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Kirjailija

Erich Schaake

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 15 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2014-2016, suosituimpien joukossa Ingrid Bergman: Heilige und Verführerin. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

15 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2014-2016.

Karlheinz Böhm Seine zwei Leben: Ein Mensch für Menschen

Karlheinz Böhm Seine zwei Leben: Ein Mensch für Menschen

Erich Schaake

Createspace Independent Publishing Platform
2014
nidottu
Er gab vielen Menschen den Glauben an eine bessere Welt: 30 Jahre lang hat der Schauspieler Karlheinz B hm Not leidenden Menschen in thiopien geholfen. Diese Biografie beschreibt seine zwei Leben, seinen Weg vom "Filmkaiser" zum selbstlosen Helfer. In den 50er Jahren war er in drei Sissi-Filmen an der Seite von Romy Schneider der liebenswerte, integre Kaiser Franz-Joseph. Millionen Menschen feierten ihn wie einen echten Monarchen. Um von seinem "M rchenkaiser-Image" los zu kommen, ging er sp ter ins Ausland und schockte 1960 seine Fangemeinde als gef hrlicher psychopathischer M rder in dem Psychodrama "Peeping Tom" ("Augen der Angst"). Doch auch hier war B hm nicht das B se schlechthin, sondern eher Opfer. Der Film wurde von Kritikern und Zuschauern gleicherma en radikal abgelehnt und bedeutete f r den jungen Schauspieler damals einen gewaltigen Karrierebruch. Erst 1979 wurde "Peeping Tom" wiederentdeckt und von der New York Times als einer der "Top Ten der Filmklassiker" gefeiert. Ein beeindruckendes Film-Comeback gelang B hm in den 70er Jahren in der Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder. Er brillierte als Charakterdarsteller in "Martha" (1973) "Effi Briest" (1974), "Faustrecht der Freiheit" (1974) und "Mutter K sters Fahrt zum Himmel"(1975). Aber die Rolle seines Lebens fand B hm 1981 in der ZDF-Sendung "Wetten, dass. . .?" Da berichtete er einem Millionenpublikum vom Hunger in der Sahelzone und appellierte an die Zuschauer, eine Mark, sieben Schillinge oder einen Schweizer Franken als Hilfe an den Bundespr sidenten ihres jeweiligen Landes zu berweisen. Doch er wettet, dass "nicht mal ein Drittel" von Ihnen diesen Betrag einbezahlen werde. Das h tte sechs oder sieben Millionen Mark entsprochen. F r den Fall, dass er sich t usche, k ndigt er an, selber nach Afrika zu gehen, um dort Hilfe zu leisten. Er gewann die Wette. Insgesamt kamen "nur" 1,2 Mio. Mark Spendengelder zusammen. Er ging dennoch nach thiopien. Mit dieser Wette begann das zweite Leben des Karlheinz B hm. Noch im selben Jahr gr ndet er die Hilfsorganisation "Menschen f r Menschen". Die Bilanz kann sich sehen lassen. Seitdem hat seine Stiftung nach eigenen Angaben rund 4,5 Millionen Menschen geholfen. Zusammen mit der Bev lkerung wurden 285 Schulen gebaut, 1600 Brunnen gebohrt, tausende Hektar Land wieder nutzbar gemacht und dutzende Gesundheitsstationen eingerichtet. Die Stiftung hilft dar ber hinaus mit einem umfangreichen Programm von landwirtschaftlichen Schulungen bis zur Familienplanung den Menschen in thiopien. Anl sslich des 30-j hrigen Bestehens von Menschen f r Menschen legte Karlheinz B hm im November 2011 seine Arbeit in die H nde seiner Frau Almaz, die seit Jahren seine engste Beraterin war. Die letzten Jahre seines Lebens war er selber auf Hilfe angewiesen. Er litt unter schwerstem Alzheimer. Seine Frau gab daraufhin den hauptamtlichen Vorstandsvorsitz der Stiftung auf, um sich ganz auf die Pflege ihres schwerkranken Mann zu konzentrieren: "Ich musste ihm versprechen, dass ich ihn sch tzen und nicht mehr ffentlich zeigen soll, wenn er alt, krank und gebrechlich ist. Und an dieses Versprechen halte ich mich. Die Menschen sollen Karl so in Erinnerung behalten, wie sie ihn von fr her kennen." Karlheinz B hm starb am 29.Mai 2014 im Alter von 86 Jahren in Gr dig, sterreich. Ihm zu Ehren fand in der Salzburger Residenz eine Gedenkfeier statt. Sein letzter Wunsch war, in thiopien, wo er Hunderttausende von Menschen vor dem Hungertod bewahrt hat, beerdigt zu werden. Dieser Wunsch konnte nur noch teilweise erf llt werden. Seine Frau Almaz: "Karl liegt in thiopischer Erde. Sowohl in der Urne als auch in seinem Grab befindet sich Erde aus thiopien." Auch in thiopien trauern die Menschen um "Abbo" Karl (Vater), wie sie ihn nannten. Nach ihm sind sogar Pl tze und Berge benannt.
Ingrid Bergman: Heilige und Verführerin

