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1000 tulosta hakusanalla Jorg Imberger

Die Hilfsorganisation Im Bewaffneten Konflikt
In bewaffneten Konflikten stehen humanitare Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz oder Arzte ohne Grenzen nicht selten zwischen den Fronten. Die Rechtsstellung dieser Organisationen verbleibt indes haufig ungeklart. Das geltende humanitare Volkerrecht weist unparteiischen humanitaren Organisationen wichtige Funktionen als -Sachwalter- der Humanitat zu und macht sie als qualifizierte Gruppe von nichtstaatlichen Organisationen - zumindest partiell - zu Rechtssubjekten des Volkerrechts. Besondere Beachtung gebuhrt dem Rechtsverhaltnis dieser Organisationen zu den betroffenen Konfliktparteien; dabei stehen Fragen nach etwaigen Pflichten der Parteien zur Annahme der angebotenen Hilfeleistung sowie zur Kooperation mit den unparteiischen humanitaren Organisationen im Vordergrund."
Die Handelsschiedsgerichtsbarkeit in Der VR China Und Hongkong
Die Arbeit beleuchtet die Geschichte des internationalen Handelsschiedsrechts der VR China und Hongkongs und vergleicht diese beiden Schiedsrechtssysteme. Da in Hongkong das UNCITRAL Modellgesetz fast unverandert gilt, ist der gewahlte Vergleich der zwischen westlichem und originar chinesischem Schiedsrecht. Weiterhin wird die Anerkennungs- und Vollstreckungsfahigkeit insbesondere chinesischer Schiedsspruche untersucht. Das Problem der Vollstreckung in China erweist sich dabei als das zentrale Problem des chinesischen Schiedsrechts. Eine abschliessende Betrachtung kommt zu dem Ergebnis, dass trotz des Souveranitatswechsels Hongkongs das Hongkonger Schiedsrecht praktisch unverandert fortbestehen wird."
Die Bewertungseinheit Im Allgemeinen Handelsbilanzrecht
Die Bewertungseinheit stellt einen scheinbar neuen Begriff im Bilanzrecht dar, dessen Zulassigkeit sich primar an der Einordnung des Einzelbewertungsgrund satzes innerhalb der verschiedenen Normen des Handelsbilanzrechts orientiert. Als besonders problematisch erweist sich hierbei seine europarechtliche Bedeutung, insbesondere im Vergleich zum Einblicksgebot des 264 Abs. 2 HGB. Mit Hilfe der dabei gefundenen allgemeinen Regeln werden in einem weiteren Schritt die zuvor dargestellten Fallgruppen der Wertberichtigung einer Forderung, der bilanziellen Behandlung von Kurssicherungsgeschaften sowie der Ruckstellung wegen drohender Verluste aus Berufsausbildungsverhaltnissen bzw. aus einem Mietverhaltnis einer Losung zugefuhrt. Hierbei zeigt sich, dass die Bildung einer solchen Bewertungseinheit nur im Rahmen einer teleologischen Reduktion moglich, dann aber sogar zwingend geboten ist."
Territorialrechtliche Auseinandersetzungen Der Herzoege Von Sachsen-Lauenburg VOR Dem Reichskammergericht Im 16. Jahrhundert
