Die Hessischen Erziehungsstellen. Strukturbedingungen Und Organisation Aus P dagogischer Perspektive
Colette Sierk
Grin Verlag Gmbh
2007
nidottu
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Heil- und Sonderpädagogik, Note: 1,1, FernUniversität Hagen, 28 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Ich hatte die Anhänge bis vor wenigen Tagen nur in Papierform vorliegen und habe sie mir nun im nachhinein noch in digitaler Form zukommen lassen. Ich habe sie zunächst einmal weitgehend in der Formatierung belassen, wie ich sie erhalten habe und einfach als extra Dateien in das Zip-Archiv gepackt, weil diese (Nicht-)Formatierung natürlich überhaupt nicht mit derjenigen meiner Arbeit übereinstimmt. Bitte melden Sie sich, falls es Probleme gibt. , Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Situation von in Erziehungsstellen betreuten Kindern. Ausgangsthese der vorliegenden Arbeit lautet dabei, dass die Qualität pädagogischer Maßnahmen in Hilfesystemen wie dem der Erziehungsstellen nicht nur von der Professionalität des pädagogischen Handelns abhängt, sondern auch von der Struktur des Hilfesystems. Diese Struktur wird aus einer konsequent pädagogischen Perspektive analysiert und anschließend beurteilt. Als theoretisches pädagogisches Fundament wird zum einen die Sichtweise der Psychoanalytischen Pädagogik, bezüglich der pädagogischen Professionalisierung zum anderen die Professionalisierungstheorie von Ulrich Oevermann zugrunde gelegt. Struktur und Organisation des Hilfesystems "Erziehungsstellen" werden herausgearbeitet und mit den pädagogischen Erfordernissen in Beziehung gesetzt. Es wird gezeigt, dass die bestehenden Strukturen erheblichen Einfluss auf das pädagogische Geschehen nehmen und in einigen wesentlichen Punkten die professionalisierte pädagogische Arbeit, die in den Erziehungsstellen, den Fachdiensten und auch den Jugendämtern geleistet wird, degradieren und konterkarieren.