Ingrid Bergman: Heilige und Verführerin

Erich Schaake

Createspace Independent Publishing Platform
2014
nidottu
Sie galt als die k hle Blonde aus Schweden, als Inbegriff f r Reinheit und ewige Treue. Auf Stromboli wurde diese Legende zerst rt, als sie eine Love-Story mit dem italienischen Regisseur Roberto Rossellini begann. Doch es gab auch andere Liebesaff ren im Leben der 1982 verstorbenen dreifachen Oscar-Preistr gerin Ingrid Bergman. Der "schwedische Schneeball," wie sie auch genannt wurde, brachte in Hollywood viele ber hmte M nner zum schmelzen. "Heilige und Verf hrerin" zeigt das andere Gesicht der sch nen Schwedin: Das Gesicht einer "Sklavin des Herzens", die nicht nur in dem Kultfilm "Casablanca" ihren Gef hlen folgte, sondern auch im wirklichen Leben, einem st rmischen Leben, immer auf der Suche nach der wahren Liebe war. Die Heilige, f r die sie viele nach der Johanna-von-Orleans-Verfilmung hielten, war sie nie. Dazu liebte sie das Leben und den Film zu sehr. Ihr Leben war wie ein Film und mit dieser Legende sind die Namen vieler ber hmter M nner (Schauspieler, Regisseure, Schriftsteller, Fotografen) eng verkn pft. Deutsche Tagespost W rzburg: "Schaake geht auf die menschlichen, ehelichen und beruflichen Konflikte im Leben der Ingrid Bergman ein. Er bleibt aber immer distanziert, auch wenn er sehr private Dinge schildert...Man merkt bei der Lekt re, dass ein Profi am Werk war, der schreiben, der formulieren, der darbieten kann...Man erkennt die Bergman, wie sie sich im Gespr ch darstellt...denn sie war ein Ph nomen f r Hollywood und sie ist ein St ck Filmgeschichte..." Reutlinger Wochenblatt: "Die Biografie der weltber hmten Schauspielerin: Erich Schaake erz hlt die Geschichte ihres aufregenden Lebens. Nach jahrelangen und sorgf ltigen Recherchen legt er einen eindrucksvollen Bericht vor, der sich spannend liest wie ein Roman."
Der Duke

Der Duke

Erich Schaake

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2016
nidottu
Kommissar Martin Kong erlebt den schw rzesten Tag seines Lebens: Seine siebzehnj hrige Tochter stirbt bei einem Verkehrsunfall. Aber wie sich kurz darauf herausstellt, wurde sie mit einer berdosis Heroin zu Tode gespritzt. Kong, bisher als ruhiger und besonnener Fahnder bekannt, sieht rot und will auf eigene Faust den Dealer finden, der seine Tochter auf dem Gewissen hat. Er wei nicht, dass er das Opfer eines teuflischen Planes ist und die Hauptrolle in einer t dlichen Inszenierung spielt, die ihm von einem m chtigen Paten der Unterwelt zugedacht ist: Dem geheimnisvollen Duke. Er hat systematisch mit Gewalt, Schmiergeldern, Drogen und Todesdrohungen eine kriminelle Organisation auf ge-baut, die in ihrer Form einmalig ist und ber eine hnliche Struktur und Logistik verf gt wie ein Geheim-dienst. Vom Drogen- und M dchenhandel bis zu bezahl-ten Mordauftr gen wird das kriminelle Gesch ft weitgehend von ihm kontrolliert. Der Duke will Kong eine Lektion erteilen und l sst ihm falsche Informationen ber den Mann zukommen, der angeblich seine Tochter mit Heroin versorgt hat. Kong soll seinen Rachefeldzug fortsetzen und den Mann t ten, von dem er glaubt, dass er seine Tochter mit Heroin beliefert hat: Ein Drogendealer, in Wirklichkeit aber ein Undercover Agent der Polizei, der gegen den Duke ermittelt.
Verdammt zur Liebe: Die Geschichte der Alexandra Cordes

