Dieses Buch zeigt, dass Louis H mon bei der Entwicklung der Handlung und der m nnlichen Hauptfigur seines letzten Romans Maria Chapdelaine (1914) wiederholt auf Pierre Lotis damals popul re Erz hlung ber bretonische Fischer und ihre Gemeinschaft, P cheur d'Islande (1886), zur ckgriff. H mon, der selbst Bretone war, scheint Lotis m nnliche Hauptfigur, Yann Gaos, bei der Darstellung seiner eigenen Figur, Fran ois Paradis, wiederholt zitiert zu haben, denn diese Intertextualisierung erm glichte es ihm, sich auf neue Weise mit der Frage des wahrgenommenen Niedergangs der M nnlichkeit zu befassen, einem Thema, das er in mehreren seiner fr heren Erz hlungen behandelt hatte und das das westeurop ische Denken zu dieser Zeit besch ftigte. Diese Intertextualisierung erm glichte es ihm auch, ein Thema zu behandeln, das f r ihn seit seiner Jugend von pers nlicher Bedeutung war: die Wichtigkeit, einen Weg zu finden, sich von den Zw ngen zu befreien, die die moderne Gesellschaft seiner Meinung nach den M nnern aufzuerlegen versucht.