jahrhunderts kam es zu gravierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veranderungen. Dass dabei die Kirche nicht untatig zusehen wollte, versteht sich von selbst. So versuchte der dem Wiener Hof gut bekannte Antonius Johannes N. (Ferdinand) Reichsgraf von Herberstein, ab 1760 Bischof der alten Dioezese Triest, mit Hilfe einer Vielzahl verschiedener Projekte und Eingaben bei der Behoerde den neuen Zeiten gerecht zu werden. Der Autor versucht anhand von Quellenmaterial dem politischen und kirchlichen Sonderfall Triest in der Zeit des beginnenden Josephinismus nachzuspuren und das nicht immer spannungsfreie Verhaltnis Kirche-Behoerde darzustellen.
Nach ausgedehnten Bildungsreisen nach Frankreich und Italien unternahm Ferdinand Geizkofler, der Sohn des ehemaligen Reichspfennigmeisters Zacharias Geizkofler, eine weitere Reise, die ihn uber den Niederrhein und die Generalstaaten nach England, Schottland und in die spanischen Niederlande fuhrte. Die dichte Korrespondenz zwischen Vater und Sohn sowie des begleitenden Hofmeisters Dominicus Orth gibt nicht nur Einblicke in die Gepflogenheiten an den besuchten Hofen, sondern auch in die Bildungs- und Alltagsgeschichte des Reisens in der fruhen Neuzeit. Zugleich sind die Briefe ein beeindruckendes Zeugnis der Mehrsprachigkeit als Schlusselqualifikation fur die Karriere in Politik und Verwaltung Ferdinand Geizkoflers: 1625 in den Freiherrenstand erhoben, war er 1627 wurttembergischer Hofrat, bevor er 1628 in die Dienste der Republik Venedig trat. Unter dem im Exil weilenden Herzog Eberhard III. wurde er von 1641 bis 1646 als herzoglicher Statthalter zu Stuttgart, geheimer Regimentsrat, Hofkanzlei- und Landesdirektor de facto Regent in Wurttemberg. Die Edition schliesst eine Forschungslucke zur Familie eines der herausragenden politischen Akteure im Heiligen Romischen Reich Deutscher Nation im Vorfeld des Dreissigjahrigen Krieges (1618-1648).
Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzahler der zweiten Halfte des 17. Jahrhunderts vor funfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem suddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Ferdinand von Zeppelin invented the floating airship that bears his name in the late 1800s and made way for a wave of advances in aviation. Reginald Fessenden was a different sort of pioneer, making the first radio broadcasts over long distances in the early 1900s. The time period in which Zeppelin and Fessenden worked also includes the discoveries of Thomas Edison, Alexander Graham Bell, Nikola Tesla, George Washington Carver, and many others. Their work is profiled in this volume and supported with well-chosen photographs. Informative text introduces the lives of both familiar and little-known inventors to readers of all interests.
Im Kontext der Spannung zwischen Kritik und Erneuerung der Metaphysik entfaltet der christliche Philosoph Ferdinand Ulrich eine Metaphysik des Seins als Gabe, in der nicht Gabe statt Sein, sondern Sein als Gabe konsequent gedacht wird. Geschichte und Existenz werden Schauplatz einer Ontodramatik, bei der es in der dialogischen Selbstverantwortung und in der Verantwortung fur die Welt um die Zustimmung zur oder die Verweigerung der Liebe umsonst als Sinn des Seins geht. Unter den vielfaltigen Stationen dieses dialogisch vorgehenden Denkens werden im vorliegenden Band die Gesprache mit Hegel, Heidegger und Schelling aufgenommen. Entlang dieser Gesprache rekonstruiert die Autorin den metaphysischen Ansatz Ferdinand Ulrichs, fragt nach dessen innerer Logik und seinem epistemologischen Status und sucht Moglichkeiten des Nachvollzugs.