Verdammt zur Liebe: Die Geschichte der Alexandra Cordes

Erich Schaake

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2015
nidottu
Alexandra Cordes war Mitte der Achtziger Jahre auf dem H hepunkt ihrer schriftstellerischen Laufbahn. Ihre Romane st rmten regelm ssig die Bestsellerlisten. Sie war Auflagenmillion rin. ber 15 Millionen Mal wurden ihre B cher weltweit verkauft. Allein ihre Familiengeschichte ist so schillernd und farbig, dass sich daraus mehrere Romane schreiben lie en. Der Gro vater war Soldat im Boxeraufstand, die Gro mutter eine Jugendliebe von Albert Schweitzer und eine couragierte els ssische Lehrerin, die der Enkelin zeitlebens zur Seite stand, sie ermutigte und deren Leben Alexandra Cordes in einer Trilogie 1975 (Sag mir auf Wiedersehen) zum schriftstellerischen Durchbruch verhalf, eben auf die "Spiegel"-Bestsellerliste. Als Ursula Schaake in Bonn geboren, hatte sie sich in den 50er Jahren einen Volont rsplatz bei der "Times" erk mpft, der Schlappe einer Ablehnung durch Rowohlt 1964 tapfer entgegengearbeitet. Schlie lich unter dem Pseudonym rund 60 Romane geschrieben. Davon viele B cher, die sich ernsthaft der Zeitgeschichte oder aktuellen Problemen zuwandten. Ermutigt wurde sie dabei immer von ihrem Mann, dem erfolgreichen Autor und Publizisten Michael Horbach, der die Gesellschaft der Nachkriegszeit kritisch beleuchtete. Beide hatten sich Anfang der 50er Jahre in einer bekannten Bonner Intellektuellenkneipe kennen gelernt. Er war weitaus lter als sie, die gerade mal ihr Abitur gemacht hatte, und er war auch noch an eine andere Liebe gebunden, was beide nicht hinderte, sich einer wirklich verzehrenden Liebe hinzugeben. Doch am 26. Oktober 1986 fand diese Amour fatale in der Provence, wo sich Alexandra Cordes mit ihrem Mann ihr eigenes Paradies geschaffen hatte, ein j hes Ende. In den fr hen Morgenstunden erschoss Horbach erst seine Frau, dann sich selbst. Wie konnte es zu dieser Trag die kommen? Der Autor Erich Schaake ist der Bruder von Alexandra Cordes. Er hatte Zugang zu ihren Tageb chern und privaten Briefen. Er hat ihren schriftstellerischen Aufstieg und ihre bedingungslose Liebe zu Michael Horbach und die Hintergr nde dieser Trag die aufgezeichnet. Es ist eine Reise in die Glitzerwelt des Literaturbetriebes, wo nur Bestseller z hlen, und zugleich eine Reise in das Mysterium und auch das Schattenreich einer tragischen Liebe und Ehe, einer Amour fatale, die man nicht mit normalen Ma st ben messen kann. Astrid Kuhlmey (Deutschlandradio Kultur): "Erich Schaake schaut hinter die Glamourfassade der erfolgreichen Frau (...) Er konnte sich auf Alexandra Cordes Tagebuch st tzen. Das vermittelt eine gro e Authentizit t (...) Ich habe das Buch in einem Ritt gelesen, weil die Geschichte selber hochinteressant ist, die selbstbewusste erfolgreiche Frau, die sich jedoch in ihrer Liebe in eine Abh ngigkeit begibt, die rational nicht nachvollziehbar ist, aber gerade in unserer pragmatischen Zeit durch ihre Irrationalit t fasziniert. Was mich jedoch besonders nachdenklich gemacht hat, ist die Tatsache, dass man dazu neigt, die bunte Glitzerwelt nur in ihrem Oberfl chenglanz wahrzunehmen und auch zu sehr ironisch zu kommentieren. Dass die Protagonisten in diesem Milieu jedoch h ufig unter fast explosivem Druck arbeiten, dabei zwischen Hosianna und "kreuzigt" leben, wird einem erst dann bewusst, wenn sich Geschichten so dramatisch vollenden wie die von Alexandra Cordes und ihrem Mann. Auch hinter Geschichten, die vielleicht nur wenige Tage in den bunten Bl ttern hochgepusht werden, steckt ein schmerzhaftes, echtes Leben." Peter Jakobs (WDR K ln): "Die spannendsten Geschichten schreibt das Leben selbst. Das Buch von Erich Schaake belegt diese These eindrucksvoll. Packend bis zum letzten Kapitel erleben wir hier die leidenschaftliche aber in ihrer Konsequenz auch fatale Liebesbeziehung von zwei ungew hnlichen Schriftstellertemperamenten. Au erdem erf hrt der Leser detailreiche Hintergr nde ber das Bonner Journalistenmilieu und die H hen und Tiefen der Schriftstellerei."
Condoleezza Rice Die Machtspielerin: Ihr Leben zwischen Beten und Bomben