Das Herzogtum Sachsen-Lauenburg bildet die territoriale Ausgangsebene dieser Untersuchung, in der die Betrachtung des Reichskammergerichts das verbindende Element zwischen Reichs- und Landesgeschichte darstellt. Auf der Grundlage aller das Herzogtum betreffenden Reichskammergerichtsprozesse sowie der regionalen Quellen wird das -ganze Bild- eines norddeutschen Territoriums im 16. Jahrhundert gezeichnet: Konflikte der Landesherren im Inneren und mit Territorialnachbarn werden dabei ebenso sichtbar wie das Verhaltnis der lauenburgischen Herzoge zum Reich als Reichsstand und als -Nutzer- der Reichsgerichte. Ubergeordnete Fragestellungen wie die moderne Staatenbildung, die Reichsreform und die Rezeption des romischen Rechts werden auf einer breiten Quellenbasis neu akzentuiert. Dies ermoglicht auch, die traditionelle Interpretation lauenburgischer Geschichtsschreibung zu hinterfragen."
Absicherung Der Reisenden Gegen Das Insolvenzrisiko
Nach der Umsetzung des Art. 7 der Pauschalreiserichtlinie in 651 k BGB ergaben sich in den letzten Jahren einige Unsicherheiten in der rechtstheoretischen Einordnung und praktischen Anwendung der Insolvenzabsicherungspflicht. Dabei stellt sich insbesondere die Frage nach der richtlinienkonformen Umsetzung der Richtlinie und der tatsachlichen Ausgestaltung der Rechtsbeziehungen der von einer Zahlungsunfahigkeit oder Insolvenz eines Reiseveranstalters betroffenen Vertragsparteien einer Pauschalreise. Das Buch beschaftigt sich mit einer Untersuchung dieser Fragestellungen und geht daruber hinaus rechtsvergleichend auf die Umsetzung des Art. 7 der Pauschalreiserichtlinie in Grossbritannien und Danemark ein."
Juristische Und Oekonomische Regelungsprobleme Des Insiderhandels
In den USA blickt das Insiderrecht bereits auf eine lange Tradition zuruck, wurde aber durch die Entscheidung des Supreme Court im Fall O'Hagen auf eine solidere Grundlage gestellt. In Deutschland ist Insiderrecht eine junge Materie. Die Arbeit geht zuerst der umstrittenen Frage nach, ob Insiderhandel aus okonomischen Erwagungen heraus uberhaupt geregelt werden muss. Der Autor untersucht dann, ob sich die U.S.-Insiderregelung im Laufe ihrer Entwicklung der modernen deutschen Regelung angenahert hat. Nach eingehender Analyse beider Systeme und ihrer historischen Entwicklung kommt der Autor zu dem Schluss, dass die beiden Regelungsmodelle auf unterschiedlichen Konzepten beruhen; das amerikanische Insiderrecht hat sich dem deutschen durch Ausweitung der Insiderverantwortlichkeit in der Tendenz angenahert."
Konzentration Globaler Medienmacht Und Das Recht Auf Information
Im Zeitalter der Globalisierung sind die Menschenrechte zunehmend Eingriffen durch transnationale Unternehmen ausgesetzt. Das gilt auch fur die Informationsfreiheit. Wenn Medienkonzerne immer weiter fusionieren, kann dieser Freiheit Gefahr drohen, insbesondere durch einen Verlust an Informationsvielfalt. Dass es erste Tendenzen zu einer globalen Medienkonzentration gibt, wird im empirischen Teil der Arbeit festgestellt. Davon ausgehend wird untersucht, ob die internationalen Menschenrechtsinstrumente dem einzelnen ein Recht auf Information verleihen. Wie dieses Recht im entstehenden System der Globalisierung durchzusetzen ware, wird anhand von volker-, wirtschafts- und medienrechtlichen Regelungsansatzen aufgezeigt. Im Ergebnis sind dabei vor allem die Staaten in die Pflicht zu nehmen: Sie mussen zusammenarbeiten, um ihrer Rolle als Garanten der Menschenrechte gerecht zu werden."
Controlling in Gesetzlichen Krankenversicherungen

