ber die Jahre hinweg, in denen ich infolge meiner Essst rung gef hlsmanipuliert vor mich hinvegetierte, haben Gedankenfetzen und Kurztexte mein Notizbuch berflutet: Weil ich Worte liebe, aber nicht immer die Kapazit t besa , sie in einem ann hernd verst ndlichen Satz verbal zum Ausdruck zu bringen. Weil ich nicht gut im Reden bin. Und stattdessen lieber schreibe. Nicht ber Zahlen, kranke Essgewohnheiten oder Klinikaufenthalte, die sowieso schon zu viel Platz eingenommen haben. Nein - Ich stricke dir und mir eine Decke aus dem roten Faden meiner Hoffnung, indem ich die Worte aufschreibe, die mein fr heres, verzweifeltes Ich gerne gelesen h tte: Die von Krankheit gezeichnete Wahrheit mit dem Fokus auf voranbringenden Mutmachern - und nicht mit noch mehr Zahlen. Man kann nicht immer alles benennen. Manchmal ist man einfach nur froh, die Gedanken einzufangen, zu ordnen und ihnen anschlie end einen besseren Ort geben zu k nnen.