Condoleezza Rice Die Machtspielerin: Ihr Leben zwischen Beten und Bomben

Erich Schaake

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2014
nidottu
Condoleezza Rice war die m chtigste Frau der Welt: Mehr Macht besa nur der US-Pr sident und der h rte auf ihren Rat. Als erste schwarze Au enministerin der USA war sie Sprachrohr und Chefideologin des Pr sidenten Georg Bush junior. Sie hatte den Mund an seinem Ohr, konnte seine Gedanken lesen und teilte seine Gewissheit, dass er mit g ttlichem Segen regiert. Sie betete und sang Kirchenlieder mit ihm. Als seine Kriegerin lotste sie ihn sowohl durch die Au en- als auch Sicherheitspolitik, stritt f r sein neokonservatives Weltbild, verteidigte den Pr ventivkrieg gegen den Irak und Afghanistan, ist aber auch mitverantwortlich f r die au enpolitischen Desaster. Ihre Vorfahren stammen aus Kamerun und sie haben die H lle der Sklaverei erlebt. Auch Condoleezza wuchs als farbiges Kind in einem Klima des Rassenhasses auf. In ihrer Geburtsstadt Birmingham wurde sie fast t glich mit Bombenanschl gen des Ku-Klux-Klans konfrontiert. Wie ist es zu erkl ren, dass sie sp ter dem wei en Pr sidenten Bush bei der Bombardierung von Afghanistan und Irak beriet? Der Journalist und Sachbuchautor Erich Schaake geht diesen Fragen nach und schildert den Weg der Predigertochter an die Spitze der Macht: Ihre Kindheit als Piano-Wunderkind, ihre akademische Karriere bis zur Vizerektorin der Eliteuniversit t Stanford, ihre politische Laufbahn als Sowjetexpertin und Nuklearstrategin von Bush senior und Chefdiplomatin bei den Verhandlungen der deutschen Wiedervereinigung, bis zur Au enministerin und Machtspielerin von Bush junior. Pressestimmen: EMMA: "Die Biografie der Kriegerin...voller Fakten ist ein Lehrst ck in politischem Denken jenseits des Atlantiks." DAS PARLAMENT: Schaakes Biografie beginnt wie ein Thriller...informativ und lesenswert... WOMAN: "Ein Must f r alle, die am politischen Weltgeschehen interessiert sind." RRHEINISCHER MERKUR: " Ein anschauliches, lebendiges und detailfreudige Buch, das die j ngste Geschichte der USA Revue passieren l sst." DIE WIENERIN: "Erich Schaake rekonstruiert spannend und informativ den au ergew hnlichen Werdegang einer Frau an die Spitze der Macht."
Held und Staatsfeind: Bradley Manning: Allein gegen Amerika

Held und Staatsfeind: Bradley Manning: Allein gegen Amerika

Erich Schaake

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2014
nidottu
"Sein gr tes Verbrechen war, dass ihn das Sterben, das er sah, betroffen machte", sagt sein Anwalt David Coombs. "Und dass er damit nicht zurechtkam." Wegen diesem "Verbrechen" wurde der 25-j hrige US-Soldat Bradley Manning zu 35 Jahren Haft verurteilt. Zudem unehrenhaft aus der Armee entlassen und r ckwirkend degradiert. Verkehrte Welt: Nicht die "Collateral Murder", die aus einem US-Hubschrauber bei Bagdad unbewaffnete Zivilisten, Journalisten und Kinder wie Hasen abknallten wurden angeklagt, sondern der, der dieses grausame Video ver ffentlicht hat. Wie konnte dieser schm chtige US-Obergefreite mit dem Bubengesicht zum "US Staatsfeind Nr. 1" werden? Der Journalist und Sachbuchautor Erich Schaake hat die Geschichte des Soldaten Manning aufgezeichnet. Ein junger Mann zerrissen zwischen Gewissen und Gehorsam. Seine traumatische Kindheit in dem amerikanischen Provinznest Crescent, das als "Bibelstadt" bezeichnet wird. Wie er unter den Alkoholproblemen seiner Eltern gelitten hat. Sie gaben ihm bis zu seinem zw lften Lebensjahr Babynahrung. Wie er wegen seiner homosexuellen Orientierung schon fr h in der Schule gemobbt wurde und warum er Frauenkleider trug. Wie er zur US-Armee kam und von den Drill-Feldwebeln schikaniert wurde. Zu dieser Zeit war das Milit r nicht gerade freundlich gegen ber Schwulen. Sein Einsatz im Irak-Krieg: Kriegspornos und Schikanen. Wie er das "Collateral-Murder"-Video entdeckte und auf der Enth llungsplattform Wikileaks hoch lud. Ein "H llenfeuer aus dem Himmel" und dazu die feixenden Kommentare der Hubschrauber-Crew. Wie er von seinem besten Freund, dem Hacker Adrian Lamos, verraten wurde: Seine Verhaftung, die H lle der Isolationshaft, wie er nackt vor den Gef ngnisw rtern stramm stehen musste. Das Milit rtribunal in Fort George: Der Kronzeuge nannte ihn zwar einen "Idealisten" und "Humanisten" mit "gebrochener Seele", doch das Gericht kannte keine Gnade: 35 Jahren Haft f r die Aufdeckung von Kriegsverbrechen. M rder erfahren mehr Milde. Jetzt hofft Manning auf eine Begnadigung durch US-Pr sident Obama. Oder zumindest auf eine Herabsetzung des Strafmasses. Kurz nach dem Gnadengesuch legte er ein berraschendes Gest ndnis ab. Als Transsexueller wolle er fortan als Frau leben. "Ich bin Chelsea Manning, ich bin eine Frau." Der 25-J hrige wollte, dass man ab sofort den weiblichen Vornamen Chelsea benutzt, wenn man ber ihn - beziehungsweise sie - spricht. Sein Anwalt David Cooms: "Das Ziel besteht letztlich darin, sich wohl in ihrer Haut zu f hlen und die Person zu sein, die sie nie sein durfte." Inzwischen hat ein Richter im US-Bundesstaat Kansas hat die Namens nderung des ber hmtesten und derzeit im Milit rgef ngnis einsitzenden Wikileaks-Informanten genehmigt. Bradley heisst jetzt offiziell Chelsea Elizabeth Manning.
Kabul

