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1000 tulosta hakusanalla Jasper E. Bynum

Audiovisuelle Rhetorik als politische Intervention
Dieses Buch pl diert f r die Relevanz von Filmanalyse und Medienreflexion in der interdisziplin ren Untersuchung gesellschaftlicher Kommunikation. Angesichts der Pr senz audiovisueller Positionierungen und ihres Einflusses auf politische Diskurse steht eine spezifische Erfahrung im Fokus: Filme und Videos erheben oder provozieren Einspruch. Durch das Widersprechen pr gen sie die Wahrnehmung politischer Krisen - vom Kinodokumentarfilm zu Massakern der 1960er Jahre in Indonesien ber Spielfilme in Zeiten von #BlackLivesMatter und einer 'alternativen rechten' Mobilisierung anl sslich der Finanzkrise in den USA bis hin zu politischer Kommunikation zur Klimakrise und dem Regierungshandeln aus Deutschland auf YouTube: Audiovisuelle Wahrnehmungen intervenieren in Prozesse des Urteilens, Denkens und F hlens. Wer erhebt Einspruch und wogegen? Wie positionieren sich filmische Welten als performative Akte in der Welt? Ihre Teilnahme an ffentlichen Diskursen wird ausgehend vom Filme-Sehen als einer Ko-Produktion untersucht und in ihrer Geschichtlichkeit diskutiert. Positionen, so zeigt der Band mithilfe digitaler Methoden, ergeben sich erst durch die Adressierung in einer rhetorischen Situation. Die kulturelle Praxis der Rhetorik meint hier denn auch keine verzierende Form oder intendierte Botschaft, vielmehr geht es um das Herstellen von Perspektiven. Das Buch vollzieht damit selbst einen Perspektivwechsel in der Analyse und Kritik audiovisueller Rhetorik.
Krisen

Krisen

Jasper Finke

Mohr Siebeck
2020
sidottu
Krisen werden regelmäßig als Ausnahmen wahrgenommen. Dies erklärt auch, warum sich die rechtliche Auseinandersetzung mit Krisen auf Notstandskonzepte konzentriert. Gleichzeitig hat der Ausnahmezustand im Sinne Carl Schmitts Konjunktur, um bestimmte Krisenphänomene zu erklären. Zu diesen Phänomenen gehört, dass sich das Verständnis und damit der Inhalt bestehender Rechtsnormen in Krisen wandelt. Diese Auslegungsänderungen, häufig auch als Rechtsbrüche angeprangert, werden vor allem durch nichtrechtliche Einflüsse erklärt. Jasper Finke hingegen versteht Auslegungsänderungen in Krisenzeiten als Teil des Rechts. Ausgangspunkt hierfür ist ein Krisenverständnis, für das der Begriff der Erwartung zentral ist. Bei Krisen handelt es sich um Anpassungsprozesse dieser zunächst enttäuschten Erwartungen. Als Normalitätserwartung sind sie aber auch Bestandteil der Auslegung einer Norm. Ändern sich die Erwartungen, spiegelt sich dies im Inhalt der Norm wider.