Kirjojen hintavertailu. Mukana 12 152 606 kirjaa ja 12 kauppaa.

Kirjailija

Friedrich Ohly

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 2 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1990-2010, suosituimpien joukossa Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

2 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 1990-2010.

The Damned and the Elect

The Damned and the Elect

Friedrich Ohly; George Steiner

Cambridge University Press
2010
pokkari
The stark theological polarities of damnation and salvation have haunted representations of guilt in Western culture for thousands of years. Friedrich Ohly's classic study The Damned and the Elect, first published in English in 1992, offers a comparative cultural history of figures such as Oedipus, Judas and Faust, from antiquity, through the Middle Ages, into modern times. Looking at the works of writers such as Sophocles, Dante, Marlowe, Bunyan, Goethe, and Thomas Mann (and illustrating his ideas with reference to representation in the visual arts), Ohly's wide-ranging arguments weave deftly across different cultures and periods to illuminate one of the most salient themes in Western literature.
Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften

Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften

Friedrich Ohly

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1990
nidottu
Petrus von Cella, Abt verschiedener Kloster und zuletzt Bischof von Chartres (t 1183), spricht von der Vielfalt der Arten, die Sunde zu erfahren: Multiformiter enim peccatum sentitur. Die Sunde erweise sich einem bald als Feuer, bald als Pech, bald als ein Stein und bald als Luft. Das erHiutert er an Sundenstufen. Das Gefallen- finden an der Sunde mache sie zum Feuer, die Einwilligung und der Vollzug der Sunde mache sie zum Pech, die Gewohnheit mit dem Beharren in der Sunde mache sie zum Stein, im Zischen der Schlange (im Zuflustern der Versuchung) erfahre 1 man sie als einen Lufthauch. Feuer, Pech und Stein und Luft haben ihre ein- zige Gemeinsamkeit in ihrem Fungieren als Metaphern fUr die Sundenerfahrung (peccatum sentire), fUr das Leiden des Lebens in der Existenzbedrohung der sitt- lichen Gestalt des Menschen, die man mit der Theologie gemeinhin farblos Sunde nennt, ohne die nur metaphorisch zu beschreibenden Weisen der Erfahrung ihres Wirkens in den Blick zu nehmen. Von der Dogmatik haben wir keine Erschlie- Bung des Wesens der Sunde zu erwarten, wie sie die Sprache in meist unsystema- tischem Zusammenhang durch ihre Metaphorik bald bedacht, bald unwillkurlich immer wieder leistet.