Kabul

Erich Schaake

Createspace Independent Publishing Platform
2014
nidottu
Beim Buzkaschi, dem uralten Reiterspiel in den kargen Steppen Afghanistans, trifft Ralf Palmer die atemberaubendste Frau seines Lebens: Ariane, Tochter eines reichen Karawanenf hrers. Sie ist der Preis in diesem archaischen Spiel, dessen Entstehung in die Zeit Dschingis Chans zur ck geht. Palmer, der wegen der Aff re mit einer Minister-Tochter als Sicherheitsbeamter nach Kabul strafversetzt wurde, nimmt auf Einladung des Karawanenchefs an dem Spiel teil. Er gewinnt das Herz der sch nen Nomadentochter. Doch dann wird es ernst. Die Sowjets marschieren in Afghanistan ein und nehmen Palmer aus Spion fest. Beim russischen Roulette sinken seine berlebenschancen auf Null. Nur mit der Hilfe von Ariane gelingt ihm die Flucht und er schlie t sich einer Gruppe afghanischer Mudschaheddin-K mpfer an. Auf der Flucht mit Sadriane ie grandiose, wilde Landschaft Afghanistans erlebt Palmer, wie sehr dieses Land noch den unerbittlich strengen Gesetzen und uralten Traditionen verhaftet ist und wie auch in ihm das Archaische durchbricht. Liebe und Hass, Leben und Tod. Stadtanzeiger B blingen: "Ein wahrer Abenteuerroman und gleichzeitig ein politischer Schl sselroman. Man riecht f rmlich das Napalm und lernt den Zwang zum Brutalen verstehen, mit dem die Freiheitsk mpfer ans Werk gehen." Express: "Ein interessantes, manchmal auch phantastisches Buch. In dem Mittel des Abenteuerromans mit politischer Aktualit t verkn pft werden."
Die mit dem Führer tanzten: Hitlers Managerinnen

Die mit dem Führer tanzten: Hitlers Managerinnen

Erich Schaake

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2014
nidottu
Einflussreiche Luxusfrauen der reaktion ren High Society haben Hitlers Aufstieg zur Macht mit Geld, Protektion und PR-Kampagnen finanziert, gemanagt und den F hrerkult angekurbelt. Die entscheidende Phase war 1919 in M nchen. Die Million rsgattinnen Bechstein, Bruckmann, von Dirksen, Wagner und & Co. sammelten Spenden und Sponsoren f r den politischen Vagabunden. Sie berlie en ihm ihre Juwelen und stellten ihm ihre exklusiven Salons als Forum f r politische Talkshows zur Verf gung. Au erdem verpassten sie dem abgerissenen Nobody mit dem breitrandigen Gangsterhut ein neues Image und Outfit. Im Stil der Zeit stylten sie ihn f r die besseren Kreise wie einen Staatsmann: Smoking, gest rkte Hemden, Lackstiefel, helle englische Trenchcoats, die legend re Reitpeitsche und ein Luxus-Mercedes f r 26 000 Mark waren Spenden seiner Managerinnen. Sie haben den "kleinen, unbedeutender Mann, dessen Haltung einem Trommler gleicht, der zu hoch gestiegen ist", wie die amerikanische Auslandskorrespondentin Dorothy Thomson den Hitler der M nchner Jahre nannte, aufgewertet und gro gemacht. Schon fr h begannen sie einen skurrilen Personenkult um ihn zu betreiben. Nach dem missgl ckten Putsch an der Feldherrnhalle war das Netzwerk der Frauen-Connection besonders wichtig f r ihn. Die "in Hitler verschossenen Weiber" (M nchner Post) unterst tzten ihn auch w hrend der Haftzeit, schickten ihm Liebesp ckchen und ebneten ihm als seine unerm dlichen Wahlk mpferinnen und W hlerinnen den Weg vom Infanterieregiment in die Berliner Reichskanzlei. Der "F hrer" ein Produkt der geschickten PR-Arbeit verm gender Frauen? "Diese Frauen waren die besten Propagandisten der Partei", notierte sp ter Hitlers Leibfotograf Heinrich Hoffmann. "Sie berredeten ihre M nner zum Anschluss an Hitler, opferten ihre freie Zeit ihrer politischen Begeisterung ... weihten sich selbstlos der Sache der Parteiinteressen." "Dank der Erziehung, die seine hochgestellten G nner ihm angedeihen lie en", so eine Analyse des Historikers David Clay Large, "lernte Hitler sich in ma geblichen Gesellschaftskreisen zwangloser zu bewegen. Diese F higkeit kam ihm auf unsch tzbare Weise zustatten, als er sich anschickte, seinen Einfluss ber seinen urspr nglichen Freundeskreis bayrischer Stammtischkumpane hinaus zu erweitern." Nach Auffassung des renommierten englische Historiker Ian Kershaw w re Hitler "ohne die Patronage und Unterst tzung einflussreicher Kreise in Bayern in der Bedeutungslosigkeit versunken".
Der Pfad zur Glückseligkeit

