Fritz - Gezeiten des Lebens - Ebbe, Flut und Sturmfluten: Schicksalsbegleiter eines ostpreußischen Jungen
Ernst-Otto Constantin
tredition GmbH
2020
sidottu
Gl ckliche Kinderzeit in Wargienen, Kreis Samland, Ostpreu en. Die erste Flucht mit seiner Gro mutter ver nderte sein Leben radikal. Die zweite Flucht aus der Altmark f hrte ihn in das Oldenburger Land und von dort in Kinderheime, die sein Martyrium wurden. Schlie lich kam er mit 14 Jahren zu seiner Mutter nach Hannover. Er schmiss die Schule, betrog seine Mutter um eine Unterschrift f r die Erlaubnis, zur See zu fahren. Es folgten harte Jahre auf See. Als Autodidakt studierte er in Bremen an der Hochschule f r Nautik und erwarb schlussendlich sein Kapit nspatent f r die Gro e Fahrt A6. Krankheit beendete seinen Beruf. Er wurde Gewerkschaftssekret r, zuerst bei der DAG und sp ter beim Hauptvorstand der TV. Er war politisch in der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerorganisation (CDA) sehr aktiv, war Landes-Sozialsekret r der CDA in Hamburg, danach Regionalsekret r f r Betriebsarbeit der CDA. Er war auch erfolgreich als Gesch ftsf hrer der Gesellschaft f r Industriebeteiligungen (GEFI), organisierte dort u.a. den Grenzabbau der innerdeutschen Grenze, die Minennachsuche und die Abr stung der DDR. Zum Schluss bernahm er Mitverantwortung in der Gesch ftsf hrung der S-Bahn Berlin GmbH nach ihrer Ausgliederung aus der DB. 55 Jahre wirklich gl cklicher Ehe mit seiner Jugendfreundin und ein Sohn mit 3 Enkelkindern lassen ihn zufrieden auf sein Leben zur ckschauen. Er ist ein tiefgl ubiger Christ geworden, konvertierte zum katholischen Glauben und ist in einem gro en Stra enkinderprojekt der Salesianer in Kalkutta engagiert, wo er f r den Bau einer Berufsbildungswerkstatt f r schulentlassene Stra enkinder sorgte. Eine hnliche Einrichtung in Berhampur/Orissa hatte ihn sehr beansprucht. Viele Schicksalsschl ge begleiteten ihn. Manches Mal schien er daran zu zerbrechen. Er trug daran so schwer, dass er jeden Tag aufs Neue dankbar ist, sein Leben gemeistert zu haben.