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Kirjailija

Florian Mühlfried

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 6 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2006-2025, suosituimpien joukossa Mistrust – Ethnographic Approximations. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

6 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2006-2025.

Mistrust – Ethnographic Approximations

Mistrust – Ethnographic Approximations

Florian Mühlfried

Transcript Verlag
2021
nidottu
Scholars have long seen trust as a foundational social good. We therefore have ample studies on building trust in free markets, on cultivating trust in the state, and on rebuilding trust through civil society. The contributors to this volume, instead, take a step back. They ask: Can mistrust ever be more than the flip side of trust, more than the sign of an absence or failure? By looking ethnographically at what a variety of actors actually do when they express mistrust, this volume offers a richly empirical trove of the social life of mistrust across a range of settings.
Mistrust

Mistrust

Florian Mühlfried

Springer Nature Switzerland AG
2019
sidottu
This book examines the social practice of mistrust through the lens of social anthropology. In focusing on the citizens of the Caucasus, a region located at the crossroads of Europe and Asia, Mühlfried counters the postcolonial discourse that routinely treats these individuals, known for their mistrust of the state, as “others.” Combining ethnographic observations presenting mistrust as an observable reality with socio-political issues from a non-Western region, Mühlfried opens up a non-Eurocentric perspective on an underexplored social practice and a major counterpoint to the well-examined social phenomenon of “trust.” This perspective allows for a more profound understanding of pressing issues such as populist movements and post-truth politics.
Postsowjetische Feiern. Das Georgische Bankett im Wandel

Postsowjetische Feiern. Das Georgische Bankett im Wandel

Florian Mühlfried; Kevin Tuite

Ibidem Press
2006
pokkari
Mit dem strikt reglementierten, durch Trinkspr che strukturierten und durch einen Tischmeister geleiteten Bankett namens supra steht eines der beliebtesten Stereotypen georgischer nationaler Identit t und ein Klassiker der georgischen Ethnologie im Zentrum dieses Buches. Durch die Einbettung in rezente Performanztheorien, die historische Kontextualisierung des supra im Prozess des nation building sowie die Kombination von Fallstudien mit quantitativen Verfahren kann ein komplexes Bild gezeichnet werden, das bisher als gesichert genommene Annahmen ber den Untersuchungsgegenstand sowie Ritualisierung und Performanz im Allgemeinen in Frage stellt.Wie das erste und zweite Kapitel zeigen, wirkt das supra auf zwei zeitlichen Ebenen gleichzeitig. Auf der einen Seite werden pr kodierte Verfahrensweisen w hrend der Performanz aktualisiert. Dadurch entsteht Kontinuit t und Tradition. Auf der anderen Seite wird durch den konkreten Anlass der Performanz eine Z sur in der Zeit gesetzt und soziale und individuelle Erinnerung erzeugt. Wesentlich ist dabei, dass formalisierte Sprechakte und Handlungen nicht eins zu eins bernommen, sondern intentional modifiziert werden - und werden sollen. Diese Intentionalisierung des rituellen Prozesses verkn pft individuelle mit kollektiver Identit t zu einer unentwirrbaren Einheit und erlaubt den Akteuren das Verfolgen pers nlicher Interessen unter Vorspiegelung von Absichtslosigkeit. Das dritte Kapitel liefert einen Aufriss der Geschichte des supra und seiner konstitutiven Elemente. Auf der Grundlage von historischen Quellen wie Reiseberichten, Lexika und literarischen Werken sowie auf dem Weg der etymologischen Spurensuche kommt der Autor zu dem Schluss, dass das supra in seiner heute charakteristischen Form ein Produkt des 19. Jahrhundert darstellt - und somit als ein Beispiel von "erfundener Tradition" im postsowjetischen Raum gelten kann. Das vierte Kapitel erschlie t mit Verfahren aus den Kognitionswissenschaften den Zusammenhang von M nnlichkeitsbildern und der Performanz des supra. Dabei werden Besonderheiten der Konstruktion von gender sowie des kulturell gepr gten Verst ndnisses von Bildung in der georgischen Gesellschaft deutlich.