Die Ereignisse, die sich seit einiger Zeit in der Zentralafrikanischen Republik abspielen, veranlassen den Durchschnittsb rger, sich zu fragen, wer er ist, warum er sich engagiert und welchen Sinn sein Engagement hat, das zur Wiederherstellung eines friedlichen Klimas und eines neuen Rahmens f r das Zusammenleben f hren soll. Verbrechen, Vergewaltigung, Pl nderung und Gewalt zwischen den Gemeinschaften sind allt glich geworden und stellen so die Wertesysteme in Frage, an denen die B rger vor dem Auftreten der immer wiederkehrenden soziopolitischen Krisen als Fundament ihrer Gesellschaft festgehalten haben. In dieser Hinsicht ist es mehr als unerl sslich, zu versuchen, die Bedeutungen der Entwicklungen unseres eigenen politischen und Bildungssystems, die Rolle der famili ren und religi sen Institutionen und des soziokulturellen Umfelds, insbesondere bei der L sung der Krise, zu verstehen. Das Fehlen einer starken komplement ren Verbindung zwischen Familie, Schule und soziokulturellem Umfeld f hrt zweifellos zum Zerfall der zentralafrikanischen Gesellschaft. Die Frage, wie neue Identit ten durch Lehrpl ne, die auf soliden Werten basieren, aufgebaut werden k nnen.