Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universit t Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Heinrich Manns Fr hwerk, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zun chst untersuche ich die Art und Weise, wie die Geschichte des Romans erz hlerisch vermittelt wird, um dann zu fragen: 'Warum wird sie gerade so vermittelt und nicht anders, welche Funktion k nnte die gew hlten Darstellungsverfahren, verstanden als integraler Bestandteil eines "politische n], demokratische n] Roman s]"9, haben'. Bei meiner narratologischen Betrachtung von "Die kleine Stadt" st tze ich mich im Wesentlichen auf die von G rard Genette in seinem Standardwerk "Die Erz hlung"10, formulierte Erz hltheorie. Genette unterscheidet f nf Hauptkategorien der Erz hltextanalyse (1. Ordnung, 2. Dauer, 3. Frequenz, 4. Modus, 5. Stimme11). Im Hinblick auf die erz hlerischen Eigenarten des Romans scheint es mir nicht sinnvoll diese Kategorien unbesehen in die narratologische Analyse aufzunehmen. So ist z.B. eine umfangreiche Untersuchung der Ordnung der Erz hlung nicht n tig, da die chronologische Ereignisfolge seitens des Erz hlers nicht ein Mal umgestellt wird. Fragen der Dauer lassen sich hier leicht im Zusammenhang mit dem Modus der Erz hlung darstellen und auch eine Analyse der Frequenz erscheint wenig lohnend, da Ereignisse nur in der Form der singulativen Erz hlung (,"einmal erz hlen, was sich einmal ereignet hat'"12) pr sentiert werden. Ich werde mich also auf die Kategorien Modus (Distanz, Erz hlung von Ereignissen und Worten/Gedanken, Fokalisierung) und Stimme (Funktionen des Erz hlers) konzentrieren, wobei ich auch hier zur Analyse nur jene Unterkategorien heranziehe, die in Bezug auf den Untersuchungsgegenstand und die Zielsetzung dieser Arbeit einen wirklichen Erkenntnisgewinn versprechen.