Kirjailija
Alex Capus
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 36 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2003-2026, suosituimpien joukossa Susanna. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
36 kirjaa
Kirjojen julkaisuhaarukka 2003-2026.
Der Falscher, die Spionin und der Bombenbauer
Alex Capus
Deutscher Taschenbuch Verlag GmbHCo.
2015
pokkari
Alex Capus follows every step of Robert Louis Stevenson's last years, studying every clue left behind by the Scottish writer and reaching his own conclusion about the most dramatic turn in Stevenson's life: his decision to settle in Samoa, where the climate was poison for his already diseased lungs. When he arrived there in 1889, neither Stevenson nor his family particularly liked the Pacific island and wanted to stay for only a few days. Yet soon afterwards he changed his mind and, intriguingly, spent what little remained of his savings on a plot of land and began living there on a meagre income. Before long Stevenson set about building an opulent villa and lived out the rest of his days in splendour. What had happened? Capus asserts that Stevenson not only wrote the world-famous novel "Treasure Island" here but searched for the treasure himself and furthermore found it towards the end of his life, on a little island he could see from the peak of the mountain in Samoa where he settled.
Summer 1918. The First World War is drawing to a close when Leon Le Gall, a French teenager from Cherbourg who has dropped out of school and left home, falls in love with Louise Janvier. Both are severely wounded by German artillery fire, are separated, and believe each other to be dead. Briefly reunited two decades later, the two lovers are torn apart again by Louise's refusal to destroy Leon's marriage and by the German invasion of France. In occupied Paris during the Second World War, where Leon struggles against the abhorrent tasks imposed upon him by the SS, and the wilds of Africa, where Louise confronts the hardships of her primitive environment, they battle the vicissitudes of history and the passage of time for the survival of their love.
In November 1913, three German shipbuilders, led by master shipwright Anton Ru ter, were ordered by Kaiser Wilhelm II to dismantle a steam ship, send the parts to German East Africa, and reassemble it on Lake Tanganyi- ka. Their initial aim of getting the task done quickly and returning home to claim an excellent salary is quickly eclipsed by the enchantment of the exotic landscape, the governor's beautiful wife, and the violent machinery of colonialism. At the same time, Winston Churchill sends Commander Geoffrey Spicer-Simson to transport two dilapidated and incongruously named gun-boats, Mimi and Toutou, to the other side of the lake. When World War I breaks out the Germans and British are facing each other, and the boat-builders reluctantly find themselves having to fight under the unsympathetic Captain-Lieutenant Gustav von Zimmer.
?Alex Capus weiß, wie man einen Schweinehund läutert: durch Liebe. Seine Geschichten fliegen, leichten, melancholischen Vögeln gleich, die aber ganz schön garstig picken können.? Elmar Krekeler in >Die literarische Welt< Die unvergesslich komische Geschichte eines geläuterten Sünders - des Lügners, Betrügers und Kleinstadt-Casanovas Harry Widmer junior, der sein vom Vater geerbtes Fahrradgeschäft eines Tages aufgibt und vor seinen Gläubigern und der schwangeren Geliebten nach Mexiko flieht. Zwar richtet Harry es sich gemütlich ein am Pazifischen Ozean, lernt sogar die Landessprache und setzt mit den Jahren um die Hüften Speck an; aber das süße Nichtstun wird irgendwann fad, die monotone Gewalt der Tropen öde, die Unentrinnbarkeit der Erinnerungen quälend - und zu Hause sitzen, während all der Jahre, ?die Sauhunde? am Stammtisch, wissen alles und machen Harry zum Protagonisten ihrer allabendlichen Gespräche. Bis, ja, bis es zu einer Serie von dramatisch-banalen Ereignissen kommt, die Harry zur Umkehr bewegen und ihn erkennen lassen, dass Abhauen gar nichts nützt. Ein heiteres und weises Buch über die Tatsache, dass alles Streben nach Liebe und Glück letztlich zwar vergeblich, aber doch unbedingt notwendig ist.
