Die Diplomarbeit hat sich zum Ziel gesetzt anhand einer eigenen quantitativen Befragung von Muslimen und Nicht-Muslimen herauszufinden, ob die Haupthypothese, dass Muslime den islam-extremistischen Terrorismus weniger ablehnen, sich bewahrheitet.Dabei mache ich haupts chlich folgende Ursachen f r die unterschiedliche Bewertung des Terrorismus verantwortlich: Wahrnehmung von Eigen- und Fremdgruppe, Unterschiedliche Normen- und Werte durch subkultur- oder kontrakultur hnliche Verh ltnisse, strukturelle und soziale Desintegration, Identit tskrise, die eine innere Zerrissenheit ausl st, Minderwertigkeitsgef hle, ausgel st durch die eigene Positionswahrnehmung in der Gesellschaft, Abwehrmechanismen zur Bek mpfung der eigenen Frustration undMinderwertigkeitsgef hle, Wahrnehmung von sozialen Ungleichheiten und sozialer Ungerechtigkeit und die Medienbeeinflussung.Die Auffassung der vergangenen Jahre, dass Muslime den islam-extremistischen Terrorismus moralisch unterst tzen, kann daher nur in einer Gruppe untersucht werden, die einheitlich aus Muslimen besteht. Bislang gab es Teile der Gesellschaft, die den Generalverdacht gegen ber den Muslimen unterst tzten oder ablehnten, doch keiner in Deutschland erforschte bis jetzt dieses Ph nomen. Um nicht nur das wiederzugeben, wor ber sich viele Experten einig sind, soll durch die Koppelung von Theorie und Empirie herausgefunden werden, ob einige Theorien zur Einstellung zum Terrorismus auch empirisch nachweisbar sind. Die Stichproben sind wegen ihrer geringen Gr e nur in der Lage, Trends aufzuzeigen und k nnen nicht repr sentativ sein.Um die Trennung der nicht-muslimischen und muslimischen Befragten zu erreichen, gab es zwei Frageb gen: einen f r die muslimische Wohnbev lkerung und einen f r die nicht-muslimische Wohnbev lkerung. Bevor ein Fragebogen ausgeh ndigt wurde, musstendie Befragten angeben, ob sie Muslim oder Nicht-Muslim sind. Beide Frageb gen sind zum gr ten Teil standardisiert.Der Fragebogen beinhaltet u.a. f