Der Pfad zur Glückseligkeit

Erich Schaake

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2014
nidottu
Der Journalist Martin Stern fahndet nach seiner 18j hrigen Tochter Judy, die mit ihrem drogens chtigen Freund in Nepal verschwunden ist. Er vermutet, dass sie sich in einem Kloster in Mukthinat aufhalten, wo M nche leben, die S chtigen helfen. Mukthinat ist ein sehr alter Pilgerort und liegt in 3800 Meter H he. Hindus und Buddhisten glauben, dass hier heiliges Feuer und heiliges Wasser zusammen aus der der Erde treten. Schon seit 3000 Jahren reisen Pilger dorthin, um sich in den 108 heiligen Quellen zu reinigen. In Kathmandu heuert Stern den Sherpa Seto als Tr ger f r seine Suchexpedition an. Zusammen brechen sie auf, um Sterns Tochter zu finden. Auf dem uralten Pilgerpfad nach Mukthinat erlebt Stern eine mystische Welt, die er so vielleicht nie mehr sehen wird: Fernab vom Boulevard, wo das Leben sich nicht um Schlagzeilen und Auflage dreht, beginnt er ein Tagebuch zu f hren, um sich sein altes, cooles Leben von der Seele zu schreiben, Es ist die Geschichte vom Kampf und den Zweifeln eines Mannes, der Jahre seines Lebens an Schlagzeilen gedreht und Storys auf Trend geschrieben hat. Und es ist zugleich die Geschichte der Menschen, die eng mit seinem Schicksal verkn pft sind.
Paul Kuhn: Swingende Jahre

Paul Kuhn: Swingende Jahre

Erich Schaake

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2014
nidottu
Er war einer der gr ten und vielseitigsten Musiker der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mit acht Jahren trat er zum erstem Mal im Fernsehen auf, mit 85 begeisterte er immer noch Millionen Zuschauer. L ssig, locker und swingend: Das waren die Markenzeichen von Paul Kuhn, dem legend ren Mann am Klavier, Bandleader, Jazzpianisten, Schl gers nger und Entertainer. In diesem pers nlichen Buch erz hlt "Paulchen" von seinen Begegnungen mit den Stars des Show-Gesch fts: Eine am sante Anekdotensammlung und eine R ckschau auf 70 swingende Jahre. Und im Mittelpunkt steht er selbst. Ein Mann, dessen Leben so swingend verlief, wie jede Note, die er auf dem Klavier spielte. F r den Jazz in Deutschland leistete er Pionierarbeit. Er war mit dabei, als der Swing der Amerikaner den Marschrhythmus der Nazis verdr ngte. Beim AFN - dem amerikanischen Soldatensender - hatte er bereits 1948, kurz vor der W hrungsreform, w chentliche Sendungen. Seitdem hat er die deutsche Jazz-Kultur und auch das Fernsehen entscheidend mitgepr gt hat. 2010 erhielt er den "Echo" f r sein Lebenswerk. "Es ist diese unnachahmliche Kombination aus Geschmack, K nnen und tiefer Menschlichkeit, der sich weder K nstler noch Publikum entziehen k nne", schrieb der Jazz-Trompeter, Komponist und Arrangeur Till Br nner.
Hitlers Frauen