Fernweh und Heimweh zugleich - die Geschichte zweier Bankräuber, die 1933 aus Wuppertal nach Indien fliehen wollten, der Liebe wegen aber nur bis Basel kamen. Zwei arbeitslose Burschen, Kurt Sandweg und Waldemar Velte, suchten im Winter 1933 den Seeweg von Wuppertal nach Indien. Um sich das Reisegeld zu beschaffen, überfielen sie eine Bank, wobei sie versehentlich den Filialleiter erschossen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern kamen sie nicht sehr weit: In Basel verliebte Kurt Sandweg sich in die Schallplatten-Verkäuferin Dorly Schupp. Tag für Tag kauften er und sein Freund eine Tango-Platte, bis das Geld aufgebraucht war und der nächste Banküberfall nötig wurde. Abend für Abend gingen die drei am Rhein spazieren. Mit von der Partie war die junge Sportartikelverkäuferin Marie Stifter, die dreißig Jahre später die Großmutter des Erzählers wurde und die sich entscheiden musste zwischen einem Bankräuber und ihrem Verlobten. Platz 6 der SWR-Bestenliste im März 2002 Buch des Monats März 2002 in >Literaturen
?Alex Capus ist ein wunderbarer Erzähler, für den alles eine Geschichte hat, für den die Welt lesbar ist.? Süddeutsche Zeitung Wir sind im Baseler Hinterland, genauer gesagt in der Kleinstadt Olten, und mittendrin in einem Bilderbogen über das Leben der heute gut Dreißigjährigen. Es ist der Alltag mit seinen kleinen Begebenheiten, die plötzlich ereignisreiche Veränderungen auslösen, es sind die Verheißungen und Hindernisse des Glücks und unter diesen Hindernissen das fatalste, der Tod, von denen Alex Capus in neunzehn kleinen Geschichten mal mit leiser Wehmut und mal mit bissiger Ironie erzählt. Da gibt es solche in jenem besonderen Alter, die sich den Haaransatz blond nachfärben lassen, andere, die ihren Platz im Altersheim schon reserviert haben und sogar ein paar happy few, die gar den Ausbruch versuchen. Es sind, kurz gesagt, wie meist die Geschichten, die sozusagen auf der Straße liegen, die das Leb(s)en leb(s)enswert machen.
Die kunstvoll gewobene Geschichte zweier Reisen - die eine führt nach Kairo, die andere in das Innere eines gescheiterten Menschen. Dies ist die wahre Geschichte von Werner Munzinger, der 1852 auszieht, um die Sklaverei in Afrika abzuschaffen, während sein Vater im heimatlichen Olten vom bürgerlichen Revolutionär zum Finanzminister avanciert. Als Händler und Forschungsreisender zieht Werner Munzinger nach Kairo und ans Rote Meer, macht sich auf in die unwegsamen Gebirge Abessiniens, den sagenumwobenen Nilquellen entgegen. Er heiratet und wird Bauer, verwickelt sich in Kriege und Intrigen, und gegen seinen Willen steigt er auf zu Reichtum, Macht und Ehre. Dies ist aber auch die Geschichte des Reporters Max Mohn aus Olten, der, unzufrieden mit seinem Leben in der Provinz, 150 Jahre später aufbricht, um die Spuren des Werner Munzinger Pascha im Wüstensand aufzuspüren.
?Federleicht geschrieben, spannend zu lesen und damit eine Rarität für den deutschen Sprachraum.? Der Spiegel Im Zentrum dieser raffiniert ineinander verwobenen Geschichten steht Max Mohn, der widerwillig Karriere beim Fernsehen macht. Da ist aber auch seine Ehefrau Ingrid, in die er schon als Dreizehnjähriger verliebt war und die er dennoch verlieren wird; der dauerschlafende Großvater, der sich aus Trotz und Geiz zu sterben weigert; Johnny Türler, der gescheiterte Abenteurer, der in der väterlichen Konditorei Pralinen verkauft; Kellner Ren?, der im leeren Bahnhofsrestaurant ausharrt und in einem karierten Schulheft ein Archiv menschlichen Leidens führt. Die Bühne ist eine ganz gewöhnliche Kleinstadt, in der jeder Akteur den anderen kennt, in der man sich liebt und hasst und lebenslang nicht voneinander loskommt. Alex Capus erzählt von den harmlosen und den schlimmen Querschüssen des Lebens, von den Launen und den Hakenschlägen des Glücks - mit gerechtem Zorn und ebensoviel Witz. Eine präzis gezeichnete Com?die humaine unserer Zeit. ?Wir wollen sofort nach Olten ziehen ...Wie macht Alex Capus das? Indem er uns zeigt, welche Fülle an Geschichten überall um uns herum zu entdecken ist, wenn man nur richtig gucken kann.? Elke Heidenreich