Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. L nder - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: gut, Westf lische Wilhelms-Universit t M nster, Sprache: Deutsch, Abstract: Die T uferbewegung, die sich in den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts in Z rich herausgebildet hat, war eine Alternative zu den beiden gro en Kirchen im Reich. Diese spaltete sich im Laufe der Zeit zu mehreren Zweigen, die sich einig im Aufstand gegen den r mischen Klerus, im Protest gegen das kirchliche Unwesen und in der Praxis der Glaubens- und Erwachsenentaufe waren. Innerhalb des T ufertums bildete sich die radikale niederl ndische bzw. niederdeutsche Bewegung der "Melchioriten" aus, die sich v llig der weltlichen Ordnung entzog und nach einer gewaltsamen Umgestaltung der Gesellschaft trachtete. Zu dieser Bewegung geh rte die kurze Episode des T uferreichs von M nster 1534/35, der im Blick auf die Wirkungsgeschichte epochale Bedeutung zukommt, weil damals in revolution rer Weise die Grundlagen von Kirche, Gesellschaft und Staat in Frage gestellt wurden. Schon seit dem ersten Auftreten des T ufertums im Reich sahen sich die Anh nger der Bewegung mit dem Protest der Obrigkeit und der Reformatoren konfrontiert, die sich zu Aufgabe setzten, sich mit dem T ufertum theologisch oder milit risch auseinander zu setzen und es nach M glichkeit zum Verschwinden zu bringen. Besonders das T uferreich zu M nster wurde von den reformatorischen Theologen und Politikern scharf verurteilt, weil man hier die Reformation aufs Spiel gesetzt sah. In diesem Zusammenhang soll die Themenstellung "Die Kritik an den T ufern zu M nster von Seiten der Reformatoren und der Obrigkeit" in der vorliegenden Hausarbeit bearbeitet werden: Auf Seiten der Reformatoren wurden Martin Luther und Philipp Melanchthon ausgew hlt, als Vertreter der Wittenberger Theologie, und der Landgraf Philipp von Hessen, der die reformatorische Obrigkeit vertritt. Bei dieser Themenstellung soll beleuchtet werden, welche Kritik