Controlling in Gesetzlichen Krankenversicherungen

Jörg Klaus Hofmann

Peter Lang AG
1999
nidottu
Mit zunehmendem Wettbewerbsdruck im Gesundheitswesen werden fur Krankenkassen und deren Verbande die Entwicklung und die Anwendung effizienter Steuerungsinstrumente immer notwendiger. In diesem Buch wird auf der Grundlage eines eingehend erlauterten Controlling-Verstandnisses die Basis fur die Entwicklung und den Einsatz solcher Instrumente geschaffen. Dabei wird Wert gelegt auf die Identifikation und die stringente Ausrichtung des Managements auf die uberlebenssichernden strategischen Erfolgsfaktoren. Zur Einordnung in gesundheitsokonomische Zusammenhange werden die Marktstrukturen einschliesslich der ausserst heterogenen und komplexen Finanzierungsformen der einzelnen Gesundheitsleistungen vorgestellt. Die daraus resultierenden Fuhrungsaufgaben werden unter Einbeziehung des erforderlichen Informationsbedarfs konkretisiert."
Zur Wiederentdeckung Des Subjekts in Der Paedagogik
Dieses Buch verfolgt das anspruchsvolle Ziel einer umfassenden Neubegrundung padagogischen Denkens und Handelns. Padagogik in ihrer heutigen Verfassung erweckt den Anschein, die Verantwortlichkeit und Bedeutung fur die epochalen Probleme zu unterschatzen. Die Aufgabenstellung wird von einem philosophischen Sinnhorizont her begrundet: die "Subjektwerdung des jeweils konkreten Menschen" mit der "Subjektwerdung der Menschheit" zu verknupfen. Die Auseinandersetzung mit der Methodologie sozialwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung sowie der kritischen Psychologie wird integriert in einen subjektbezogenen Handlungsansatz. Im Zentrum des komplexen Praxisversuchs steht die fast zehnjahrige dialogische Lebensbegleitung und Einzelfallstudie eines Jungen. Dabei werden neue Wege zur Wiederherstellung ausserst beschadigter Subjektivitat aufgezeigt. Das Fazit bildet ein Pladoyer fur eine "Padagogik vom Subjektstandpunkt".
Produktionsstrukturen Und Effizienz Im Oeffentlichen Theatersektor
Die Theaterlandschaft in Deutschland wird massgeblich von den Buhnen in oeffentlicher Tragerschaft gepragt. Aufgrund der angespannten oeffentlichen Haushaltssituation tritt deren Finanzierung jedoch zunehmend in Konkurrenz zu den vielfaltigen anderen Verpflichtungen der Lander und Gemeinden. In der Folge wird das oeffentliche Theater immer mehr als Kostenfaktor wahrgenommen, was sich in einem stetig steigenden Rechtfertigungsdruck und einem zunehmend schwindenden finanziellen Spielraum manifestiert. Die kunstlerische Zukunft der oeffentlichen Theater wird deshalb nicht zuletzt davon abhangen, inwieweit es gelingt, bisher ungenutzte Effizienzreserven zu mobilisieren. Die Arbeit zeigt einen Ansatz zur Identifikation, Quantifizierung und Erklarung solcher Potentiale auf.
Sozialpolitik in Einer Foederation

Sozialpolitik in Einer Foederation

Jörg Hülshorst

Peter Lang AG
2000
nidottu
Die Arbeit liefert theoretische Grundlagen zur Beurteilung der sozialpolitischen Kompetenzverteilung in der Europaischen Union. Eine detaillierte Analyse legt die Grunde fur das Versagen einzelstaatlicher Umverteilungspolitik dar. Abweichend von der Standardliteratur werden dabei auch Probleme zentralstaatlicher Eingriffe diskutiert, wenn internationale Einkommenstransfers institutionellen Beschrankungen unterliegen. Besondere Aktualitat erhalt die Untersuchung durch die Einbeziehung von Arbeitsmarktunvollkommenheiten. Hier zeigt der Autor, dass die sozial unerwunscht hohe Arbeitslosigkeit in Europa mittels koordinierter Arbeitsmarktpolitik geheilt werden koennte. Durch die Einarbeitung empirischer Ergebnisse besitzt die Arbeit einen hohen Realitatsgehalt.
Die Anwendung Des Markenrechtlichen Erschoepfungsgrundsatzes Auf Dienstleistungsmarken
Der Autor untersucht die rechtliche Moeglichkeit und die tatsachliche Erforderlichkeit der Anwendung des markenrechtlichen Erschoepfungsgrundsatzes auf Dienstleistungsmarken. Die Arbeit nimmt ihren Ausgangspunkt in der Darstellung des rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsstandes zum Begriff der Dienstleistung und seiner Abgrenzung zur Ware. Auf der Basis der Bedeutung und Wirkung des 24 MarkenG als Begrenzung des Markenmonopols werden die Themen Hilfswaren, materialisierte Dienstleistungen und reine Dienstleistungen herausgearbeitet. Anhand dieser Problemfelder wird aufgezeigt, dass die Begrenzung des Anwendungsbereichs des 24 MarkenG auf Warenmarken zu Wertungswiderspruchen innerhalb des MarkenG fuhrt. Der Autor kommt daher zu dem Ergebnis, dass die Anwendung des 24 MarkenG auf Dienstleistungsmarken geboten und erforderlich ist.
Leitbildprozesse Und Regionalmanagement

