Konfessionelle Mehrdimensionalität in der Frühen Neuzeit
Matthias Bähr
de Gruyter Oldenbourg
2022
sidottu
Die Glaubensspaltung zwischen Katholiken und Protestanten pr gte im 16. und 17. Jahrhundert die Geschichte Europas. Die Entstehung und Ausdifferenzierung der gro en christlichen Konfessionen geh rt daher traditionell zu den Grundproblemen historischer Forschung. Vor dem Hintergrund neuester Erkenntnisse widmet sich dieses Buch nun der Frage, wie es Menschen unterschiedlichen Glaubens gelang, ihren gemeinsamen Alltag zu meistern - und wie sie so den Ausbruch brutaler Religionskonflikte verhinderten. Im Fokus steht ein Land, das wie kaum ein anderes bis heute durch das Erbe der Glaubensspaltung gepr gt ist: Irland. Erstmals bringt die Studie neue kulturhistorische Konzepte und klassische Forschungsans tze zusammen und entwirft so das Bild einer Epoche, deren religi s-konfessionelle Praxis durch Normenvielfalt und Diversit t entscheidend gepr gt wurde - ein entscheidendes Fundament des Miteinanders der Konfessionen. Damit zeichnet die Studie ein neues Bild religi s-konfessioneller Koexistenz in der Fr hen Neuzeit.