Hitlers Frauen

Erich Schaake

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2014
nidottu
Der Diktator, den die Frauen liebten: Hitler w re ohne das Heer der Frauen, die ihm bei seinen Auftritten zujubelten oder ihm im Privatleben zu Diensten waren, vermutlich nie so m chtig geworden. Auf den Massenveranstaltungen bekamen sie hysterische Anf lle und fielen reihenweise in Ohnmacht. Sie waren fasziniert von Hitlers demagogischem Charme, der hypnotischen Kraft seiner Augen, vom Timbre seiner Stimme und seinen napoleonischen Gesten. "Als ich ihn zuerst aus der N he sah, dachte ich, na ja, eigentlich ist er ein h sslicher Mann, " erinnert sich die Regisseurin Leni Riefenstahl an ihre erste Begegnung mit Hitler. "Aber er hatte eine ungeheuere Ausstrahlung und er brauchte nur ein Wort zu sagen, dann wirkte er auf seine Umgebung wie ein Guru..." So wie ihr erging es unz hligen anderen Frauen: Geli Raubal, Tochter von Hitlers Halbschwester; Winifred Wagner, Richard Wagners Schwiegertocher; Elsa Bruckmann, verheiratet mit dem M nchner Verleger Hugo Bruckmann; Helene Bechstein, Frau des bekannten Pianofabrikanten Edwin Bechstein; Magda Goebbels, Frau von Hitlers Propagandaminister; Lady Unity Valkyrie Mitford, exzentrische Tochter eines englischen Lords, und Eva Braun, die der Diktator am letzten Tag seines Lebens im Bunker der Reichskanzlei in Berlin heiratet. Fast ein Dutzend Frauen, denen intime Beziehungen zu dem Diktator nachgesagt wurden, gerieten in einen gespenstischen Strudel von Unterwerfung, Gewalt, Depressionen und Tod: Einige brachten sich um. Wer waren diese und andere zahlreiche Frauen und in welcher Beziehung standen sie zu Hitler? Was hat sie an ihm gefesselt? Wie haben sie ihn und seine Pl ne unterst tzt? Und wie haben sie seine Launen ertragen? Das Buch geht der unheimlichen Anziehungskraft des Diktators nach und deckt in den Portraits seiner Frauenbeziehungen erstaunliche Details auf.
Bordeaux, mon amour: Eine Liebe zwischen Résistance und Wehrmacht

Bordeaux, mon amour: Eine Liebe zwischen Résistance und Wehrmacht

Erich Schaake

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2014
nidottu
Der junge deutsche Feldwebel Heinz Stahlschmidt kommt mit der Wehrmacht als Besatzer nach Bordeaux. Aber schon bald verliebt er sich in die Stadt - und in die Franz sin Henriette. Im August 1944 erh lt er den Auftrag, den Hafen zu sprengen. Tausende Unschuldige m ssten dabei sterben. Er entscheidet sich gegen den Eid und f r die Stadt seiner Geliebten und sabotiert den m rderischen Plan seiner Kommandeure. Eine gro e Liebesgeschichte und ein dramatisches Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Pressestimmen: Werner D'hein, Autor und fr her Korrespondent f r den "Stern": "Eine Frau und ein Mann zwischen den Fronten, zwischen Gestapo und R sistance, Liebe st rker als Kanonen, eine Geschichte aus dem Leben f r das Leben, gegen die Unmenschlichkeit des Krieges." Die Welt: "Ein Deutscher rettet Bordeaux. Eine schier unglaubliche Geschichte." Frankfurter Neue Presse: "Ein unbekanntes Kapitel des Widerstands gegen das NS-Regime." Luxemburger Journal: "Schaakes wahre Geschichte ist packend geschrieben und ruft dem Leser auch das Schicksal der ungez hlten Franz sinnen in Erinnerung, die sich w hrend der deutschen Besatzung mit Wehrmachtssoldaten eingelassen haben." Deutscher Auslandsdepeschendienst: "Ein lesenswertes Buch." Dominque Lormier (Historiker): "Ein ersch tterndes und fesselnde Werk und der Beweis, dass die Liebe zuletzt immer ber den Hass siegt."
Peter Kürten: Der Vampir von Düsseldorf

Peter Kürten: Der Vampir von Düsseldorf

Erich Schaake

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2014
nidottu
Seit einer Stunde sa der Mann vor dem Spiegel, puderte und schminkte sich das Gesicht. Man h tte ihn f r einen Schauspieler halten k nnen, der sich auf eine Premiere vorbereitet. Sein dunkles Haar war kurz geschnitten, der Scheitel in der Mitte wie mit dem Lineal gezogen. Der Mann warf einen letzten pr fenden in den Spiegel. In seine harten, kalten Augen trat ein zufriedener Glanz. Anschlie end spr hte er sich noch etwas Parf m unter die Achselh hlen. Und w hrend er seinen blauen Sonntagsanzug mit den Nadelstreifen anzog, dachte er daran, wie er mit Vorliebe als 16j hriger ein Panoptikum mit den Wachsfiguren von Raubm rdern besucht hatte. So in Killer wollte der Mann in dem Nadelstreifenanzug auch sein. Dies geschah am 8. Februar 1929. Es war der blutige Auftakt einer langen Kette von Grausamkeiten. Noch nie in der deutschen Kriminalgeschichte wurden die Menschen von einem M rder in solche Angst versetzt wie in D sseldorf im Jahre 1929. Sein Name: Peter K rten, der Vampir von D sseldorf. Der Spitzname, den die Presse ihm damals verpasste, war auf die Tatsache zur ckzuf hren, dass er das Blut seiner Opfer aus einer nachtr glich zugef gten Halswunde trank. Wie ein Phantom schlug er immer wieder zu: unberechenbar, meist abends. Seine Mordwaffen waren W rgegriff, Schere, Dolch, Hammer. Wie war es m glich, dass die Polizei das Phantom nicht fassen konnte? Kapitale Fehler bei den Ermittlungen und ein satanisches Gl ck halfen K rten immer wieder, der Festnahme zu entgehen. Seine beste Tarnkappe war seine elegante Kleidung und sein Charme den Frauen gegen ber. Nur so war es zu erkl ren, dass sie alle Warnungen in den Wind schlugen und sich immer wieder von ihm ansprechen lie en. Die Morde des Rheinl nders ersch tterten ganz Deutschland und inspirierten Fritz Lang zu seinem Filmklassiker M, eine Stadt sucht einen M rder. K rten wurde im Mai 1930, nach Fertigstellung des Drehbuchs, verhaftet. Drei Wochen nach seiner Hinrichtung hatte der Film Premiere.
Die sündigen Päpste

