Mein Vater rief mich zu sich, seine beiden H nde weit von sich gestreckt immerzu rufend ..Albrecht hilf mir...Albrecht... Dort sa ich nun auf der Bettkante schwei gebadet mit Tr nen die herunterliefen und das qu lende Bild meines Vaters vor meinen Augen. Ich war v llig durcheinander. War es nur eine Einbildung? War es Gott? War es der Teufel? Wer rief mich denn wirklich? Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie er uns damals verlies, all sein Hab und Gut meiner Mutter berlie und ein letztes mal uns zuwinkte bis man dann seine Silhouette nur noch schemenhaft am Horizont erkannte, die dann pl tzlich f r immer verschwand. Ich war zu klein um es zu begreifen. Ich glaube meine Mutter konnte es damals selbst nicht. Sp ter, als ich 9 Jahre alt wurde, erz hlte sie mir, dass er in das Heilige Land gezogen sei um nach Gott zu suchen. Er folgte den Ruf den viele andere M nner zu dieser Zeit folgten und Haus und Hof sowie Familien ihren eigenen Schicksal berlie en. Gott rief aus der Ferne, aus einem Ort namens Jerusalems, er rief seinen S hnen, zum Kampf. Kampf gegen den Ungl ubigen die das heilige Jerusalem besetzten um es wieder aus der Hand der Ungl ubigen zu entrei en sodass der Heiland Jesus Christus wieder seinen Thron in der Grabeskirche besteigen durfte und ein f r allemal der Christ in diesem Lande herrschte. Heute wissen wir alle, dass es nicht Gott war der rief, sondern der Teufel selbst. Heute bin ich ..ja wie alt bin ich den eigentlich. ach ja...sagte ich vorhin schon...96 ..zu alt dass ich mich kaum noch erinnern k nnte, h tte ich nicht meine Chroniken, die hier aufgeschlagen vor mir liegen. Nur durch Diese von mir geschriebenen Chroniken kann ich Euch meine Geschichte erz hlen und ber all den Sachen, die ich erleben durfte und ber die ich Euch endlich hier und heute berichten werde. Denn all den Jahren habe ich es geheim gehalten. Aus Furcht, aus Scham und auch f r Gott.