Leitbildprozesse Und Regionalmanagement

Jörg Knieling

Peter Lang AG
2000
nidottu
Welchen Beitrag koennen Leitbildprozesse zur regionalen Raumordnungspolitik bzw. zur Regionalpolitik leisten? Welche Bezuge bieten Erfahrungen mit Unternehmensleitbildern? Die Arbeit analysiert vier idealtypische Funktionen von Leitbildprozessen: Koordination, Reflexion, Innovation und Marketing. Fallbeispiele - u.a. aus den Regionen Halle-Leipzig, Bremen-Niedersachsen und Hannover - illustrieren die Praxis. Was folgt daraus fur Regionalplanung und Regionalmanagement? Kooperativ organisierte Leitbildprozesse fugen sich in ein neues Steuerungsmuster auf regionaler Ebene ein: Selbstorganisation in Form von Netzwerken, Vermittlung zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft sowie ein Mix aus regulativen und informellen Instrumenten. Fur die Regionalforschung leitet sich die Frage ab: Kann regional governance - "Regieren ohne Regierung" - als Interpretationsrahmen fur die verschiedenen Ausrichtungen regionaler Modernisierung dienen?
Der Irrtum Ueber Tatbestandsalternativen

Der Irrtum Ueber Tatbestandsalternativen

Jörg Fischer

Peter Lang AG
2000
nidottu
Urteile, welche den Irrtum uber zwei Alternativen eines Straftatbestandes behandeln, koennen -anders als der Irrtum zwischen verschiedenen Straftatbestanden - an einer Hand abgezahlt werden. Nicht eine geringe Wahrscheinlichkeit, sondern die dogmatische Unsicherheit bei der Beurteilung des Alternativenirrtums bewirkt anscheinend dessen praktische Ignorierung. Der Autor untersucht in seiner Abhandlung die Behandlung des Alternativenirrtums. Hierbei werden sowohl Loesungswege uber das Strafprozessrecht als auch uber das materielle Strafrecht beschritten. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Autor der Einordnung des Alternativenirrtums in die (herrschenden) Vorsatz- und Irrtumslehren, welche er analysiert und gegenseitig in Einklang zu bringen sucht.
Die Kompetenzen Der Europaeischen Gemeinschaften Zur Originaeren Strafgesetzgebung
Die Arbeit behandelt die Gesetzgebungskompetenzen der Europaischen Gemeinschaften im Bereich des Strafrechts. Untersucht werden das Kriminalstrafrecht, das Bussgeldrecht und das Recht der sonstigen Verwaltungssanktionen punitiven Charakters. Die Mitgliedstaaten uben starke Souveranitatsvorbehalte im Bereich des Strafrechts aus. Dennoch besteht inzwischen genugend Anlass, den Europaischen Gemeinschaften die Kompetenz zum Erlass von Strafgesetzen jedenfalls in einem eng begrenzten Rahmen nicht langer vorzuenthalten. Es erfolgt nicht nur eine Bestandsaufnahme bestehender Sanktionsnormen, sondern es werden auch zukunftige Kompetenzen der Europaischen Gemeinschaften bestimmt, europaische Rechtsguter und Interessen durch ein originares gemeinschaftsrechtliches Kriminalstrafrecht zu schutzen. Die Wahrnehmung solcher Kompetenzen geht uber die bereits heute praktizierte Einflussnahme auf die nationalen Strafrechtsordnungen weit hinaus.
Die Vorbelastungshaftung Der Gruendergesellschafter Einer Gmbh Und Die Ermittlung Einer Ausgleichsverpflichtung
Die Vorbelastungshaftung der Grunder ist zur Sicherstellung der vollstandigen Kapitalausstattung im Entstehungszeitpunkt einer GmbH von erheblicher Bedeutung. Die Arbeit beleuchtet die streitigen Einzelfragen und geht insbesondere auf die Ermittlungsart der Ausgleichsverpflichtung der Gesellschafter ein. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Bestimmung des zugrundegelegten Werts des Gesellschaftsvermoegens abhangig ist vom Objekt der Wertermittlung bzw. dem Ergebnis einer Fortbestehensprognose. Einzelne Vermoegensgegenstande und Schulden unterliegen anderen Bewertungsregeln als ein lebensfahiges Unternehmen. Es zeigt sich dabei, dass eine sachgerechte Bewaltigung der Problematik nur aus dem Zusammenwirken von Gesellschaftsrecht, Bilanzrecht und Betriebswirtschaftslehre zu erreichen ist.
Vidyadharas