Die sündigen Päpste

Erich Schaake

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2014
nidottu
Sie feierten geheimnisvolle Orgien. Die sch nsten und ber hmtesten Kurtisanen waren ihre Gespielinnen. Zu ihren Konzilen kamen tausende von Freudenm dchen. Dies ist die erste Chronik ber das ausschweifende Leben der P pste im Mittelalter und der Renaissance. Hexensabbate, geh rten ebenso dazu wie Intrigen, Korruption und Mord. Die Autoren legen ein farbiges Zeitdokument vor, basierend Auf Akten, Gerichtsdokumenten, Geheimprotokollen und privaten Tageb chern.
Sex und Macht: Die Frauen der Diktatoren

Sex und Macht: Die Frauen der Diktatoren

Erich Schaake

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2014
nidottu
"Die Frauen tragen die H lfte des Himmels", prophezeite Mao seiner vierten und letzten Frau, der Schauspielerin Tschiang Tsching. "Du kannst den Gipfel erreichen. Wenn es dir nicht gelingt, wirst du in einen bodenlosen Abgrund st rzen. " Der Gro e Vorsitzende - bekannt daf r, dass er eine Schw che f r sch ne und intelligente Frauen hatte - behielt Recht. Tschiang Tsching stieg zur m chtigsten Frau Chinas auf. Loyal gegen ber ihrem Mann, unerbittlich gegen ber ihren Feinden. Ihre gro e Stunde kam als Chefin der Viererbande. Zehn Jahre lang galt sie als der Hund des Vorsitzenden Mao: Wen er zu bei en befahl, den biss ich. Nicht nur Mao Tse-tung hatte eine starke Gef hrtin an seiner Seite, mit der er das Bett und die Macht teilte. Auch andere Diktatoren wurden von fanatischen Frauen geliebt, beraten, unterst tzt und angetrieben. Und manche dieser Frauen waren genauso gef hrlich und machtbesessen, skrupellos und raffgierig wie ihre despotischen M nner. Wer waren die First Ladys der Diktatoren? Aus welchem Milieu kamen sie? Wie verlief ihr Leben an der Seite der Alleinherrscher? Welchen Einfluss hatten sie? Welche Rolle spielten sie offiziell, welche hinter den Kulissen? Waren sie f r die m chtigen F hrer nur anonyme, unpolitische Anh ngsel, Frauen f r bestimmte Zwecke, oder Komplizinnen, die auch hinrichten lie en? Die Droge Macht und was sie aus den Frauen machen kann - Erich Schaake geht diesen Fragen nach. Basierend auf Aussagen von Zeitzeugen, biographischen Aufzeichnungen und umfangreichem Archivmaterial entstanden die intimen Portr ts von neun Frauen, die sich an M nner der Gewalt banden: Tschiang Tsching, Elena Ceausescu, Mirjana Markovic, Imelda Marcos, Soraya und Farah Diba, Elisabeth von Toro, Natalia Fernandez, Clara Petacci, Geli Raubal. Ihre Lebensgeschichten lassen die Legende von den kleinen, unbedeutenden Frauchen im Schatten der Diktatoren in einem anderen Licht erscheinen. Nicht wenige feilten im Geheimen an ihrer Karriere und spielten hinter dem Thron mit der Macht. Sie standen als Gewaltherrscherinnen ihren M nnern in nichts nach. Einige waren die tragenden S ulen der Diktatur. Auch werden zum Teil bizarre und neurotische Details aus dem Leben dieser Paare aufgedeckt: Geschichten von H rigkeit und Fanatismus, Machtbesessenheit und Nibelungentreue, Verblendung und Mitt terschaft, Personenkult und Gr enwahn, quasireligi ser Verehrung und Menschenverachtung, Sex und Macht. Hardlinerin oder Hure, Stellvertreterin oder Schattenfrau, Domina oder Muse, T terin oder Mitl uferin: So unterschiedlich die Gesichter und Rollen dieser Frauen auch waren, eine Gemeinsamkeit verband sie alle: die Faszination, die sie angesichts der Macht empfanden. Einige mussten f r diese Sucht einen hohen Preis bezahlen und st rzten - wie Mao es Tschiang Tsching prophezeite hatte - in einen bodenlosen Abgrund.