Vidyadharas

Jörg Grafe

Peter Lang AG
2001
nidottu
Vidyadharas gelten je nach sektarischer und literarischer Einbindung als Menschen oder Goetter, ihre Wesenklasse kann aber auch gezielt offenbleiben. Kernmerkmal ist der Besitz ubernormaler Fahigkeiten (vidya). Vorgelegt wird eine Typologie der Vidyaharas anhand vedischer, buddhistischer, epischer, puranischer, epigraphischer, lexikographischer und Brhatkatha-narrativer Texte und der Bildkunst. Das etwa 1500 Jahre umspannende Material wird deskriptiv phanomenologisch und ikonographisch erschlossen. Die je Quellbereich ermittelten Merkmale werden in ihrer chronologischen Entwicklung verfolgt und aufeinander bezogen. Untersucht werden die Terminologie der UEbernormalitat, die vidya-Typen, die Bedingungen von vidya-Erwerb und vidya-Verlust, die Taxonomie der Wesenklasse, ihre Ausstattung und Eigenschaften sowie das historische Umfeld. Aus der Gesamtschau erhellen Bedeutung und Funktion der Gestalten im indischen Geistesleben.
Geschichtliches Handeln Und Tragisches Scheitern

Geschichtliches Handeln Und Tragisches Scheitern

Jörg Schulte-Altedorneburg

Peter Lang AG
2001
nidottu
Die vorliegende Arbeit richtet sich gegen die bis heute dominierende Deutungstendenz in der Herodot-Forschung, Gestalt und Gehalt der Historien anhand der Massstabe modernen historischen Denkens zu ermitteln. Wie der Blick auf Wesensmerkmale der antiken Historiographie und die Interpretation der Historien erweisen, geht es Herodot gerade nicht um die luckenlose, empirisch beglaubigte Ermittlung und Wiedergabe diverser Ereignisketten. Ausgehend von der Einsicht in die UEbertragbarkeit historischer Fremderfahrung stellt er vielmehr den geschichtlich handelnden Menschen in den Mittelpunkt seiner gezielten Auswahl und Bearbeitung von Geschichte: Im Ursachengeflecht eines konkreten historischen Geschehens vor allem die Grenzen und Moeglichkeiten menschlichen Handelns auszuloten und die Darstellung im Blick darauf zu 'verdichten', dies macht das Geschichtsdenken Herodots, sein Konzept historiographischer Mimesis, aus.
Die Prinzipien Der Abstraktion, Kausalitaet Und Trennung, Insbesondere Bei Verfuegungen
Dieses Buch beschaftigt sich mit Dogmatik und Rechtstechnik. Der Autor behandelt die Prinzipien der Trennung, Abstraktion und Kausalitat und zeigt Beispiele auf, bei denen die Rechtsprechung - haufig unerkannt - diese Grundprinzipien durchbricht und dadurch zu jedenfalls sehr zweifelhaften Ergebnissen kommt. Die Arbeit belegt, dass im geltenden Recht nicht alle Verfugungen abstrakt sind. So ist beispielsweise die Aufrechnung eine kausale Verfugung uber die Forderung, mit der aufgerechnet wird. Dieses Verstandnis loest auf einfache Weise alle unterschiedlichen Fallgestaltungen bei dem viel diskutierten Problem der Prozessaufrechnung. Die Arbeit zeigt auch, dass im Urhebervertragsrecht Verfugungen in aller Regel kausal und nicht abstrakt ausgestaltet sind.
Musikalischer Rhythmus Und Oszillation

Musikalischer Rhythmus Und Oszillation

Jörg Langner

Peter Lang AG
2002
nidottu
Was kennzeichnet einen "gut" gespielten Rhythmus? Die Arbeit sucht Antworten auf diese und andere Fragen aus dem Bereich der musikalischen Rhythmik. Basis hierfur ist ein neu entwickeltes Oszillationsmodell. Es beruht auf der Annahme, dass die rhythmische Seite von Musik in der Wahrnehmung eines Hoerers neuronale Oszillationen anregt und ein solcher Vorgang im Computer simuliert werden kann. In einem umfangreichen Versuch mit Perkussionisten und Hoerern zeigt sich, dass die positiv bewerteten rhythmischen Einspielungen im Modell besonders starke und abwechslungsreiche Oszillationsmuster hervorrufen. Insgesamt kann man die Bewertungen hiermit zu etwa 70 % erklaren. Sogar eine personenspezifische Anpassung des Modells (z. B. nach dem Lebensalter von Hoerern) ist moeglich. Aus dem Verfahren ergeben sich Anwendungsperspektiven fur die musikpadagogische Praxis.